Seckauer Tauern

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Seckauer Tauern (AVE 45d)
Lage der Seckauer Tauern innerhalb der Ostalpen

Lage der Seckauer Tauern innerhalb der Ostalpen

Höchster Gipfel Geierhaupt (2417 m ü. A.)
Lage Niedere Tauern; Steiermark
Koordinaten 47° 25′ N, 14° 38′ O47.4114.632417Koordinaten: 47° 25′ N, 14° 38′ O

Die Seckauer Tauern (auch: Seckauer Alpen) sind eine kleine Untergruppe der Niederen Tauern in den Zentralalpen der österreichischen Ostalpen. Das Gebirge befindet sich im österreichischen Bundesland Steiermark.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Umgrenzung und Gliederung

Die Seckauer Tauern sind der östlichste Teil der Niederen Tauern; sie werden durch die Täler von Ingeringbach und Liesing begrenzt. Namensgeber ist der Ort Seckau, der 5 km nördlich von Knittelfeld liegt und durch sein Benediktinerstift bekannt ist.

Der nordwestliche Teil des Gebirges wird auch als Triebener Tauern bezeichnet. Über diesen Teil führt der Triebener Tauern genannte Pass von Trieben nach Judenburg.

[Bearbeiten] Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Seckauer Tauern grenzen an folgende Gebirgsgruppen der Alpen:

[Bearbeiten] Gipfel

Die höchsten Gipfel sind das Geierhaupt (2.417 m), der Hochreichhart (2.416 m), und der markante Seckauer Zinken (2.398 m).

[Bearbeiten] Tourismus

[Bearbeiten] Berghütten

In den Seckauer Tauern gibt es zwei Hütten des Alpenvereins:

  • Sonnleitnerhütte: Höhe 1.215 m, nicht bewirtschaftet, für Selbstversorger, 27 Matratzenlager. Talort ist Gaal, Gehzeit von Gaal 1,5 Stunden, Autostraße bis zur Hütte.
  • Triebentalhütte: Höhe 1.104 m, nicht bewirtschaftet, für Selbstversorger, 18 Matratzenlager, Winterraum mit AV-Schloss. Talort ist Trieben.
  • Hochreichhart-Schutzhaus: Höhe 1.483 m.

[Bearbeiten] Fern-/Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, quert auch die Seckauer Tauern.

Der violette Weg der Via Alpina verläuft mit zwei Etappen durch die Seckauer Tauern:

  • Etappe A22 von Knittelfeld über Seckau nach Ingering II,
  • Etappe A23 von Ingering II über das Kettentörl nach Trieben.

Der 2006 angelegte Pilgerweg von St. Lambrecht nach Mariazell führt über die Route Lorettokapelle - Gaal - Seckau ebenfalls durch die Ausläufer der Seckauer Tauern.

[Bearbeiten] Bedeutung

Als ganzjährige Bergsport-Destination haben die Seckauer Tauern in erster Linie regionale Bedeutung. Nur wenige Gipfel, wie Hochreichart und Seckauer Zinken, locken als Wander- und Schitourenziele auch überregionales Publikum an.

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