Seckach (Lauchert)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seckach
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Die Seckach in Trochtelfingen etwa 1 km nach ihrem Ursprung

Die Seckach in Trochtelfingen etwa 1 km nach ihrem Ursprung

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1122
Lage Baden-Württemberg (Deutschland)
Flusssystem Donau
Abfluss über Lauchert → Donau → Schwarzes Meer
Quelle nördlich von Trochtelfingen
48° 18′ 59″ N, 9° 14′ 57″ O48.3163527777789.2492222222222700
Quellhöhe unter 700 m ü. NN[1]
QuellschüttungVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
246 l/s
Mündung südlich von Mägerkingen in die Lauchert48.28379.2493166666667673.5Koordinaten: 48° 17′ 1″ N, 9° 14′ 58″ O
48° 17′ 1″ N, 9° 14′ 58″ O48.28379.2493166666667673.5
Mündungshöhe 673,5 m ü. NN[2]
Höhenunterschied 26,5 m
Länge 6,6 km[3]
Einzugsgebiet 51,18 km²[4]

Die Seckach ist ein 6,6 km langes Flüsschen der Schwäbischen Alb auf dem Gebiet der Kleinstadt Trochtelfingen im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg, das nach einem südwestlichen Lauf beim Stadtteil Mägerkingen von links in die Lauchert mündet.

Geografie[Bearbeiten]

Seckachquellen[Bearbeiten]

Die Seckach an ihren ersten Quellen

Die Seckachquellen liegen nördlich von Trochtelfingen zwischen der B 313 und der Trasse der Hohenzollerischen Landesbahn in einem mit Röhricht bewachsenen Quellsumpf auf wenig unter 700 m ü. NN . Dieser ist als Natura 2000 Schutzzone (FFH-Richtlinie) ausgewiesen. Auf einer Strecke von etwa 200 m sammelt sich das Quellwasser zahlreicher Karstquellen im Flussbett. Ihr Einzugsgebiet umfasst 28 km². Alle diese Quellen zusammen schütten 246 l/s[5], und sie schütten jahreszeitlich ziemlich konstant. Die Seckach ist damit bereits ab ihrem Ursprung ein stattliches Flüsschen.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Seckach fließt zwischen dessen Fachwerkhäusern durch den historischen Stadtkern von Trochtelfingen. Nach dem Stadtteil Mägerkingen mündet sie, etwa 70 m südlich des Lauchtertsees in deren Lauf, auf 637,5 m ü. NN in die Lauchert. Im Tal laufen bis zur Mündung die genannte Bundesstraße wie die Bahnlinie. Oberhalb der Quellen ist im Gelände das trockene Obertal mit Namen Hasental nordwärts noch über 4 km weit bis nahe an die Grenze der Gemeinde Engstingen zu verfolgen.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

In den Niederungen der Seckachauen findet man die Bach-Kratzdistel, einige Laichkrautgewächse, den Stumpfkantigen Wasserstern, die Sumpfdotterblume oder den Schlangen-Knöterich. Des Weiteren sind im Seckachtal Magerrasen und Wacholderheiden vorzufinden. Das obere Trockental ist nahezu gehölzfrei. Dort sind die Kreuzkröte, die Zauneidechse, die Blindschleiche und der Randring-Perlmutterfalter ansässig. Neuntöter, Weidenmeise, Grünspecht und Wachtel können an einigen Abschnitten der Seckach beobachtet werden.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seckach (Lauchert) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Google Earth
  2. Einzugsgebiet nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte auf: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  3. Einzugsgebiet nach dem Layer Gewässernetz auf: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  4. Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet auf: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  5. Gemessen am Pegel Trochtelfingen in den Jahren 1980 - 1988