Sechsundzwanzig

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Zahl 26. Zum Jahr 26 nach Christus siehe: 26.

Die Sechsundzwanzig (26) ist die natürliche Zahl zwischen 25 und 27. Sie ist gerade.

Mathematische Bedeutung[Bearbeiten]

Pierre de Fermat erkannte, dass die 26 unmittelbar zwischen einer Quadratzahl (25 = 5^2) und einer Kubikzahl (27 = 3^3) liegt. Es gelang ihm schließlich nach einigen Tagen mit einem anspruchsvollen mathematischen Beweis klarzustellen, dass dieses Kriterium auf keine andere Zahl zutrifft. Fermat gab diese Tatsache der Mathematikergemeinde bekannt, verschwieg allerdings seinen eigenen Beweis,[1] vermutlich um die Kollegen zu „testen“. Die Beweisführung war allerdings so kompliziert, dass die zeitgenössischen Mathematiker Wallis und Digby, die versuchten, die These selbst zu beweisen, aufgeben mussten.

Religiöse Bedeutung[Bearbeiten]

Das hebräische Tetragramm יהוה („JHWH“, deutsch meist als Jahwe oder Jehovah wiedergegeben), das den Namen Gottes im alten Testament bezeichnet, bildet mit den Zahlwerten der vier Buchstaben, die auch hebräische Zahlzeichen sind, die Summe 26. In der Gematrie, der jüdischen mystischen Buchstabenauslegung, kann daher "Gott" als 26 interpretiert werden.

Nach jüdischer Überlieferung soll Moses in der 26. Generation seit der Schöpfung durch Gott die Tora erhalten haben.

Sonstiges[Bearbeiten]

Das lateinische Alphabet hat 26 Buchstaben.

Belege[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. XLII (p. 320). (Ad quæstion. XIX Libr. VI.) in Paul Tannery, Charles Henry (Hrsg.): Œuvres de Fermat Band 1, Gauthier-Villars, Paris 1891, S. 333 (lateinisch); 42. – Diophante, VI, 19. in Œuvres de Fermat Band 3, 1896, S. 269 (französische Übersetzung von Paul Tannery)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sechsundzwanzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien