Frankfurt-Seckbach
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Seckbach |
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| Koordinaten | 50° 8′ 41″ N, 8° 43′ 37″ O50.1447222222228.7269444444445Koordinaten: 50° 8′ 41″ N, 8° 43′ 37″ O | |
| Fläche | 8,04 km² | |
| Einwohner | 10.079 | |
| Bevölkerungsdichte | 1253 Einwohner/km² | |
| Postleitzahl | 60386, 60388, 60389 | |
| Vorwahl | 069 | |
| Website | Website | |
| Gliederung | ||
| Ortsbezirk | 11 – Ost | |
| Stadtbezirke |
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| Verkehrsanbindung | ||
| Autobahn | ||
| Bundesstraße | ||
| U-Bahn | U4 U7 | |
| Bus | 38 43 44 41 n5 | |
Seckbach ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main, eingemeindet am 1. Juli 1900 [1] [2]. Seine wichtigste Durchgangsstraße ist die Wilhelmshöher Straße. Der Ort liegt zu Füßen des Lohrbergs, der auch als Frankfurter Hausberg bzw. Frankfurter Weinberg bezeichnet wird. Er gehört zur geologischen Formation des Berger Rückens. Aktuell größte Veranstaltung ist das seit 1951 jährlich im Mai stattfindende leichtathletische Frankfurter Bergsportfest, das Lohrbergfest. Die traditionelle Seckbacher Karlinchenkerb zog früher bis zu 30.000 Besucher an, auch aus dem Umland und anderen Frankfurter Stadtteilen [3].
Der Lohrberg ist der östlichste Ausläufer des Weinanbaugebietes Rheingau und verfügt über dessen kleinste Weinlage, den Lohrberger Hang. Am östlichen Rand Seckbachs an der Berger Warte und der Leopoldsäule auf dem Berger Rücken liegt mit 212 m ü. NN der höchste natürliche Punkt Frankfurts. Am westlichen Abhang des Lohrbergs (Nussgartenstraße/Kreuzweg) entsteht durch den Zusammenfluss mehrerer Quellen der Mühlbach, der – heute ab der Draisbornstraße kanalisiert – in das Naturschutzgebiet Seckbacher Ried fließt. Seckbach verfügt über zwei Volksparks, den Huthpark (1913) und den Lohrpark (1924). Als Naturdenkmal und Landschaftsschutzgebiet ist der Sausee ausgewiesen. Teile Seckbachs sind Bestandteil des Frankfurter Grüngürtels, dessen Quellenwanderweg im Stadtteil beginnt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Das Naturschutzgebiet Seckbacher Ried.
- Das Landschaftsschutzgebiet und Naturdenkmal Sausee bzw. Säusee.
- Die Berger Warte auf Seckbacher Gemarkung, ein Beobachtungsturm der Landwehr auf dem Wartfeld, als Geierswarte 1340 erstmals urkundlich erwähnt.
- Der Standplatz des ehemaligen Berger Galgens auf dem Wartfeld nahe der Berger Warte.
- Das Seckbacher Rathaus von 1542, eines der schönsten Fachwerkhäuser in Frankfurt.
- Die 1709 eingeweihte Alte Lutherische Schule Seckbachs in der Wilhelmshöher Straße.
- Die 1710 geweihte lutherische (heute evangelische) Marienkirche mit historischem Kirch- und Friedhof.
- Der alte Ortskern Seckbachs, der eines der am besten erhaltenen fränkischen Fachwerk-Ensembles im Frankfurter Raum beherbergt.
- Die im Original erhaltenen Mühlsteine der alten Seckbacher Mühle vor dem Haus Hintergasse 16.
- Das Lohrhaus von 1763, seit 1933 Bestandteil des Lohrbergschänke-Anwesens auf dem Lohrberg.
- Die Leopoldsäule an der Berger Warte, ein 1790 anlässlich der Frankfurter Kaiserkrönung errichtetes Ehrenmal.
- Der von 1910 bis 1913 entstandene Huthpark mit Unterstand-Pavillon (1929/30) und Duschen für Schulklassen der Zentgrafenschule, nach Plänen aus der Ägide von Stadtbaumeister Ernst May.
- Die erste Frankfurter Dauer-Kleingartenanlage von 1919 auf dem Lohrberg.
- Der ab 1924 eingerichtete Lohrpark, ein Volkspark auf dem Lohrberg mit weitem Ausblick auf die Stadt und das Maintal.
- Der ab 1924 an historisch einschlägig vorbelasteter Stelle angelegte 1,3 Hektar umfassende Rheingau-Weinberg Lohrberger Hang.
- Die 1926 auf Seckbacher Gemarkung eröffnete Pestalozzischule nach Plänen von Martin Elsaesser.
- Der Ende der 1920er Jahre fertiggestellte so genannte Kinder-Erholungsgarten mit Wasserspielbecken im Lohrpark auf dem Lohrberg.
- Das 1930 errichtete Ehrenmal für die Seckbacher Gefallenen des Ersten Weltkrieges im Lohrpark auf dem Lohrberg.
- Das Gartenlokal Lohrbergschänke auf dem Lohrberg, im Stil der 1920er Jahre, eröffnet 1933.
- Das Lohrbergfest, eine seit 1951 jährlich im Mai stattfindende rein leichtathletische Sportveranstaltung für Kinder und Jugendliche Frankfurter Sportvereine.
- Das zwischen 1949 und 1952 entstandene (zweite) Stadion am Riederwald auf Seckbacher Gemarkung nördlich des Erlenbruchs.
- Das 1953 von Oberbürgermeister Dr. Walter Kolb eingeweihte Friedrich-Ludwig-Jahn-Denkmal für den Turnvater im Lohrpark auf dem Lohrberg.
- Die erste Ganztagsschule Deutschlands, die Friedrich-Ebert-Schule [4].
- Der 1994 eröffnete Parkfriedhof Heiligenstock.
- Das 2004 eingerichtete Heimatmuseum Seckbach im ehemaligen Pedellhaus der Neuen Schule (heute: Zentgrafenschule).
- Das umweltpädagogische MainÄppelHaus auf dem Lohrberg [5].
- Der zwischen 2004 und 2006 errichtete Neubau des Magazingebäudes des Institutes für Stadtgeschichte in der Borsigallee [6].
- Der Quellenwanderweg im Frankfurter Grüngürtel, der in Seckbach am Atzelberg (Alteborn) beginnt.
- Die 2009 errichtete erste Frankfurter Schulturnhalle nach dem energieeffizienten Passiv-Standard auf dem Gelände der Zentgrafenschule [7].
[Bearbeiten] Frankfurter GrünGürtel
- Berger Rücken
- Heiligenstock
- Huthpark
- Lärchenwiese
- Lohrpark und Lohrberg
- Naturschutzgebiet Seckbacher Ried
Seitens der Stadt ist geplant, den Huthpark und den Lohrpark auf dem Lohrberg im Nordwesten Seckbachs durch die Neuentwicklung eines weiteren Parks, des so genannten Wiesenparks, miteinander zu verbinden. Dabei soll, basierend auf der seltenen Nutzungsmischung und Kleinteiligkeit des Gebietes, eine parkartige Landschaft entstehen, die verschiedenen Nutzungsansprüchen Raum bietet. Diese unterschiedlichen Ansprüche sorgen jedoch gleichzeitig für Diskussionsstoff und entsprechende Differenzen.
Der Quellenwanderweg im Frankfurter Grüngürtel hat seinen Ausgangspunkt in Seckbach. Zu erreichen ist er mit der RMV-Buslinie 38, Endstation Atzelberg-Ost oder der RMV-Buslinie 43, Haltestelle Zentgrafenschule.
[Bearbeiten] Naturschutzgebiet Seckbacher Ried
Hauptartikel: Seckbacher Ried
Das 7 Hektar umfassende Seckbacher Ried, ein verlandeter Altarm des Mains, ist mit seinem von Silberweiden (Salix alba) gebildeten Auenwald seit 1937 als Naturschutzgebiet ausgewiesen [8] [9] [10]. Zuvor war es eine offene Weidenlandschaft mit Kopfweiden. Seit den 1940er Jahren wurde etwa die Hälfte des Gebietes nicht mehr gemäht. Dadurch erhielt die Natur eine Chance, sich dieses Gebiet zurückzuerobern. Von 1997 bis 2008 wurden die übrigen Tal-Fettwiesen während der Sommermonate von Zebu-Rindern beweidet, die aus dem Kaukasus stammten. Die Zwergzebus sind zierlich gebaut und konnten mit ihren besonders zarten Hufen die empfindlichen feuchten Wiesenflächen nicht zerstören. Zugleich pflegten sie die Flächen auf kostengünstige Weise. Von einer errichteten Beobachtungsplattform aus war die Herde zeitweise zu sehen [11] [12].
[Bearbeiten] Naturdenkmal Sausee
Hauptartikel: Sausee
Der seit 1937 als Naturdenkmal ausgewiesene Mini-Biotop Sausee oder Säusee ist heute ein kleiner Teich an der Kreuzung der Straßen Im Trieb, Am Riedgraben und Am Sausee, der ebenso wie das Seckbacher Ried Überbleibsel eines Main-Altarmes ist. Der Sausee verdankt seinen Namen dem Umstand, dass er früher von Seckbacher Bauern als Schweinetränke genutzt worden ist. In heißen Sommern trocknet er zeitweise aus. Die Ufer sind mit Bäumen und Strauchwerk bestockt. Eine Sitzbank ermöglicht ein entspanntes Verweilen [13] [14] [15] [16].
[Bearbeiten] Mühlbach/Draisborngraben
Der Seckbacher Mühlbach entsteht am Westhang des Lohrberges in Höhe der Straße Am Lohrberg durch den Zusammenfluss mehrerer Quellen in Höhe von 135 Metern über NN. Inklusive seiner verrohrten Streckenführung hat er eine Gesamtlänge von etwa einem Kilometer. Durch einen naturnahen Umbau wurde er nördlich der Seckbacher Bebauung wieder in sein altes Bett verlegt. Am Grundstück Alsfelder Straße 2, unter zwei Buchen, kann man das Rauschen des hier Draisborngraben genannten Bachlaufes hören und einen Blick auf das Wasser werfen. Seit 1990 endet der Bach im Naturschutzgebiet Seckbacher Ried und speist das Feuchtgebiet [17].
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die einstige Seckbacher Wassermühle durch den Mühlbach angetrieben. Vor dem Gebäude Hintergasse 16 liegen noch die ehemaligen Mühlsteine. Der Mühlbach wurde seinerzeit durch mehrere Teiche aufgestaut und deren Wasser zum Betrieb der Mühle abgelassen. Heute kümmern sich so genannte Bachpaten um das Gewässer. Mühlbach und Draisborngraben sind zwei Stationen des Quellenwanderweges im Frankfurter Grüngürtel.
[Bearbeiten] Huthpark
Hauptartikel: Huthpark
Der Huthpark ist der erste der beiden nach der Eingemeindung nach Frankfurt am Main entstandenen Volksparks in Seckbach. Seit 1930 birgt der Park ein architektonisches Kleinod, einen Pavillon im Stil der Frühen Moderne, der bei widrigen Witterungsverhältnissen als Unterstand diente. Er wurde mit Duschen für Schulklassen der Zentgrafenschule ausgestattet, die ihren Sportunterricht im Huthpark abhielten. Er entstand nach den Plänen des Architekten und Stadtplaners Eugen Carl Kaufmann (später umbenannt in Eugene Charles Kent) mit Herbert Boehm und Eugen Blanck unter der Ägide des Stadtbaumeisters Ernst May.
[Bearbeiten] Lohrpark
Hauptartikel: Lohrberg (Frankfurt)
Der 185 Meter hohe Lohrberg (Frankfurt) gilt als Frankfurts Hausberg, verfügt über den einzig verbliebenen Weinberg auf Frankfurter Stadtgebiet und ist gleichzeitig einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Der Lohrpark bietet schöne Spazierwege, einen Kindererholungspark mit Wasserspielbecken und eine große Spielwiese.
[Bearbeiten] Lage und Umgebung
Seckbach liegt im Nordosten von Frankfurt am Main. Der Stadtteil liegt zwischen dem sehr städtisch geprägten Bornheim im Südwesten und dem teilweise ländlichen Bergen-Enkheim im Osten, welches gleichzeitig der östlichste der Frankfurter Stadtteile ist. Im Nordwesten grenzt Seckbach an Preungesheim und Berkersheim, im Norden an die zum Wetteraukreis zählende Stadt Bad Vilbel und im Süden an den Stadtteil Riederwald.
Im Westen verläuft die Stadtteilgrenze Seckbachs in der Fahrbahnmitte der Bundesautobahn 661, im Süden oberhalb des Riedgrabens, nördlich der Straße Am Erlenbruch, einschließlich eines großen Teilstücks der Borsigallee mit den U-Bahn-Haltestellen Gwinnerstraße und Kruppstraße bis westlich der eigentlichen Kruppstraße. Der östlichste Punkt der Gemarkung befindet sich östlich der Vilbeler Landstraße, oberhalb des Florianweges (Bergen).
Der westlichste Punkt Seckbachs liegt an der Kreuzung der Friedberger Landstraße über der A 661. Dort - an der Ab- und Zufahrt zur Bundesautobahn 661 - befinden sich die Wohnsiedlung an der Festeburg, der Huthpark, der Blumen- und Zierpflanzengroßmarkt Rhein-Main, die Bau-Berufsgenossenschaftsverwaltung und die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main. Dort sind auch der Rettungshubschrauber Christoph 2 und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert. Im Norden umfasst die Seckbacher Gemarkung die südliche Hälfte des Parkfriedhofes Heiligenstock, die Berger Warte, die Leopoldsäule und das Umspannwerk.
Die Nordgrenze des Huthparks bildet der Auerweg. Er verläuft auf der Trasse einer römischen Straße von der Mainkur über die Niedergasse in Seckbach, den Marbachweg und die Hügelstraße letztlich über die Elisabethenstraße auf Mainz zu.
Im Osten befinden sich – am höchsten Punkt der Wilhelmshöher Straße – die Schulen des Deutschen Buchhandels. Sie stehen an Stelle eines ehemaligen Putzmacherbetriebes, der Federn und andere Dekoration für Damenhüte fertigte.
Der Quellenwanderweg im Frankfurter Grüngürtel beginnt am Seckbacher Neubaugebiet Atzelberg und führt von dort 6 Kilometer über den Lohrberg in den benachbarten Stadtteil Bergen-Enkheim an insgesamt zwanzig Quellen vorbei.
[Bearbeiten] Infrastruktur
[Bearbeiten] Charakterisierung
Unter den Frankfurter Vororten hat Seckbach seine alte Dorfstruktur noch teilweise bewahrt. Neben Höchst steht das einstige Dorf für das am besten erhaltene fränkische Fachwerkensemble in Frankfurt.
Der Stadtteil besteht aus einem kleinen Mischgebiet im Westen und einem zusammenhängenden Wohngebiet, das etwa in der Mitte des Stadtteiles liegt. Ein Industrie und Gewerbegebiet ist im Südosten angesiedelt, in der Seckbacher Niederung. Es grenzt an Enkheim, den Stadtteil Riederwald und an Fechenheim.
[Bearbeiten] Individualverkehr
Die wichtigste Straße der Seckbacher Kernbebauung ist die Wilhelmshöher Straße, die im Westen heute als Sackgasse mit rundem Wendehammer - an der Einhausung der A 661 - beginnt und in Bergen-Enkheim an der Einmündung zur Vilbeler Landstraße endet. Bis zum Zeitpunkt des Autobahnbaus stellte die Wilhelmshöher Straße eine Direktverbindung zur zentralen Bornheimer Berger Straße her. Eine weitere wichtige Straße ist die zu einem großen Teil zu Seckbach gehörende Borsigallee, die aus der Straße Am Erlenbruch abzweigt und auf der 100 Meter hinter der Seckbacher Ostgrenze die Bundesautobahn 66 beginnt. Die Nordwestgrenze Seckbachs wird durch die Friedberger Landstraße gebildet.
[Bearbeiten] Parkhaus
Seckbachs Parkhaus bietet 901 Parkplätze. Es liegt ganz im Süden des Stadtteils in der Borsigallee, dafür jedoch direkt an der U-Bahn-Station Kruppstraße, die sowohl von der Linie U4 als auch von der U7 angefahren wird. Damit war es prädestiniert, in das Park & Ride-System aufgenommen zu werden, das insbesondere von vielen Pendlern genutzt wird.
[Bearbeiten] Straßen, Plätze, Gassen und Wege
- Alsfelder Straße
- benannt nach der Stadt Alsfeld im Vogelsbergkreis. Kurze Straße zwischen Hintergasse und Romroder Straße.
- Altebornstraße
- benannt nach dem Alteborn (Alter Brunnen, "Brünnchen"), einer Quelle, die neben dem Treppenaufgang zwischen Bushaltestelle Atzelberg-Ost und der Straße An der Marienkirche entspringt, am Startpunkt des Quellenwanderweges im Frankfurter Grüngürtel.
- Alt-Seckbach
- kurze Gasse zwischen Draisbornstraße und Hintergasse.
- Am Atzelberg
- Eine Atzel ist ein alter Ausdruck für eine Elster.
- Am Büttelstück
- Ein Büttel ist ein Flur- und Weinbergshüter sowie ein Gerichtsdiener. Große Teile Seckbachs wurden landwirtschaftlich genutzt, auch für den Weinbau.
- Am Enkheimer Steg
- Verlängerung der Gelastraße, tangiert den Sausee, mündet in die Gustav-Behringer-Straße.
- Am Erlenbruch
- ein ehemaliger Altarm des Mains, ein Feuchtgebiet mit Erlen-Baumbestand.
- Am Galgen
- Straße am Ort des ehemaligen Berger Galgens, dem Hochgericht.
- Am Kappelgarten
- von der Wilhelmshöher Straße abzweigende Sackgasse mit Wendeschleife, die eine Anfang bis Mitte der 1970er Jahre entstandene Wohnsiedlung erschließt.
- Am Lohrberg
- Lohr steht als Flurbezeichnung und stammt der Wortbedeutung nach von „leer“, „kahl“. Der Lohrberg war früher unbewaldet und wurde landschaftlich genutzt, erst durch großflächigen Weinbau, später überwiegend durch Obstanbau. Nördlich der Hintergasse und östlich der Straße Am Lohrberg befand sich früher ein Braunkohle-Bergwerk der Taunus-Gewerkschaft, wie eine Karte von 1867 ausweist.
- Am Pfingstlohr
- Lohr steht als Flurbezeichnung und stammt der Wortbedeutung nach von „leer“, „kahl“. Der Lohrberg war früher unbewaldet und wurde landschaftlich genutzt, erst durch großflächigen Weinbau, später überwiegend durch Obstanbau.
- Am Sausee
- Straße am Sausee.
- Am Schießrain
- Anliegerstraße, die Hofhausstraße und Wilhelmshöher Straße mit der Hochstädter Straße verbindet, Turn- und Veranstaltungshalle mit Geschäftsstelle und Parkplatz des Turnvereins Seckbach 1875.
- Am Seckbacher Preul
- Der Ausdruck Preul, auch Breul, Broil oder Brühl, bezeichnet eine feuchte fruchtbare Wiese, oft mit Sträuchern oder Bäumen bewachsen.
- Am Seckbacher Ried
- abgeleitet vom angrenzenden Seckbacher Ried.
- An der Festeburg
- Die Festeburg war ein Ausflugslokal mit burgähnlicher Ornamentik an der Friedberger Landstraße nahe dem Heiligenstock. 1932 wird die Festeburgsiedlung errichtet. 1962 wird daneben die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main eröffnet, 1963 der Blumen- und Zierpflanzengroßmarkt Rhein-Main.
- An der Marienkirche
- an die evangelische Marienkirche angrenzendes Straßenstück.
- An der Rosenkranzkirche
- Sackgasse, die als Zubringer zum Parkplatz und Grundstück der katholischen Maria-Rosenkranz-Gemeinde dient.
- Armengasse (alt)
- Arolser Straße
- Bad Arolsen, Barockstadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg/Nordhessen. Von 1655 bis 1918 Residenzstadt der Fürsten von Waldeck-Pyrmont.
- Atzelbergplatz
- Eine Atzel ist ein alter Ausdruck für eine Elster.
- Atzelbergstraße
- Eine Atzel ist ein alter Ausdruck für eine Elster.
- Auerfeldstraße
- Verlängerung des Auerweges in Richtung Seckbacher Ortskern, mit Anschluss an die Hofhausstraße.
- Auerweg
- Er verläuft auf der Trasse einer römischen Straße, die von der Mainkur über die Niedergasse in Seckbach, den Marbachweg und die Hügelstraße letztlich über die Elisabethenstraße auf Mainz zulief.
- Auf dem Lohr
- Flurbezeichnung Lohr. Lohr bedeutete „leer“, „kahl“. Der Lohrberg war früher unbewaldet.
- Auf der Ulmenklaue
- verläuft weitestgehend parallel zur A661 und stellt eine Verbindung von der Heinz-Herbert-Karry-Straße zu Freizeitgärten her.
- Bäckergasse (alt)
- grenzte an das frühere Backhaus der Bäckerei Schaan an.
- Berger Straße (alt)
- frühere Bezeichnung des heutigen Berger Weges. Nach der Eingemeindung zu Frankfurt im Jahr 1900 musste die Bezeichnung wegen der Namensdopplung mit der Berger Straße in Frankfurt-Bornheim geändert werden. Zu der letztgenannten Berger Straße gehörte auch das erste Teilstück der heutigen Wilhelmshöher Straße, zwischen A661-Einhausung und Wolffhardtscher Wirtschaft.
- Platz am höchsten Punkt der Stadt am Gipfel des Berger Rückens. Hier war das Hochgericht, der einstige Galgen. Gleich nebenan die Leopoldsäule.
- Berger Weg
- Verbindungsstraße zwischen Friedberger Landstraße, Lohrberg und Bergen.
- Bitzweg (alt)
- heißt heute Seckbacher Bitzweg. Die Bitze (bezune) ist ein altalemannisches Wort für ein umzäuntes Gartengelände innerhalb des Dorfzaunes.
- Borsigallee
- Johann Friedrich August Borsig (1804–1854) war ein deutscher Unternehmer und Gründer der Borsig-Werke. In der Borsigallee stehen das Seckbacher Parkhaus und das neue Magazingebäude (Archiv) des Institutes für Stadtgeschichte der Stadt Frankfurt am Main.
- Breite Gasse (alt)
- ehemals Teilstück der heutigen Wilhelmshöher Straße. Der Name musste nach der Eingemeindung zu Frankfurt 1900 wegen einer Dopplung weichen.
- Draisbornstraße
- Der Draisborn (Born = Brunnen, "Brünnchen") ist eine Quelle des Lohrberges.
- Ellerstraße
- Eine Eller ist die Grau-Erle (Alnus incana), die auf feuchten Böden gedeiht.
- Eschweger Straße
- Eschwege, Kreisstadt des Werra-Meißner-Kreises.
- Eselsweg
- Der Name erinnert an eine der ältesten Beförderungsmöglichkeiten insbesondere der ländlichen Bevölkerung für Personen und Waren aller Art.
- Flinschstraße
- nach der Schriftgießerei Flinsch, die sich im 19. Jahrhundert unter Heinrich Ferdinand Flinsch (* 1839) zu einem Weltunternehmen mauserte. Die Firma wurde 1916 von Georg Hartmann gekauft und mit seiner Bauerschen Gießerei fusioniert.
- Friedberger Landstraße
- Die ehemalige Freie Reichsstadt Friedberg ist die Hauptstadt der Wetterau, der landwirtschaftlich geprägten Region nördlich von Frankfurt.
- Friedrich-Heyer-Weg
- Friedrich Heyer (1891–1968), Leiter des Gartenamtes von 1945 bis 1957 und Gestalter des Lohrparks auf dem Lohrberg.
- Friesstraße
- Johann Simon Fries, Zinngießer-Meister und Lackierer, gründete in Sachsenhausen eine Eisenfabrik, die später in diese Seckbacher Straße verlagert wurde. Die Firma J. S. Fries baute 1868 den Eisernen Steg.
- Geißbockzeil (alt)
- Ziegenbockzeile, ein Name, der an die Vergangenheit Seckbachs erinnert. Von den Seckbachern wurden seinerzeit sehr viele Ziegen gehalten. Zeil bezeichnet im Allgemeinen eine einzeilig bebaute Straße.
- Gelastraße
- Gela, die Geliebte des Kaisers Barbarossa, soll der Sage nach Gründerin der Stadt Gelnhausen sein. Die Einfamilienhäuser entlang der Straße entstanden 1936.
- Gustav-Behringer-Straße
- Gustav Behringer (1847–1923) war der Betriebsdirektor der Frankfurter Trambahn-Gesellschaft, die 1872 gegründet wurde und bis 1897 die Frankfurter Straßenbahn betrieb. Die Straße verläuft parallel eines oberirdischen Teilstücks der U-Bahn-Linie U4 und entlang des Betriebshofes Ost. In der Straße befindet sich die Geschäftsstelle von Eintracht Frankfurt.
- Gwinnerstraße
- Philipp Friedrich Gwinner (1796-1868) war vorletzter Älterer Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt. In der Gwinnerstraße befindet sich die schiitische Moschee Seckbachs.
- Haenischstraße (1933–1945 Lötzener Straße)
- Konrad Haenisch (1876–1925), Redakteur und SPD-Politiker, preußischer Kultusminister von 1919 bis 1921, danach bis 1925 Regierungspräsident von Wiesbaden. Nach ihm ist eine Frankfurter Grund- und Realschule benannt.
- Hartmannweg
- Johann Anton Hartmann, von 1862 bis 1867 letzter Major und Kommandant des Frankfurter Löschbataillons, aus dem sich die Berufsfeuerwehr entwickelte.
- Heiligenstockweg
- Auf dem früheren Weg von Berkersheim zur Friedberger Warte stand ein Heiligenstock mit Ruhebank, wo die Marktfrauen ihre Traglasten absetzen, beten und ausruhen konnten.
- Heinz-Herbert-Karry-Straße, früher Rotenburger Straße
- Der hessische Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry (1920–1981), FDP-Politiker aus Frankfurt, wurde 1981 in seinem Seckbacher Haus in der Hofhausstraße von Mitgliedern der linksradikalen Revolutionären Zellen ermordet.
- Hinter dem Sausee
- Von der Bebauung Seckbachs aus betrachtet, liegt die Straße hinter dem Sausee, daher der Name.
- Hintergasse
- Nördlich der Hintergasse und östlich der Straße Am Lohrberg befand sich früher ein Braunkohle-Bergwerk der Taunus-Gewerkschaft, wie eine Karte von 1867 ausweist. – Vor dem Haus Hintergasse 16 finden sich die Mühlsteine der früheren Seckbacher Mühle, gespeist vom Mühlbach, einem Zusammenfluss mehrerer Quellen des Lohrberges. Die gebogene Hintergasse mündet und endet an der Hofhausstraße; sie liegt vom Ortskern aus gesehen hinter dem Rathaus.
- Hochstädter Straße (bis zur Eingemeindung nach Frankfurt 1900 Schulstraße)
- Hochstadt, Stadtteil von Maintal und bekannt für seine gut erhaltene Altstadt sowie seine Apfelweinkelterei (Der Alte Hochstädter). In der Straße liegt die Bezirkssportanlage Seckbach Süd.
- Höllstraße (alt)
- ehemals Teilstück der heutigen Wilhelmshöher Straße.
- Hofgartenweg
- ruhige Straße, einseitig mit gleichartigen Einfamilienhäusern bebaut.
- Hofhausstraße
- benannt nach dem früheren Hofhaus, das einst zum Seckbacher Hofgut der Schelme von Bergen gehört hatte. Hier steht das Seckbacher Rathaus.
- Hohe Straße (alt)
- als Via Regia schon seit dem Mittelalter bedeutende Reichs-, Pilger- und Handelsstraße zwischen dem Rhein und Breslau in Schlesien, die im Streckenabschnitt Frankfurt-Leipzig den Namen „Hohe Straße“ trägt, vermutlich, weil sie die Feucht- und Sumpfgebiete möglichst mied und so zu allen Jahreszeiten genutzt werden konnte. Die Via Regia war eine prähistorische Verbindung von Spanien nach Russland. Auf dem heutigen Frankfurter Stadtgebiet verlief sie von Höchst (alte Elisabethenstraße) über die Nidda bei Nied (Rödelheimer Straße, heute Oeserstraße), am Rebstock vorbei durch den Biegwald (Biegweg), dann nördlich an Bockenheim vorbei, über die Ginnheimer Höhe (Diebsgrundweg), den Dornbusch (Marbachweg) und den Lohrberg sowie Bergen.
- Im Heimgarten
- Die Straße verläuft in der Wohnsiedlung Heimgarten, die kurz nach der Wende zum 20. Jahrhundert entstand.
- Im Staffel
- Staffel bedeutete Stabholz, das Zimmerleute gerne verwenden. Diese Art von Holz dürfte auf dem besagten Areal gewachsen sein. Der obere Teil der Bebauung mit einer Bungalow-Zeile und einer Zeile mit Mehrfamilienhäusern auf einer Anhöhe in Richtung Lohrberg entstand in den 1960er Jahren.
- Im Trieb (bis zur Eingemeindung Bergen-Enkheims 1977 Triebstraße)
- Verbindungsstraße zwischen Wilhelmshöher Straße und Sausee.
- In den Teichen
- bezieht sich auf das Feuchtgebiet der Seckbacher Niederung mit Sausee und Seckbacher Ried sowie eine Sumpflandschaft, die von einem Altarm des Mains gebildet wurde.
- In den Zeuläckern
- Flurbezeichnung, die auf Äcker zurückgeht, die der Seckbacher Bauernfamilie Zeul gehört haben.
- In der Sauren Wiese
- grenzt unmittelbar an das Seckbacher Ried.
- Kirchgasse
- Straße, die auf die Nähe der ehemaligen Bergkirche St. Elisabeth verweist, die im ausgegangenen Ort Kirchberg Pfarrkirche für Bergen, Enkheim, Fechenheim und Seckbach war. Sie wurde ab 1757 abgetragen.
- Klemmenweg (alt)
- heißt heute Seckbacher Klemmenweg.
- Klingenweg
- Die Klingen ist eine Quelle des Lohrberges. Im Flurstück Am Klingen wurden bei archäologischen Grabungen die Grundmauern eines römischen Gutshofes entdeckt.
- Kreuzweg
- Etwa 150 Meter nördlich der Einmündung in die Nußgartenstraße befand sich früher ein bis in 17 Meter Tiefe reichendes Braunkohle-Bergwerk der Taunus-Gewerkschaft, wie eine Karte von 1926 ausweist. Die heute nicht mehr exakt zu bestimmende Schachtmündung lag auf 150 Metern über NN.
- Kruppstraße
- Alfred Krupp (1812–1887), Industrieller und Erfinder. Er baute die von seinem Vater Friedrich Krupp gegründete Kruppsche Gussstahlfabrik, die heute in der ThyssenKrupp AG aufgegangen ist, zum damals größten Industrieunternehmens Europas aus.
- Leonhardsgasse
- Nebenstraße der Wilhelmshöher Straße, führt am Seckbacher Ried vorbei und in ihrer Verlängerung (Gwinnerstraße) in die Seckbacher Niederung.
- Lötzener Straße (1933–1945, davor und danach: Haenischstraße)
- Lötzen, Stadt im ehemaligen Ostpreußen, heutige polnische Bezeichnung Giżycko, in der Woiwodschaft Ermland-Masuren.
- Lohrgasse
- Flurbezeichnung Lohr. Lohr bedeutete „leer“, „kahl“. Der Lohrberg war früher unbewaldet. Die Lohrgasse liegt zwischen Draisbornstraße und Wilhelmshöher Straße.
- Mainkurstraße (alt)
- wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum Teilstück der heutigen Vilbeler Landstraße (zwischen Wilhelmshöher Straße und Borsigallee). Die Mainkur ist eine Ortsbezeichnung nördlich des ursprünglichen Stadtteils Fechenheim.
- Melsunger Straße
- Melsungen, Kurstadt im Schwalm-Eder-Kreis, an der Fulda gelegen.
- Mergenthalerstraße
- Ottmar Mergenthaler (1854–1899), Uhrmacher aus Bad Mergentheim, gestorben in Baltimore/USA, ist der Erfinder der Linotype-Setzmaschine, die das Druckwesen revolutionierte. An der Straße befindet sich die sunnitische Moschee Seckbachs.
- Mühlweg
- Der Name erinnert an die Seckbacher Mühle, deren Mühlsteine sich noch heute vor dem Haus Hintergasse 16 finden.
- Niedergasse
- Die Gasse verläuft auf der Trasse einer gepflasterten römischen Straße von der Mainkur über den Auerweg am Huthpark, den Marbachweg und die Hügelstraße letztlich über die Elisabethenstraße auf Mainz zu.
- Nussgartenstraße
- Etwa 150 Meter nördlich der Einmündung des Kreuzweges in die Nussgartenstraße befand sich früher ein bis in 17 Meter Tiefe reichendes Braunkohle-Bergwerk der Taunus-Gewerkschaft, wie eine Karte von 1926 ausweist. Die heute nicht mehr exakt zu bestimmende Schachtmündung lag auf 150 Metern über NN.
- Obergasse (alt)
- Propst-Goebels-Weg
- Karl Goebels (1901–1990), geboren in Hanau, evangelischer Pfarrer (u. a. an der Seckbacher Marienkirche und Propst in Frankfurt, 1961 Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt.
- Rathausgasse
- enge Gasse, die direkt an das historische Seckbacher Rathaus (1542) angrenzt.
- Romroder Straße
- benannt nach der Kleinstadt Romrod im Vogelsbergkreis.
- Rotenburger Straße (jetzt Heinz-Herbert-Karry-Straße)
- Die Straße ist ein früheres Teilstück der Seckbacher Landstraße. Rotenburger Straße hieß sie seit der Errichtung der Heimgarten-Wohnsiedlung nach der Wende zum 20. Jahrhundert.
- Rotenbuschallee (alt)
- Die südlich der Wilhelmshöher Straße die Zeuläckerstraße und die Gelastraße tangierende Allee verband bis nach dem Zweiten Weltkrieg den Stadtteil Seckbach mit Frankfurt-Riederwald (Am Erlenbruch) und Frankfurt-Fechenheim (Wächtersbacher Straße). Sie verlief hinter der Pestalozzischule, teils auf dem heutigen Areal des zwischen 1949 und 1952 entstandenen neuen Riederwaldstadions von Eintracht Frankfurt. Heute greift der Rotenbuschweg den Namen auf. Der Gustav-Behringer-Weg verläuft heute teilweise auf der ehemaligen Trasse der Rotenbuschallee.
- Rotenbuschweg
- Der Name erinnert an die frühere Rotenbuschallee.
- Rumpenheimer Straße (alt)
- wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum Teilstück der heutigen Vilbeler Landstraße (zwischen Wilhelmshöher Straße und Marktstraße). Rumpenheim ist ein Stadtteil von Offenbach am Main.
- Schulstraße (alt) (seit der Eingemeindung nach Frankfurt 1900 Hochstädter Straße)
- Heute grenzt das Grundstück der Zentgrafenschule an Hochstädter Straße und Wilhelmshöher Straße.
- Seckbacher Bitzweg
- Die Bitze (bezune) ist ein altalemannisches Wort für ein umzäuntes Gartengelände innerhalb des Dorfzaunes. Die Straße hieß früher nur Bitzweg.
- Seckbacher Klemmenweg
- hieß früher nur Klemmenweg.
- Triebstraße (alt) (seit der Eingemeindung Bergen-Enkheims 1977 Im Trieb)
- Verbindung zwischen Wilhelmshöher Straße und Sausee.
- Vatterstraße
- Johannes Vatter (1842–1916) war von 1874 bis 1916 Leiter der Frankfurter Taubstummen-Erziehungsanstalt.
- Via Regia (alt)
- Die Via Regia war eine prähistorische Verbindung von Spanien nach Russland. Auf dem heutigen Frankfurter Stadtgebiet verlief sie von Höchst (alte Elisabethenstraße) über die Nidda bei Nied (Rödelheimer Straße, heute Oeserstraße), am Rebstock vorbei durch den Biegwald (Biegweg), dann nördlich an Bockenheim vorbei, über die Ginnheimer Höhe (Diebsgrundweg), den Dornbusch (Marbachweg) und den Lohrberg sowie Bergen. Zwischen Frankfurt und Leipzig trug sie den Namen Hohe Straße, vermutlich, weil sie die Feucht- und Sumpfgebiete möglichst mied und so zu allen Jahreszeiten genutzt werden konnte.
- Victor-Slotosch-Straße
- Unternehmer, der 1914 in Enkheim eine Eisengießerei gründete, aus der eine Fabrik für Spezialstähle wurde, die 1996 den Betrieb einstellte.
- Straße nach Bad Vilbel, sie tangiert die Stadtteile Bergen, Enkheim und Seckbach und ist steinzeitlichen Ursprungs.
- Wallfahrtsweg
- Die Bergkirche St. Elisabeth stand einst in Kirchberg, einem früheren Ort zwischen Seckbach und Bergen. Sie war Pfarrkirche von Seckbach, Bergen und Fechenheim und wurde ab 1757 zugunsten der neu errichteten Peterskirche abgetragen. Zur Zeit der Beulenpest war die Bergkirche Wallfahrtskirche und hieß Kreuzkirche.
- Wartweg (alt)
- Der Weg verband die Berger Warte und die Leopoldsäule mit dem Klingenweg, er verlief parallel zur Vilbeler Straße (heute Vilbeler Landstraße).
- Wichernstraße
- Johann Hinrich Wichern (1808–1881), Theologe, Begründer der evangelischen Inneren Mission. Auf seine Idee geht die Tradition des Adventskranzes zurück.
- benannt nach der Wilhelmshöhe, einem Park mit Schloss, heute Museum, bei Kassel. Die Wilhelmshöher Straße war einst die Verlängerung der Bornheimer Berger Straße, bevor sie durch den Bau der A661 unterbrochen wurde. In der Straße sind das Hufeland-Haus, die Maria-Rosenkranz-Kirche, die Zentgrafenschule, das Heimatmuseum Seckbach, die Alte Lutherische Schule Seckbachs und das Henry-und-Emma-Budge-Heim.
- Zentgrafenstraße
- Ein Centenarius oder Zentgraf ist ursprünglich bei den Germanen der vom Volk gewählte Führer einer Hundertschaft. Später von den Grafen ernannte hohe Verwaltungsbeamte, z.B. Vorsteher von Zentgerichten, die zusammen mit Schöffen auch Todesstrafen verhängten. Seckbach gehörte seinerzeit zur Grafschaft Bornheimerberg. Die Straße ist nach einem namentlich nicht überlieferten Zentgrafen benannt, der während der Bauernkriege Wortführer der Seckbacher war. In der Zentgrafenstraße entstand nach dem Zweiten Weltkrieg eine Siedlung für Heimatvertriebene. In der Straße ist das evangelische Gemeindezentrum angesiedelt.
- Zeuläckerstraße
- von einer Flurbezeichnung abgeleitet, die auf Äcker zurückgeht, die der Seckbacher Bauernfamilie Zeul gehört haben.
[Bearbeiten] Öffentlicher Personennahverkehr
Der Stadtteil hat Anschluss an das Netz der U-Bahn Frankfurt. Im Süden liegt die als Stadtbahn ausgebaute Trasse der U7. Unmittelbar südlich der Grenze, im Riederwald, liegen die Stationen Johanna-Tesch-Platz und Schäfflestraße. Es folgen, auf eigenem Gebiet, die nachfolgenden Stationen Gwinnerstraße und Kruppstraße. Etwa 500 Meter von der Westgrenze Seckbachs entfernt, in Bornheim, liegt der U-Bahnhof Seckbacher Landstraße, welcher ab 1980 die Endstation von Frankfurts einziger komplett unterirdischer U-Bahnlinie U4 war. Seit Mitte Dezember 2008 fährt die U4 jedoch alle 15 bis 20 Minuten von der Seckbacher Landstraße weiter bis Riederwald und Enkheim, ab Station Schäfflestraße streckengleich mit der U7, somit auch oberirdisch. Ganz auf Seckbacher Gebiet befindet sich der Betriebshof Ost, der an beide Linien angeschlossen ist.
Fünf RMV-Buslinien verkehren in Seckbach. Das Neubaugebiet am Atzelberg wird seit 1970 durch die Buslinie 38 erschlossen. Die Buslinie 43 durchquert nahezu den gesamten Stadtteil. Die Buslinien 44 und F-41 fahren bis zur Leonhardsgasse und enden dort. Der Nachtbus n5 hat seine Haltestelle an der Leonhardsgasse.
[Bearbeiten] Historie
Am 1. Juli 1905 wird die erste Trambahn nach Seckbach geführt, die Linie 22. Sie verkehrt zwischen der Bornheimer Saalburgstraße und der Wolffhardtschen Wirtschaft (heute: Eschweger Straße), wo sie eine Wendeschleife erhält.
Am 15. Oktober 1913 kommt auch die Trambahn-Linie 32 nach Seckbach. Sie endete bisher in der Lahmeyerstraße und wird nun – das Industrie- und Gewerbegebiet der Seckbacher Niederung durchquerend – über die Leonhardsgasse bis nach Bergen geführt.
1913 erreicht die Trambahn-Linie 2 ein erstes Mal Seckbach, sie bleibt aber zunächst ein kurzes Intermezzo. Sie übernimmt parallel zur Linie 22 die Hauptverkehrszeiten und den Sonntag, während die 22 für die übrige Zeit zuständig ist. 1914 ist dies wieder vorbei, die 22 bleibt erhalten. Ab 1928 jedoch entfällt die 22 zugunsten der Linie 2.
1950/51 wird wird die Strecke der Straßenbahn-Linie 32 durch die 20 übernommen.
Am 14. Oktober 1970 kommt das Ende der Straßenbahn-Linie 2, sie und ihr Streckenabschnitt zwischen Bornheim (Heidestraße) und Seckbach (Eschweger Straße) werden komplett eingestellt. Stattdessen übernimmt die Bus-Linie 38, die dafür auch das Neubaugebiet am Atzelberg durchquert.
1980 wird die Strecke der U 4 zwischen Konstablerwache und Seckbacher Landstraße als einzige komplett unterirdisch geführte U-Bahn-Linie Frankfurts eröffnet, der den Seckbachern versprochene Anschluss des Neubaugebietes am Atzelberg erfolgt jedoch nicht.
1986 entfällt die Straßenbahn-Linie 20. Ihre Aufgabe übernimmt die Linie 12. 1992 wird der Streckenabschnitt zwischen der Lahmeyerstraße und Bergen jedoch komplett stillgelegt. Die Gleise verbleiben weitgehend, nur an Kreuzungspunkten mit dem Autoverkehr werden die Gleise zurückgebaut, an anderen Stellen mit Asphalt überdeckt. Die Option zur Wiederinbetriebnahme, beispielsweise als Abzweig der Stadtbahn U 4, bleibt erhalten.
2007 wird die U 4 über die Seckbacher Landstraße hinaus bis zur Schäfflestraße im Riederwald verlängert, sie verliert damit ihren Status als einzige komplett unterirdisch geführte U-Bahn-Strecke. Zum Jahresende fährt die U 4 dann von dort weiter bis Enkheim, parallel zur U 7.
- Trambahn-Linie 22: Bornheim, Saalburgstraße – Seckbach (Eschweger Straße) 1. Juli 1905 – 1928
- Trambahn-Linie 2: Bornheimer Schule (Glauburgstraße) – Seckbach (Eschweger Straße) 1913/14 und 1928 – 14. Oktober 1970
- Bus-Linie 38: seit 15. Oktober 1970 ursprünglich Seckbach, Atzelberg-Ost – Konstablerwache, inzwischen: Seckbach, Atzelberg-Ost – Bornheim Panoramabad
- Bus-Linie 43: seit 1976/77 Bornheim-Mitte (Berger Straße/Saalburgallee) – Bergen-Ost (Marktstraße)
- Trambahn-Linie 32: 15. Oktober 1913 – 1950/51
- Straßenbahn-Linie 20: 1950/51 – 1986
- Straßenbahn-Linie 12: 1986 – 28. Februar 1992
- Bus-Linie 44: seit 1. März 1992 Seckbach, Leonhardsgasse - Fechenheim
- Regionalbus-Linie F-41: seit 2007/08 Seckbach, Leonhardsgasse - Offenbach (Markt)
- Nachtbus-Linie n5: seit 2007/08 Konstablerwache - Bornheim - Seckbach - Bergen - Enkheim - Riederwald - Bornheim - Konstablerwache
- Eröffnung Betriebshof Ost: 12. Juli 2003
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1477 | 1632 | 1636 | 1686 | 1753 | 1820 | 1900 | 1950 | 1960 | 1973 | 1997 | 2004 | 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 245 | 435 | 300 | 460 | 630 | 1.115 | 2.800 | 5.268 | 8.000 | 10.438 | 9.806 | 9.252 | 10.079 |
Per 31. Dezember 2007 sind in Seckbach 10.079 Bürger mit Hauptwohnung gemeldet, davon 5.148 Frauen und 4.931 Männer. Der Ausländeranteil beträgt 18,7 Prozent bzw. 1.888 Menschen. Nach Altersgruppen sind 1.407 Einwohner unter 18 Jahren, 636 Menschen zwischen 18 und unter 25 Jahren, 1.179 Bürger zwischen 25 und unter 35 Jahren, 1.525 Einwohner zwischen 35 und unter 45 Jahren, 1.286 Menschen zwischen 45 und unter 55 Jahren, 601 Bürger zwischen 55 und unter 60 Jahren, 557 Einwohner zwischen 60 und unter 65 Jahren, 2.176 Menschen über 65 Jahren [18].
[Bearbeiten] Kaufkraft
- Kaufkraft-Kennziffer: 114,04
- Kaufkraft je Einwohner: 21.942 Euro (2009) [19]
[Bearbeiten] Wirtschaft
In Seckbach sind einige größere Unternehmen angesiedelt, so beispielsweise der Containerdienst Greiner, Hartmann Druckfarben, Hormosan Pharma, Karmez Dönerfabrik, das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Lurgi AG, ThyssenKrupp Aufzüge. In ihrer Mehrheit sind sie in der Seckbacher Niederung angesiedelt.
[Bearbeiten] Energie-Projekt
- März 1994: Inbetriebnahme der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlage in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main am Huthpark bzw. an der Festeburg. Herzstück sind drei BHKW-Motoren von Jenbacher und eine Absorptionskälteanlage von BBC York, die die Abwärme der Motoren im Sommer in Kälte für die Klimatisierung der Klinik umwandelt [20].
[Bearbeiten] Kirchengemeinden
- Evangelische Mariengemeinde
- Katholische Gemeinde Maria Rosenkranz
- Imam-Sadjad-Kulturzentrum mit Moschee in der Mergenthaler Straße, schiitisch
- Shahe-Do-Shamshera-Moschee in der Gwinnerstraße, sunnitisch
[Bearbeiten] Historie
- Bergkirche St. Elisabeth in Kirchberg, früher Kreuzkirche (Wallfahrtskirche), 1178 erstmals urkundlich erwähnt, ab 1757 abgetragen
- Peterskirche, aus den Steinen der Bergkirche errichtet, 1764 geweiht, ab 1834 als zweites Seckbacher Schulhaus genutzt, 1966 abgerissen
[Bearbeiten] Kindergärten, -horte und -tagesstätten
- Kindergarten der evangelischen Mariengemeinde
- Kindergarten des Hufeland-Hauses
- Kindergarten der katholischen Gemeinde Maria Rosenkranz
- Kinderhort der evangelischen Mariengemeinde
- Kindertagesstätte der katholischen Gemeinde Maria Rosenkranz
- Kindertageseinrichtung im Hufeland-Haus
- Kindertageseinrichtung am Huthpark (BG Klinik)
- Städtische Kindertageseinrichtung KT 63
- Städtische Kindertageseinrichtung KT 94 Kinderburg
- Waldkindergarten Wurzelkinder [21]
[Bearbeiten] Teenie-Club Seckbach
- Der Teenie-Club Seckbach im Verein Kinder in der Stadt KIDS Frankfurt e. V. bietet am Atelbergplatz täglich ab Mittag eine Betreuung mit Freizeitaktivitäten wie Dart, Tischfußball und Tischtennis an. Montags und mittwochs wird ein kostenloser Mittagstisch angeboten, dienstags eine Lernhilfe in Deutsch, Englisch und Mathematik, donnerstags ein Mädchentag (kochen, Kreativwerkstatt, PC-Kurs, Ausflüge usw.), freitags ein Projekt für Jugendliche ab 15 Jahren. Darüber hinaus gibt es eine Krisen- und Konfliktberatung [22].
[Bearbeiten] Spielplätze
- Spielplatz Alter Friedhof Seckbach
- Spielplatz Am Atzelberg
- Spielplatz Atzelberg Mitte
- Spielplatz Huthpark Osteingang
- Spielplatz im Huthpark an den Tennisplätzen
- Spielplatz Lohrpark
- Spielwiese im Huthpark
- Spielwiese im Lohrpark
- Wasserspielbecken im Lohrpark [23]
[Bearbeiten] Schwimmbad
- Wasserspielbecken im Lohrpark (Mai – September)
[Bearbeiten] Historie
- Bezirksbad Seckbach, Zeuläckerstraße 1 (1957), seit 1975 Altenclubhaus
[Bearbeiten] Öffentliche Schulen
- Friedrich-Ebert-Schule, integrierte Gesamtschule (IGS) und Ganztagsschule
- Pestalozzischule (auf Seckbacher Gemarkung für den Riederwald errichtet), Grundschule, Hauptschule
- Zentgrafenschule, Grundschule mit Ganztagszweig
[Bearbeiten] Historie
- Alte Lutherische Schule Seckbach, 1709, ab 1834 auch in der ehem. Peterskirche
- Neue Schule Seckbach (heute: Zentgrafenschule), 1879
[Bearbeiten] Arbeitsgemeinschaften
- AG Basteln, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Chor, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Dichten und Malen am PC, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Englisch, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Experimente, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Fanreisen, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Flotter Schrott, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Fotografie, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Fußball für Mädchen, Pestalozzischule
- AG Fußball für Mädchen und Jungen, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Garten, Pestalozzischule
- AG Hockey, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Inline Skaten und Klettern, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Lernen am PC, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Kochen, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Mathematik, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Musical, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Hip-Hop, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Schach, Zentgrafenschule
- AG Schülerzeitung, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Streitschlichter, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Tischtennis, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Trommeln, Friedrich-Ebert-Schule
- AG Vorlesen, Friedrich-Ebert-Schule
[Bearbeiten] Bibliothek
Die zur Stadtbücherei Frankfurt am Main gehörende Stadtteilbibliothek Seckbach legt den thematischen Schwerpunkt ihrer angebotenen Medien auf Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche sowie Senioren. Sie ist auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule in der Arolser Straße angesiedelt [24].
[Bearbeiten] Seniorenclubs
- Caféteria und Seniorenangebote im Henry-und-Emma-Budge-Heim, Wilhelmshöher Straße 279
- Seniorenclub Am Atzelberg, Atzelbergstraße 100-102
- Seniorenclub Zeuläckerstraße, Zeuläckerstraße 1-3
- Veranstaltungen für Bewohner des Hufeland-Hauses und der Umgebung, Wilhelmshöher Straße 34
[Bearbeiten] Seniorenwohnanlagen, voll- und teilstationäre Pflege
- Hufeland-Haus, Evangelischer Verein für Innere Mission e. V., Wilhelmshöher Straße 34
- GSW - Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH, Wilhelmshöher Straße 43-43a
- Henry- und-Emma-Budge-Alten- und Pflegeheim, Henry-und-Emma-Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Straße 279
[Bearbeiten] Kulturangebote
- Dauerausstellung zur Seckbacher Historie im Heimatmuseum Seckbach, Koordination: Kultur- und Geschichtsverein 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach
- temporäre Kunstausstellungen, Koordination: Kulturgruppe des Turnvereins Seckbach 1875
- Auftritte der Cheerleader von Eintracht Frankfurt
- Auftritte des Chores der Sängervereinigung Seckbach 1875
- Ballett- und Gardetanz-Auftritte der Karnevalabteilung Die Meckerer des Turnvereins Seckbach 1875
- Auftritte des Gospelchores der evangelischen Mariengemeinde
- Auftritte des Kinder- und Jugendchores der katholischen Gemeinde Maria Rosenkranz
- Auftritte des Posaunenchores der evangelischen Mariengemeinde
- Auftritte des Ökumenischen Kirchenchores der Mariengemeinde und der Gemeinde Maria Rosenkranz
- Jazz im Rathaus, Koordination: Förderkreis Historisches Rathaus Seckbach
- temporäre Lesungen, Koordination: Kulturgruppe des Turnvereins Seckbach 1875
- Auftritte des Nusa-Irama-Ensembles mit Angklung-Musik und Tanz aus Aceh, Indonesien
- Auftritte diverser Tanzgruppen, Koordination: Gymnastik-Abteilung des Turnvereins Seckbach 1875
- Theateraufführungen der Theatergruppe Marimotz 1981
[Bearbeiten] Ensembles
Die aufgelisteten Ensembles können zum Teil für kleinere und größere Auftritte gebucht werden:
- Ballettgruppe (Turnverein Seckbach 1875)
- Bambinos, Jazztanzgruppe, 3–10 Jahre (Turnverein Seckbach 1875)
- Cheerleader (Eintracht Frankfurt)
- Chor der Friedrich-Ebert-Schule
- Chor der Sängervereinigung 1875 Seckbach
- Gospelchor der evangelischen Mariengemeinde
- Gymnastik- und Tanzgruppe Construction B, Vize-Hessenmeister (Turnverein Seckbach 1875)
- Hip-Hop-Gruppe, Street Dance, Modern Dance, Show Dance (Turnverein Seckbach 1875)
- Jazzies, Tanzgruppe, 21–30 Jahre (Turnverein Seckbach 1875)
- Gardetanz-Ensemble der Karnevalabteilung Die Meckerer (Turnverein Seckbach 1875)
- Kinder- und Jugendchor der katholischen Gemeinde Maria Rosenkranz
- Minis, Jazztanzgruppe, 10–13 Jahre (Turnverein Seckbach 1875)
- Nusa-Irama-Ensemble, Angklung-Musik und Tanz aus Aceh, Indonesien
- Ökumenischer Kirchenchor der Mariengemeinde und der Gemeinde Maria Rosenkranz
- Posaunenchor der evangelischen Mariengemeinde
- Stepptanzgruppe (Turnverein Seckbach 1875)
- Theatergruppe Marimotz 1981
[Bearbeiten] Vereinsleben
- Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Seckbach
- Bürgervereinigung Seckbach e. V. 1977
- CDU Stadtbezirksverband Seckbach
- CVJM Seckbach
- Die Grünen Frankfurt-Ost, Fechenheim, Riederwald, Seckbach
- Die Linke Stadtteilgruppe Bergen-Enkheim, Fechenheim, Riederwald, Seckbach
- Eintracht Frankfurt e. V.
- FDP Fechenheim/Riederwald/Seckbach
- Förderkreis Historisches Rathaus Seckbach e. V.
- Förder- und Freundeskreis der Zentgrafenschule Frankfurt am Main-Seckbach e. V.
- Förderverein der Friedrich-Ebert-Schule e. V.
- Freiwillige Feuerwehr Seckbach e. V. 1873
- Fußball-Gesellschaft Seckbach 02 e. V.
- Gewerbering Seckbach e. V.
- Interessengemeinschaft Seckbacher Vereine e. V.
- Kleingärtnerverein Cronberger 1899 e. V.
- Kleingärtnerverein Lohrberg e. V. 1920
- Kleintierzuchtverein Seckbach 1912
- Kultur- und Geschichtsverein 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach e. V.
- Männer-Koch-Club Frankfurt-Seckbach 1979
- MainÄppelHaus Lohrberg Streuobstzentrum e. V.
- Naturschutzgruppe Seckbach im BUND
- Nusa Irama e. V.
- RunningBembels 1996
- Sängervereinigung 1875 Ffm.-Seckbach e. V.
- SeniorenNet Rhein-Main e. V.
- SPD Ortsverein Seckbach
- Teenie-Club Seckbach im Verein in der Stadt KIDS Frankfurt e. V.
- Tennisverein Heimgarten 1912 e. V.
- Theatergruppe Marimotz 1981
- Turnverein Seckbach 1875 e. V.
- Western-Club Hammer-Ranch e. V.
- Wyoming Club e. V.
[Bearbeiten] Historie
Ehemalige Clubs und Vereine, die inzwischen aufgelöst oder umbenannt wurden bzw. fusioniert haben:
- Arbeitergesangverein Eintracht, später Volkschor Eintracht (1946 Zusammenschluss zur Sängervereinigung)
- Bezirks-Verein Frankfurt a. M.-Seckbach (aufgelöst)
- Festausschuss 1100 Jahre Seckbach e. V. (aufgelöst)
- Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (F. F. V.) von 1899 e. V. (1966 durch Fusion zu Eintracht Frankfurt e. V.)
- Freizeitclub Fortuna
- Fußball-Club Kornblume 1902 (am 25. Mai 1903 umbenannt in Fußball-Gesellschaft Seckbach 02)
- Gesang-Verein Germania Frankfurt a. M.-Seckbach 1890 (1946 Zusammenschluss zur Sängervereinigung)
- Gesangverein Heiterkeit (1946 Zusammenschluss zur Sängervereinigung)
- Gesangverein Liederlust Frankfurt a. M.-Seckbach 1875 (1946 Zusammenschluss zur Sängervereinigung)
- Kaninchen- und Geflügelzuchtverein Ffm.-Seckbach (heute Kleintierzuchtverein Seckbach 1912)
- Kriegerverein Seckbach (aufgelöst)
- Kultur- und Sportring 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach e. V. (2001 in Kultur- und Geschichtsverein gewandelt)
- K.U.S. Kleine Unternehmer Seckbach (im Jahr 2000 umbenannt in RunningBembels)
- Landfrauenverein Seckbach 1980
- Männer- und Arbeiterverein Seckbach 1897 (aufgelöst) als Vorläufer der katholischen Gemeinde Seckbachs
- Männergesangverein Seckbach (1946 Zusammenschluss zur Sängervereinigung)
- Mittwochs-Gesellschaft Seckbach 1919 (Theater, Musik, Gesang – aufgelöst)
- Musik-Verein Seckbach 1895 (1946 Zusammenschluss zur Sängervereinigung)
- Musikverein Seckbach 1974
- Obst- und Gartenbaugenossenschaft GmbH Frankfurt 1920 (1923 gewandelt in Obst- und Gartenbauverein Lohrberg, 1934 gewandelt in Kleingärtnerverein Lohrberg e. V.)
- Obst- und Gartenbau-Verein Frankfurt a. M.-Seckbach 1907 (1985 aufgelöst)
- Ortsbauernverband Seckbach 1946
- Radfahrer-Verein Wanderfalke Frankfurt a. M.-Seckbach 1904 (aufgelöst)
- Radfahrer-Verein Germania Frankfurt a. M.-Seckbach e. V. (27. Januar 1901 gegründet, aufgelöst)
- Taubensportverein Seckbach
- Tischtennisclub Atzelberg 1974 (aufgelöst)
- Volkschor Eintracht Frankfurt a. Main-Seckbach 1910 (1946 Zusammenschluss zur Sängervereinigung)
- Wanderverein Phönix 1919 (aufgelöst)
- Ziegen-Zucht-Verein Frankfurt a. M.-Seckbach (aufgelöst)
[Bearbeiten] Sportangebote
| Sportangebot | Anbietender Verein |
|---|---|
| Badminton | Eintracht Frankfurt [25] |
| Ballett | Turnverein Seckbach 1875 [26] [27] |
| Ballspiele | Turnverein Seckbach 1875 |
| Basketball | Eintracht Frankfurt |
| Berufstätigen-Gymnastik | Turnverein Seckbach 1875 |
| Boxen | Eintracht Frankfurt |
| Curling | Eintracht Frankfurt |
| Dart | Eintracht Frankfurt |
| Eishockey | Eintracht Frankfurt |
| Eissport | Eintracht Frankfurt |
| Eltern-und-Kind-Turnen | Turnverein Seckbach 1875 |
| Faustball | Turnverein Seckbach 1875 |
| Fitness | Eintracht Frankfurt |
| Fußball | Eintracht Frankfurt, Fußball-Gesellschaft Seckbach 02 [28] |
| Gardetanz | Turnverein Seckbach 1875 |
| Gerätturnen | Turnverein Seckbach 1875 |
| Gesundheitssport für Senioren | Turnverein Seckbach 1875 |
| Gymnastik | Eintracht Frankfurt, Turnverein Seckbach 1875 |
| Handball | Eintracht Frankfurt, Turnverein Seckbach 1875 |
| Herzsport | Turnverein Seckbach 1875 |
| Hip-Hop | Turnverein Seckbach 1875 |
| Hockey | Eintracht Frankfurt |
| Jazz Dance | Turnverein Seckbach 1875 |
| Jazz-Gymnastik | Turnverein Seckbach 1875 |
| Jogging | Running Bembels [29] |
| Ju-Jutsu | Turnverein Seckbach 1875 |
| Kampfsport | Eintracht Frankfurt |
| Konditionstraining | Turnverein Seckbach 1875 |
| Krafttraining | Turnverein Seckbach 1875 |
| Lauftreff | Turnverein Seckbach 1875 |
| Leichtathletik | Eintracht Frankfurt, Turnverein Seckbach 1875 |
| Lohrbergfest-Volunteering | Turnverein Seckbach 1875 |
| Nordic Walking | Turnverein Seckbach 1875 |
| Pilates | Turnverein Seckbach 1875 |
| Rugby | Eintracht Frankfurt |
| Ski-Gymnastik | Turnverein Seckbach 1875 |
| Streetdance | Turnverein Seckbach 1875 |
| Tanzsport | Eintracht Frankfurt, Turnverein Seckbach 1875 |
| Tennis | Eintracht Frankfurt, Tennisverein Heimgarten 1912 [30] |
| Tischtennis | Eintracht Frankfurt, Turnverein Seckbach 1875 |
| Trampolinturnen | Turnverein Seckbach 1875 |
| Triathlon | Eintracht Frankfurt |
| Turnen | Eintracht Frankfurt, Turnverein Seckbach 1875 |
| Ultimate | Eintracht Frankfurt |
| Volleyball | Eintracht Frankfurt, Turnverein Seckbach 1875 |
| Wandern | Turnverein Seckbach 1875 |
| Wasser-Gymnastik | Turnverein Seckbach 1875 |
| Yoga | Turnverein Seckbach 1875 |
[Bearbeiten] Sporteinrichtungen
[Bearbeiten] Sportplätze
- Bezirkssportanlage Seckbach Süd, Hochstädter Straße 22 a
- Große Spielwiese im Lohrpark auf dem Lohrberg
- Stadion am Riederwald von Eintracht Frankfurt, Am Erlenbruch 25 (auf Seckbacher Gemarkung)
- Tennisplätze des Tennisvereins Heimgarten 1912 e. V. im Huthpark
[Bearbeiten] Turn- und Sporthallen
- Sporthalle von Eintracht Frankfurt, Gustav-Behringer-Straße 10 (bis 2010 im Bau)
- Tennishalle von Eintracht Frankfurt, Gustav-Behringer-Straße 10
- Dreifeld-Sporthalle Friedrich-Ebert-Schule, Arolser Straße
- Schwimmhalle des Hufeland-Hauses, Wilhelmshöher Straße 34
- Turn- und Schwimmhalle der Pestalozzischule (auf Seckbacher Gemarkung), Vatterstraße
- Turnhalle Am Schießrain 2 des Turnvereins Seckbach 1875
- Einfeld-Turnhalle der Zentgrafenschule, Wichernstraße/Hochstädter Straße
[Bearbeiten] Veranstaltungen
[Bearbeiten] Drachenfest
- Drachen basteln und steigen lassen, die Kraft des Windes spüren und nutzen, in den Himmel schauen. Jährliche Veranstaltung mit Bastelstationen im Oktober am Heiligenstock [31]
[Bearbeiten] Karlinchenkerb
Hauptartikel: Huthpark
- Die traditionelle Seckbacher Karlinchenkerb zog noch in den 1960er Jahren mehr als 30.000 Besucher an. Erste Belege über ihre Durchführung finden sich schon aus dem Jahr 1902. 1968 musste sie wegen der Errichtung der Neubauten am Atzelberg von ihrem angestammten Platz Im Staffel/Atzelberg vorübergehend in die Hochstädter Straße, in den 1970er Jahren in den Huthpark ausweichen. Nach den Aufzeichnungen des Institutes für Stadtgeschichte fand 1972 im Huthpark die 253. Karlinchenkerb statt.
[Bearbeiten] Lohrbergfest
Hauptartikel: Lohrbergfest
- Das im Mai stattfindende Frankfurter Bergsportfest, eine rein leichtathletische und breitensportlich orientierte Veranstaltung, zieht seit 1951 in jedem Jahr Hunderte von Kindern und Jugendlichen sowie viele ehrenamtliche Helfer auf Frankfurts Haus- und Weinberg. Das Lohrbergfest wird vom Turnverein Seckbach 1875 für den Turngau Frankfurt ausgerichtet und geht auf eine Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Walter Kolb zurück. Bei allzu widriger Witterung wird jeweils ein Ausweichtermin im September angeboten.
[Bearbeiten] Wochenmarkt
- Der Seckbacher Wochenmarkt findet jeweils donnerstags auf dem Atzelbergplatz statt [32].
[Bearbeiten] Erzeugnisse
Bekanntestes Erzeugnis Seckbachs dürfte der Frankfurter Lohrberger Hang Riesling sein, ein regelmäßig prämierter Wein der östlichsten Weinlage des Weinbaugebietes Rheingau. Ausgeschenkt wird er beispielsweise in der Lohrbergschänke und im MainÄppelHaus auf dem Lohrberg, aber auch in der Weinstube des Römers. Der Weinberg am Lohrberger Hang gehört dem Weingut der Stadt Frankfurt am Main.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Heimatmuseum Seckbach befindet sich in der Wilhelmshöher Straße auf dem Gelände der Zentgrafenschule.
[Bearbeiten] Etymologie
Der Ortsname Seckbach leitet sich vom mittelhochdeutschen Seckibah ab, das Sickerwasser bedeutet. Diese Bezeichnung wird urkundlich erstmals im Jahr 880 (villa Seckibah) erwähnt [33]. Zurückzuführen ist sie auf die Quellen, die auf dem Lohrberg und zu dessen Füßen entspringen und im Seckbacher Ried versickern. Der Name des Ortes kann römischen, alemannischen oder fränkischen Ursprungs sein, so das Institut für Stadtgeschichte der Stadt Frankfurt am Main. Die Silben aha, ah, aqua bedeuten Wasser. Eine Urkunde von 947 belegt eine Schenkung Kaiser Ottos I. Wetti zu Frankfurt über eine königliche Hube Land zu Seggibah. Im Lorscher Reichsurbar, dem einzig bekannten Güterverzeichnis der karolingischen Zentralverwaltung, wird die villa Seckebac erwähnt. Der Frankfurter Bürger Ulricus Longus und seine Gattin Gertrud vermachten dem Kloster Haina bei Frankenberg im Jahr 1238 ihre Güter zu Seckebach.
[Bearbeiten] Mundart
Die Original Seckbacher Mundart war mit der der Wetterau verwandt, wird in Seckbach jedoch kaum noch gesprochen. Sie unterschied sich deutlich von der Frankfurter Mundart. Nach der Eingemeindung zu Frankfurt im Jahr 1900 und durch den Zuzug vieler neuer Einwohner aus dem Raum Frankfurt sowie durch Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Seckbacher Mundart in den zurückliegenden Jahrzehnten stark der Frankfurter Mundart angenähert.
Ein despektierlicher Frankfurter Ausspruch gegenüber Frauen, die Probleme haben, auf hohen Absätzen zu laufen, lautet:Pariser Schuh unn Seckbäscher Fieß! (= Pariser Schuhe und Seckbacher Füße). Den Spruch kannte man auch in Seckbach. Im damals noch Wetterauer Dialekt hieß er: Pariser Schuckelscher [Schühchen] unn Seckbescher Feuß.
[Bearbeiten] Frühzeit
Der Alt-Main hatte zwischen dem Seckbacher Lohrberg, einem Ausläufer des Berger Rückens, und dem Bornheimer Hang zahlreiche Flussarme ausgebildet, die nach der letzten Eiszeit versumpften. Es bildete sich ein Auenwald, den die Franken im fünften und sechsten Jahrhundert größtenteils rodeten. Als Relikte zeugen noch heute der Sausee (auch: Säusee) und das Seckbacher Ried davon.
[Bearbeiten] Archäologie
[Bearbeiten] Seckbacher Kohletier
Durch Ausgrabungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (seit November 2008: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung) Ende des 19. Jahrhunderts wurden zu Füßen des Lohrberges Relikte eines fossilen Säugetieres aus dem Eozän entdeckt, das vor etwa 55,8 Millionen Jahren begann und vor etwa 33,9 Millionen Jahren endete. Das Tier wurde in der Größe eines großen Ochsen beschrieben. Prof. Friedrich Kinkelin, damaliger Sektionär der geologisch-paläonthologischen Abteilung Abteilung des Senckenberg-Museums, ordnete die Fundstücke der Gattung des Flusschweines (Hippopotamus) zu und beschrieb sie als neue Art, der er nach dem Fundort den Namen Hippopothamus seckbachensis gab. Diese Bezeichnung hat man allerdings wieder revidiert, als auch Zähne dieses Tieres gefunden wurden. Die Gattungszuordnung war nun nicht mehr aufrecht zu halten. Das Tier erhielt den neuen Namen Anthracotherium seckbachense, das Seckbacher Kohletier. Der Seckbacher Volksmund war nicht ganz so förmlich und benannte es seinerseits rasch in Seckbacher Kohlensau um. In seiner Größe entsprach das Tier einem Flusspferd. Der Bezug zur Kohle ergibt sich aus dem Umstand, dass nahe des Lohrberges einst untertage Kohle abgebaut worden ist und die Relikte des Tieres in etwa 17 Metern Tiefe in den Bergwerksschächten lokalisiert wurden.
[Bearbeiten] Bodendenkmäler
In Seckbach wurden neben prähistorischen Bodendenkmälern die Relikte eines römischen Gutshofes Am Klingen und die Reste einer Jupitergigantensäule aus römischer Zeit entdeckt, jetzt im Historischen Museum in Frankfurt. Funde aus römischer Zeit wurden im Jahr 1877 unter anderen in der Niedergasse 7 gemacht, im Pfarrgarten im Jahr 1888 und 1909. Durch die heutige Niedergasse führte zur Zeit um Christi Geburt eine Straße von der römischen Stadt Nida (Heddernheim) zum Main. Zu den römischen Fundstücken gehören neben der Straße auch Brunnen, Ziegel, Geräte und Münzen.
Entdeckt wurden die Grundmauern der Bergkirche St. Elisabeth (ab 1757 abgetragen) im ausgegangenen Ort Kirchberg, der früher zwischen Seckbach und Bergen lag, etwa auf der Höhe der jetzigen Schulen des Deutschen Buchhandels südlich der Wilhelmshöher Straße. Sie hieß zur Zeit der Beulenpest Kreuzkirche und war Wallfahrtskirche. Sie wurde ausweislich archäologischer Erkenntnisse auf den Grundmauern eines römischen Heiligtums errichtet, an einer Stelle, wo vor ihr bereits eine andere, kleinere Kirche gestanden hatte. Das römische Heiligtum ist möglicherweise im Kontext des nahen römischen Gutshofes zu sehen.
[Bearbeiten] Mittelalter
Nach heutigen Erkenntnissen wird Seckbach am 17. November 880 erstmals urkundlich als Seckibah erwähnt [34]. Eine Urkunde von König Karl III. (Karl der Dicke) vom 2. Dezember 882 bestätigt Schenkungen König Ludwigs des Deutschen an die Kapelle zu Frankfurt (Salvatorstift), die einmal auf dem Gelände des heutigen Frankfurter Domes St. Bartolomäus stand. Die Urkunde bezieht sich unter anderem auf das Lehen des Ruotker von drei Huben Land mit Weinbergen in Seckibah, die erste Erwähnung des Weinanbaus in Seckbach, den man somit bis ins frühe Mittelalter belegen kann. Um das Jahr 950 leben Mönche in Seckbach. Eine Urkunde von 947 belegt eine Schenkung Kaiser Ottos I. Wetti zu Frankfurt über eine königliche Hube Land zu Seggibah. Im Lorscher Reichsurbar, dem einzig bekannten Güterverzeichnis der karolingischen Zentralverwaltung, wird die villa Seckebac erwähnt. Es wird angenommen, dass es für König Ludwig den Deutschen zwischen 830 und 850 zusammengestellt worden ist, die tatsächlich erste urkundliche Erwähnung Seckbachs demzufolge in dieser Zeit anzusetzen ist. Dieses Verzeichnis gelangte in das Archiv des Klosters Lorsch, wurde dort abgeschrieben und im 12. Jahrhundert mit den Besitznachweisen des Klosters zum Codex Laureshamensis zusammengeführt.
1178 wird in einer Mainzer Urkunde der ausgegangene Ort Kirchberg erstmals erwähnt. Kirchberg lag zwischen Seckbach und Bergen. Die Kirchberger Kirche, auch als Bergkirche St. Elisabeth bekannt, war anfänglich die reformierte Pfarrkirche von Seckbach, Bergen, Enkheim und Fechenheim.
Um das Jahr 1200 waren die Schelme von Bergen Lehnsherren in Seckbach. Der Frankfurter Bürger Ulricus Longus und seine Gattin Gertrud vermachten dem Kloster Haina bei Frankenberg im Jahr 1238 ihre Güter zu Seckebach. Im Jahr 1255 bekam Hanau ein Sechstel von Seckbach. 1303 erfolgte in einem Weistum, einer Aufzeichnung von Rechtsgewohnheiten, eine Neuregelung des Landrechtes Bornheimerberg. Kaiser Ludwig der Bayer verpfändete die Grafschaft Bornheimerberg 1320 an die Grafen von Hanau (Ulrich I.).
[Bearbeiten] Gemeindewappen
Blasonierung: Das Seckbacher Wappen zeigt in Silber eine grüne Wolfsangel.
Das Gemeindewappen Seckbachs nimmt Bezug auf eine so genannte Wolfsangel, ein grausames Jagdgerät und eine heraldische Figur des Mittelalters [35] [36] [37] [38], die auf Grenzsteinen der Seckbacher Gemarkung gefunden wurde. Sie ist jedoch nicht spezifisch für Seckbach, da sie in vielen Familien- und Gemeindewappen verwendet wird [39]. Die Wolfsangel ist im Original des Seckbacher Gemeindewappens in grün auf silbernem Grund ausgeführt. Einige Seckbacher Vereine führen die Wolfsangel in ihrem Vereinswappen, um ihren engen örtlichen Bezug kenntlich zu machen.
Die Wolfsangel steht auf der Liste verbotener rechtsextremer Zeichen und Symbole und darf nach § 86a StGB in der Bundesrepublik Deutschland auch in abgewandelter Form nicht verwendet oder öffentlich gezeigt werden [40]. Historische Gemeinde- und Vereinswappen mit dem Symbol der Wolfsangel sind von diesem Verbot allerdings nicht betroffen. Es betrifft hingegen modifizierende Bearbeitungen, die der historischen Darstellung der betreffenden Gemeinde- und Vereinswappen nicht entsprechen sowie aus dem historischen Kontext gelöste Abbildungen der Wolfsangel [41].
[Bearbeiten] Seckbach in der Grafschaft Hanau
Seckbach gehörte zum Amt Bornheimerberg, das seit 1320 zur Grafschaft Hanau, nach einer Landesteilung 1456 zur Grafschaft Hanau-Münzenberg gehörte. 1338 wird in einem Weistum der Grenzverlauf zwischen Dreieich und Seckbach geregelt. 1340 wird erstmals urkundlich die Geierswarte auf Seckbacher Gemarkung erwähnt, die spätere Berger Warte. 1387 erwirbt die Frankfurter Patrizierfamilie Frosch Wald und Wiese in Seckbach. Ortsherren Seckbachs sind die Schelme von Bergen zu sieben Achteln und die Herren von Cronberg zu einem Achtel. 1437 wird die Seckbacher Pfarrkirche, die Bergkirche St. Elisabeth in Kirchberg, wegen Renovierung vorübergehend geschlossen.
Die Seckbacher erhielten 1438 das Recht, in Kriegszeiten hinter den Stadtmauern von Frankfurt Zuflucht zu nehmen (Frankfurter Burgrechtsrolle). Im Gegenzug müssen die Seckbacher zu Kriegszeiten Hand- und Spanndienste leisten. 1477 verkaufen die Schelme von Bergen die Hälfte ihrer Seckbacher Anteile (dreieinhalb von sieben Achteln) an Frankfurt. Der Anteil der Cronberger (ein Achtel) fällt an die Grafen von Solms. Frankfurt besetzt daher in der Folgezeit das Seckbacher Amt des Schultheißen. Im Jahr 1478 soll der letzte Wolf der Gegend am Bornheimer Hang erschossen worden sein. Die Jahre zwischen 1481 – 1484 werden von der Aufteilung der Grafschaft Bornheimerberg zwischen Frankfurt und Hanau geprägt. Seckbach liegt im Hanauer Teil. 1503/04 erwirbt Hanau die Seckbacher Anteile der Schelmen von Bergen und der Grafen von Solms. Im Bauernkrieg forderten die Seckbacher am 3. Mai 1525 von Graf Philipp II. von Hanau-Münzenberg unter anderem die Begründung der ihnen aufgebürdeten Lasten und das Recht, ihren Pfarrer selbst zu wählen. Es gibt Aufruhr in Seckbach. Der als Rädelsführer ausgemachte Zentgraf und sein Büttel wurden daraufhin ihrer Ämter enthoben, und die Seckbacher mussten den Huldigungseid erneut leisten. 1531 muss Seckbach einen Großbrand hinnehmen, bei dem etliche Häuser ein Raub der Flammen werden. Im Zuge des Wiederaufbaus wird 1542 auch das Seckbacher Rathaus errichtet. 1548 werden Kalksteinbrüche in Seckbach erwähnt. 1552 kommt das Amt Bornheimerberg im Fürstenkrieg während der dreiwöchigen Belagerung Frankfurts durch ein Heer des Schmalkaldischen Bundes in Bedrängnis. Die Seckbacher Pfarrkirche, die Bergkirche St. Elisabeth in Kirchberg, wird auf einem Belagerungsplan von Conrad Faber von Creuznach eingezeichnet. In Seckbach und den anderen Dörfern werden Truppen angeworben.
1557 wird die Berger Warte als Teil der Landwehr der Grafschaft Bornheimerberg neu erbaut. In den Jahren 1572 – 1574 ziehen auf ihrem Weg nach Spanien Truppen aus Böhmen und Mähren vorbei. Jeder dritte Mann aus dem Hanauischen Gebiet (inkl. Seckbach) muss mit. Während der Reformation (1517 – 1648) wurde Seckbach, obwohl im Hanauischen gelegen, unter Frankfurter Einfluss lutherisch. Als Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg 1595 in seiner Grafschaft das reformierte Bekenntnis im Sinne Zwinglis einführte, bleiben die Seckbacher in ihrer Mehrheit dem lutherischen Bekenntnis verbunden. 1607 kommt es in Seckbach erneut zu einem Großbrand von elf Häusern. 1620 plündern die Grafen von Solms im Amt Bornheimerberg. im Jahr darauf, 1621, plündern die Spanier Seckbach. 1632 verfügt Seckbach über 32 Haushaltungen, die 1634 hinter die Landwehr nach Bornheim und Frankfurt fliehen. 1635 wird Seckbach zu zwei Dritteln von Truppen des Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar zerstört, ebenso Bergen, dem lediglich sechzehn intakte Häuser verbleiben. 1636 kehren die Seckbacher zurück. In dieser Zeit der Ausflucht verstarben 129 der Seckbacher Einwohner, vor allem Kinder, Jugendliche und Frauen. Dies entsprach etwa einem Drittel der Bevölkerung.
1642 stirbt Graf Johann Ernst von Hanau-Münzenberg. Damit ist die reformierte Linie Hanau-Münzenberg erloschen. Gemäß einem Erbvertrag aus dem Jahr 1610 erbt Graf Friedrich Casimir aus der lutherischen Linie Hanau-Lichtenberg nun auch die Grafschaft Hanau-Münzenberg. Dies führt in den nächsten Jahrzehnten dazu, dass neben der reformierten Landeskirche in der ehemaligen Grafschaft Hanau-Münzenberg auch eine lutherische Landeskirche entsteht. In fast allen Orten der Grafschaft bilden sich so nach einigen Jahrzehnten neben den reformierten auch lutherische Gemeinden. In Seckbach manifestiert sich eine solche bereits in den 1660er Jahren in enger Bindung an das Frankfurter Dorf Bornheim.
Zum Missfallen der auch für Seckbach zuständigen reformierten Pfarrer in Bergen wurden lutherische Gottesdienste im Seckbacher Rathaus abgehalten. Von 1673 an steht dafür die herrschaftliche Kelter in der heutigen Wilhelmshöher Straße 158 zur Verfügung, die damals noch ein erstes Obergeschoss besaß, das als Kirchenraum dient. 1707 wohnen 120 Familien in Seckbach. Im gleichen Jahr wird die Bauerlaubnis für die Marienkirche erteilt. 1709 entsteht das erste lutherische Schulgebäude (Wilhelmshöher Straße 135), doch reichten die Anfänge der lutherischen Schule bis in die 1660er Jahre zurück. Der Unterricht findet zunächst im Seckbacher Rathaus statt. Am 7. September 1710 wird die lutherische Marienkirche geweiht, am damaligen südlichen Ende des Dorfes in einem Weinberg, den die lutherische Gemeinde von Johann Heinrich Schelm von und zu Bergen für 110 Gulden und 15 Albus sowie einen Acker in der Fahrenkaut erworben hatte. Für den Bau erbrachte die Gemeinde 517 Gulden und 15 Albus. Die Kalksteine stammen aus dem Berkersheimer Feld, die Basaltecksteine aus der Bockenheimer Kaute und die roten Sandsteine aus dem Heidenfeld bei Aschaffenburg. Erstes in der Marienkirche getauftes Kind war Johannes Fink am 17. Oktober 1710, die ersten Brautleute hießen Simon Heußler und Agnes Fritz.
Mit Graf Johann Reinhard III. stirbt 1736 der letzte Hanauer Graf, und der Hanau-Münzenberger Landesteil gelangte aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 an die Landgrafschaft Hessen-Kassel.
In der Folgezeit kam es zu relativem Wohlstand durch den Verkauf von Obst, Gemüse, Milch und Eiern an das nahe Frankfurt, und nicht zuletzt durch den Wein vom Lohrberg.
[Bearbeiten] Seckbach in der Landgrafschaft Hessen-Kassel
Im Jahr 1756 vermerkt der Geheime Rat Hanau Beschwerden über das Läuten der Glocke in der Bergkirche, so das Hessische Staatsarchiv in Marburg (HStAM) unter der Bestandsnummer 80 5609. 1757 wurde die Glocke gestohlen und mit dem allmählichen Abbruch des Gotteshauses begonnen. Im Siebenjährigen Krieg (1756 – 1763) wurden Steine der Bergkirche St. Elisabeth und ihrer Friedhofsmauer von den Sächsischen Reitern, die 1762 auf dem Warthfeld über dem Lohr lagerten, zur Befestigung von Wegen verwendet. Ein anderer Teil der Steine wurde für den Bau der reformierten Peterskirche am damaligen östlichen Ortsausgang Seckbachs an der Wilhelmshöher Straße in Richtung Bergen benutzt. Reformierte Gottesdienste wurden in der Bergkirche St. Elisabeth noch bis zum 9. September 1764 abgehalten, dann zog die Gemeinde mit ihrem Pfarrer Petri in die neue Seckbacher Peterskirche um. Die Bergkirche war zu jener Zeit die Pfarrkirche der Seckbacher reformierten Gemeinde. Diese Kirche, ein groß Gebäu, stand südlich der Wilhelmshöher Straße gegenüber den heutigen Schulen des Deutschen Buchhandels. Sie war deutlich größer als die Peterskirche oder die Marienkirche.
Im Siebenjährigen Krieg kommt es am 13. April 1759 zur Schlacht bei Bergen. Herzog Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel, Schwager des Preußenkönigs Friedrichs des Großen, will das von dem mit Österreich verbündeten Frankreich besetzte Frankfurt einnehmen. Ihm steht eine französisch geführte Armee unter dem Herzog Victor-François de Broglie gegenüber. Diese hat vor Ankunft des Braunschweigers Stellung bezogen, unter anderem beidseitig der Gemarkungsgrenze von Seckbach und Bergen-Enkheim. Broglies Befehlsstand befindet sich an der Berger Warte auf Seckbacher Gebiet, der des Braunschweigers letztlich südwestlich der Berger Flur Am Hohen Stein. Die Schlacht entfaltet sich östlich und nördlich des ummauerten Dorfes Bergen und im Ort selbst. In der Nacht zieht sich der Braunschweiger unverrichteter Dinge zurück. Die Schlacht bei Bergen war die blutigste, die je auf dem Gebiet des heutigen Landes Hessen geschlagen wurde. Die beidseitigen Verluste - Tote und Verwundete - werden auf fünf- bis neuntausend beziffert: Die Spannbreite erklärt sich daraus, dass von französischer Seite alle Verlustangaben unterdrückt wurden.
1757 wird die so genannte Bergkirche im benachbarten Ort Kirchberg zwischen Seckbach und Bergen abgetragen. 1764 wird die reformierte Peterskirche geweiht. Sie befindet sich am östlichen Ortsausgang Richtung Kirchberg und Bergen. 1779 wird Seckbachs Industrie (in der Seckbacher Niederung) lobend in einer Zeitung erwähnt, im Hanauischen Magazin.
1790 übernimmt Wilhelm IX. Landgraf zu Hessen-Kassel in der - allerdings trügerischen - Hoffnung auf die Kurfürstenwürde die Sicherung von Kaiserwahl und -krönung. Die Lagerfront erstreckt sich über fast zwei Kilometer vom Landgraben in Bergen bis zum Abzweig der heutigen Alten Frankfurter Straße von der Friedberger Landstraße. Mittig hinter der Lagerfront befindet sich auf dem Gelände des jetzigen Umspannwerks das Hauptquartier. Dort empfängt Wilhelm IX. am 11. Oktober Kaiser Leopold II. in einem türkischen Zelt zu einem Gastmahl. 40.000 Schaulustige sollen zugegen gewesen sein. Zur Erinnerung lässt Wilhelm IX. einen Gedenkstein setzen, die sogenannte Leopoldsäule. Bei der Errichtung des Seckbacher Umspannwerks wird sie zusammen mit dem Zeltstein an dessen Nordwestecke versetzt. Der ursprünglich lokale Bezug des Monuments ist damit verloren.
Im Jahr 1792 lagern französische Revolutionstruppen an der Festeburg, preußische und hessische Truppen lagern an der Friedberger Warte. 1796 sind die Franzosen in Frankfurt einmarschiert, die österreichischen Truppen beziehen in Seckbach Quartier. 1810 – 1813 gehört Seckbach zum Großherzogtum Frankfurt. Ende des Jahres 1813 lagern russische, österreichische und preußische Truppen rund um Frankfurt, Seckbach wird wieder kurhesssisch. Im Jahr 1820 hat Seckbach 1.115 Einwohner. In den Jahren zwischen 1829 und 1834 wird der Weg nach Bergen ausgebaut, die von Obstbäumen gesäumten Gassen Seckbachs werden umpflastert.
Mindestens im 19. Jahrhundert gab es zu Füßen des Lohrberges einen Braunkohleabbau, der untertage in bis zu 17 Meter Tiefe liegenden Bergwerkschächten ausgeführt wurde, wegen mangelnder Rentabilität jedoch wieder eingestellt wurde.
1818 beschließen die reformierte Kirche und die lutherische Kirche in der Grafschaft Hanau ihre Vereinigung zur evangelischen Kirche, was später als (Hanauer Union) bezeichnet wird. In Seckbach wird der Zusammenschluss zum 1. Januar 1821 vollzogen. Die fortan nicht mehr benötigte reformierte Peterskirche wurde für 600 Gulden an die politische Gemeinde Seckbach verkauft und 1834 zu einer Schule mit zwei Klassenräumen und zwei darüber liegenden Lehrerwohnungen umgebaut. Ein weiterer Umbau in den - wahrscheinlich - 1880er Jahren fügt der einstigen Kirche ein Treppenhaus an und verwandelt die Lehrerwohnungen in Klassenzimmer. Nach dem Zweiten Weltkrieg dient das Gebäude der Seckbacher evangelischen Gemeinde bis 1951 als Gotteshaus. Dann wird die 1943 zerstörte Marienkirche neu geweiht. Die barocke Peterskirche wird 1966 von der Bäckerei Schaan erworben und wegen Baufälligkeit abgerissen.
1843 setzt die in der Seckbacher Niederung angesiedelte Eisenfabrik Fries als erstes Unternehmen im Frankfurter Raum eine Dampfmaschine ein. 1868 erbaute das Seckbacher Unternehmen den Frankfurter Eisernen Steg. Im gleichen Jahr wird die Schriftgießerei Flinsch gegründet.
1848 gründen die Seckbacher eine Krankenkasse. Der Beitrag betrug drei Kreuzer pro Woche. 1855 hat Seckbach 1.564 Einwohner, der Erlös der Kirschenernte wird auf 10.000 Gulden p. a. geschätzt.
[Bearbeiten] Seckbach in Preußen
- Nach dem verlorenen Preußisch-Österreichischen Krieg, bei dem es auf Seiten der Verlierer teilnahm, wird 1866 das Kurfürstentum Hessen – und damit auch Seckbach – von Preußen annektiert. Seckbach hat zu dieser Zeit 1.600 Einwohner.
- 1873 – 54 Aktive gründeten in der damals noch selbstständigen Gemeinde die Freiwillige Feuerwehr Seckbach.
- 1875 – Der Gesangverein Liederlust und der Turnverein Seckbach werden gegründet.
- 1879 – Die Neue Schule (heutige Zentgrafenschule) wird errichtet, die Alte Lutherische Schule Seckbachs verliert ihre Funktion.
- 1883 – Die Alte Lutherische Schule Seckbachs wird wieder genutzt, da das Gebäude der Neuen Schule für die stark ansteigenden Schülerzahlen schon nicht mehr ausreicht. Die Freiwillige Feuerwehr nutzt einen Teil des Erdgeschosses des Rathauses als Gerätehaus.
- 1886 – Seckbach kommt zum Landkreis Frankfurt am Main.
- 1890 – Der Gesangverein Germania wird gegründet, sein Motto lautet: Das deutsche Lied ist unser Hort, und unser Spruch: Ein Mann, ein Wort.
- 1895 – Der Musik-Verein Seckbach wird gegründet, Dirigent ist Alwin Goethe.
- 1897 – Der katholische Männer- und Arbeiterverein wird gegründet, er gilt als Vorläufer der katholischen Gemeinde Seckbachs.
- 1898 – Die Freiwillige Feuerwehr hat 100 Aktive, eine Gesangsabteilung, einen Trommler- und einen Pfeifenchor. Bei Bränden wird sie auch zu den Nachbargemeinden Bergen-Enkheim, Eckenheim, Fechenheim und Preungesheim gerufen.
[Bearbeiten] Seckbach als Frankfurter Stadtteil
- 1900 – Per 1. Juli wird Seckbach zu Frankfurt eingemeindet, gleichzeitig mit Oberrad und Niederrad. Seckbach bringt 2.800 Einwohner, 75 landwirtschaftliche Betriebe, vor allem aber 1.000 Hektar Land in die Stadt ein. Nach der Eingemeindung entsteht die Wilhelmshöher Straße, deren Teilabschnitte sich aus drei bisherigen Straßen bilden. Die Neue Schule Seckbachs erhält den Namen Zentgrafenschule.
- 1901 – Der für die neue Nutzung notwendig gewordene Umbau des Rathauses wird abgeschlossen. Die Villenkolonie Heimgarten entsteht, wegen ihres Akademikeranteils im Seckbacher Volksmund auch Tintenfass genannt. Der Radfahr-Verein Germania wird gegründet.
- 1902 – Der Fußball-Club Kornblume, in Anspielung auf die Lieblingsblume Kaiser Wilhelms II., wird gegründet. Die Karlinchenkerb findet statt.
- 1903 – Seckbach erhält eine katholische Gemeinde. Sie unterhält eine kleine Kapelle in der Siedlung Im Heimgarten. Der Fußball-Club Kornblume benennt sich am 25. Mai in Fußball-Gesellschaft Seckbach 02 um.
- 1904 – Der Radfahrer-Verein Wanderfalke Frankfurt a. M.-Seckbach wird gegründet.
- 1905 – Am 1. Juli erhält Seckbach eine Trambahnverbindung, die Linie 22 (später 2). Sie endet mit einer Wendeschleife an der Wolffhardtschen Wirtschaft (heutige RMV-Haltestelle Eschweger Straße) und verbindet den neuen Stadtteil mit der Bornheimer Saalburgstraße.
- 1907 – Der Obst- und Gartenbauverein wird gegründet.
- 1910 – Das Industriegebiet in der Seckbacher Niederung wird ausgebaut (bis zur heutigen Borsigallee). Der Volkschor Eintracht wird gegründet.
- 1910-1913 – Der Huthpark entsteht als Naherholungsgebiet.
- 1912 – Der Kaninchen- und Geflügelzuchtverein und der Tennisverein Heimgarten werden gegründet.
- 1913 – Am 15. Oktober wird die Trambahn-Linie 32 (später 20, zuletzt 12) über Seckbach nach Bergen in Betrieb genommen. Sie endete zuvor an der Lahmeyerstraße. Die Linie 2 kommt erstmals nach Seckbach. Sie verkehrt kurzzeitig parallel zu der seit 1905 bestehenden Linie 22. Die Linie 2 übernimmt jedoch die Hauptverkehrszeiten und den Sonntag, während die Linie 22 die übrige Zeit abdeckt. Während die 22 wie bisher an der Bornheimer Saalburgstraße endet, fährt die 2 bis zur Bornheimer Schule (Weidenbornschule, heute Louise-von-Rothschild-Schule) in der Gronauer Straße. Das Experiment währt jedoch kurz, bereits im Folgejahr wird die Linie 2 wieder eingestellt.
- 1914-1918 Im Ersten Weltkrieg hatte auch Seckbach Tote zu beklagen.
- 1919 – Die erste Dauer-Kleingartenanlage der Stadt entsteht auf dem Lohrberg. Der Wanderverein Phönix und die Mittwochs-Gesellschaft werden gegründet.
- 1920 – Die Obst- und Gartenbaugenossenschaft GmbH Frankfurt wird von den Kleingärtnern des Lohrbergs gegründet. Am 25. Juli weiht der Turnverein seine neue Turnhalle Am Schießrain ein, einen früheren Tanzsaal.
- 1923 – Die Obst- und Gartenbaugenossenschaft GmbH Frankfurt ändert ihren Namen in Obst- und Gartenbauverein Lohrberg. Das 50. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr wird wegen der Inflation nur in kleinem Rahmen begangen.
- 1924 – Der Turnverein Seckbach wird in Leipzig Deutscher Meister (DT) im Feldhandball. Das seit 1902 geplante Parkgelände auf dem Lohrberg entsteht.
- 1925 – Der Turnverein feiert sein 50. Jubiläum mit einem großen Festumzug durch den Stadtteil.
- 1926 – Die Pestalozzischule wird nach Plänen des Architekten Martin Elsaesser auf Seckbacher Gemarkung gebaut. Der Sender am Heiligenstock wird für Radio Frankfurt in Betrieb genommen.
- 1928 – Die Trambahn-Linie 2 ist wieder da. Sie ersetzt nun in Seckbach die alte Linie 22 und verkehrt zwischen der Bornheimer Schule in der Gronauer Straße und der Wolffhardtschen Wirtschaft (heute: Eschweger Straße).
- 1929/30 – Im Huthpark wird ein Unterstandspavillon mit Duschen für den Schulsport im Park errichtet.
- 1930 – Das Ehrenmal für die Seckbacher Gefallenen des Ersten Weltkrieges wird im Lohrpark errichtet und eingeweiht.
- 1932-1934 – Die Siedlung an der Festeburg wird errichtet.
- 1934 – Der Obst- und Gartenbauverein Lohrberg ändert seinen Namen in Kleingärtnerverein Lohrberg e. V.
- 1936 – Entlang der Gelastraße wird eine so genannte Reichsheimsiedlung gebaut.
- 1937 – Das Seckbacher Ried wird Naturschutzgebiet, der Sausee Naturdenkmal.
- 1939 – Seckbach hat vor Kriegsbeginn 3.511 Einwohner.
- 1939-1945 – In Seckbacher Betrieben müssen Zwangsarbeiter aus anderen Nationen arbeiten. Sie werden teilweise im Ort untergebracht, einige davon in der Turnhalle Am Schießrain. Diese war bei Kriegsbeginn konfisziert worden. Mindestens einer der Zwangsarbeiter wird in der NS-Tötungsanstalt Hadamar ermordet.
- 1943 – Die Marienkirche wird durch Bombeneinwirkung bis auf die Grundmauern zerstört und brennt völlig aus. Bis 1951 nutzt die evangelische Gemeinde die Alte Lutherische Schule Seckbachs für ihre Gottesdienste. Auch im Lohrpark auf dem Lohrberg entstehen Bombentrichter. Durch den Bombenkrieg gab es in Seckbach 33 Tote.
- 1946 – Die vielen Gesangsvereine beschließen eine Fusion zur Sängervereinigung. Der Ortsbauernverband Seckbach wird gegründet.
- 1947 – Die Beispielobstanlage am Lohrberg wird eröffnet. Der DENA-Sender der Deutschen Nachrichten-Agentur wird am Heiligenstock erbaut.
- 1949 – Eintracht Frankfurt errichtet ihr neues Stadion auf Seckbacher Gemarkung, der Name wird vom alten Standort beibehalten: Riederwaldstadion. Den ersten Spatenstich nimmt OB Walter Kolb am 12. November vor.
- 1950 – Die Zentgrafensiedlung entsteht, erbaut von Heimatvertriebenen und Ausgebombten. Der Turnverein feiert sein 75-jähriges Bestehen. Seckbach hat mehr als 5.000 Einwohner. Die Freiwillige Feuerwehr erhält ihr erstes motorisiertes Löschfahrzeug.
- 1951 – Das erste Lohrbergfest, eine rein leichtathletische Sportveranstaltung für Kinder und Jugendliche Frankfurter Sportvereine, wird auf Anregung von OB Walter Kolb durch den TV Seckbach ausgerichtet. Es findet von nun an jährlich statt. Die evangelische Marienkirche wird nach dem unter großer Beteiligung der Seckbacher Bevölkerung erfolgten Wiederaufbau am 1. Advent eingeweiht.
- 1952 – Abriss der Zentgrafenschule. Die Fußballgesellschaft Seckbach besteht 50 Jahre. Am 17. August wird das neue Riederwaldstadion auf Seckbacher Gemarkung mit einem 1:4 gegen die Olympiaauswahl Ägyptens eröffnet.
- 1953 – Die katholische Maria-Rosenkranz-Kirche wird geweiht. Auf dem Lohrberg wird am 31. Mai anlässlich des 3. Lohrbergfestes das von Johannes Crohn geschaffene Friedrich-Ludwig-Jahn-Denkmal für den Turnvater errichtet. OB Dr. Walter Kolb weiht es ein. Die Zentgrafenschule erhält einen Neubau.
- 1954 – Der Kultur- und Sportring wird gegründet.
- 1957 – Das Bezirksbad wird in der Zeuläckerstraße 1 eröffnet.
- 1960 – Das St. Katharinen-Krankenhaus an der Seckbacher Landstraße wird eingeweiht. Seckbach hat 8.000 Einwohner.
- 1962 – Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main nimmt am Huthpark bzw. an der Festeburg den Betrieb auf, die Schulen des Deutschen Buchhandels werden an der Wilhelmshöher Straße eröffnet. Der Kindergarten der katholischen Maria-Rosenkranz-Kirche wird eröffnet. Kleintierzuchtverein und Tennisverein Heimgarten feiern ihr 50. Jubiläum. Das Umspannwerk Berger Warte wird gebaut, die Leopoldsäule muss mitsamt historischem Zeltstein weichen und wird direkt an die Berger Warte verlegt.
- 1963 – Die Stadt beginnt mit der Planung für die Bebauung des Atzelberges, der bislang überwiegend von Kleingärten und üppigem Grün dominiert wird.
- 1964 – Das Hufeland-Haus wird als Einrichtung zur Altenpflege eröffnet. Die neue Bezirkssportanlage Seckbach-Süd in der Hochstädter Straße wird feierlich übergeben.
- 1965 – Der neue Blumen- und Zierpflanzengroßmarkt wird an der Festeburg in Betrieb genommen.
- 1966 – Die 1764 geweihte reformierte Peterskirche in der Wilhelmshöher Straße wird nach Aufkauf durch die Bäckerei Schaan abgerissen. Sie wurde zeitweise als Schule genutzt. An deren Stelle wird ein privates Mietshaus errichtet. Der Erlös aus dem Grundstücksverkauf fließt in das neue evangelische Gemeindezentrum.
- 1967 – Erweiterung des evangelischen Gemeindezentrums in der Zentgrafenstraße, Hort und Kindergarten werden eingeweiht.
- 1968 – Der Atzelberg wird bebaut, mit zweistöckigen Einfamilienhäusern, dreistöckigen und siebenstöckigen Mietshäusern sowie drei 17-stöckigen Wohnhochhäusern. Diese Planung erregt den vergeblichen Protest der Seckbacher. Die Karlinchenkerb findet erstmals in der Hochstädter Straße statt. In den Vorjahren war sie an ihrem angestammten Platz Im Staffel/Atzelberg. Das nach Plänen von Teuto Rocholl erbaute Altenheim der Henry-und-Emma-Budge-Stiftung für jüdische und christliche Bürger wird eröffnet.
- 1970 – Die Straßenbahnlinie 2 zwischen Bornheim und Seckbach wird am 14. Oktober eingestellt und durch die Buslinie 38 ersetzt, die dafür das Neubaugebiet am Atzelberg durchquert. Die Zentgrafenschule wird zu einer reinen Grundschule, dafür jedoch mit Ganztagszweig. Die Bauarbeiten für eine U-Bahn-Linie nach Seckbach beginnen.
- 1971 – Die Versorgungsleitungen für Strom, Telefon und Trinkwasser werden erneuert. Die Weinlage Lohrberger Hang wird in die Weinbergrolle eingetragen.
- 1972 – Der Atzelbergplatz wird fertiggestellt. Um ihn herum werden Geschäfte gruppiert, unter anderem eine Apotheke, ein Reformhaus, ein Friseur, ein Blumenladen, eine Südtiroler Feinbäckerei mit Eis-Café, das griechische Restaurant Römer-Pils-Stube und ein Kaiser's Supermarkt. In der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik wird der Rettungshubschrauber Christoph 2 stationiert. Die Karlinchenkerb findet zum 253. Mal statt, diesmal im Huthpark. Die Zentgrafenschule erhält an der Hochstädter Straße einen Neubau für den Ganztagszweig.
- 1973 – Die Fachschule des Deutschen Buchhandels eröffnet einen Neubau. Die Freiwillige Feuerwehr erhält von der US-Armee ein Panzerzelt, das sie an der Zeuläckerstraße errichtet, um es als Gerätezelt zu nutzen.
- 1974 – Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik eröffnet ein achtstöckiges Erweiterungsgebäude. Der Tischtennisclub Atzelberg wird gegründet. Mangels geeigneter Räumlichkeiten trainieren seine Mitglieder zunächst unter anderem im Heinrich-Kraft-Park. Der Musikverein Seckbach wird (wieder) gegründet. Er schließt namentlich an den 1895 gegründeten Vorgänger an.
- 1975 – 30 Seckbacher Ärzte eröffnen ein Gemeinschaftslabor. Das Gebäude des Altenclubs wird eingeweiht. Der Turnverein feiert sein 100. Jubiläum, u. a. mit einem großen Festzug, erstmals auch durch das Neubaugebiet am Atzelberg. Die Sängervereinigung begeht ebenfalls ihr 100-jähriges Bestehen. Das Altenclubhaus wird in der Zeuläckerstraße 1 eingeweiht, dem früheren Bezirksbad.
- 1976 – Für die Freiwillige Feuerwehr wird in der Hochstädter Straße ein Feuerwehrhaus eingeweiht, nachdem ihre Gerätschaften zuvor im Rathaus Seckbach und in einem US-amerikanischen Armeezelt lagerten.
- 1977 – Die neue Orgel der Maria-Rosenkranz-Kirche wird eingeweiht. Die Friedrich-Ebert-Schule und ihre große Sporthalle werden durch OB Walter Wallmann eingeweiht. Die Bürgervereinigung Seckbach wird aus Protest gegen den geplanten Bau der A 661 gegründet.
- 1978 – Gründung der Interessengemeinschaft Seckbacher Vereine.
- 1979 – Die erste hessische Ortsvermittungsstelle, die nach dem Elektronischen Wählsystem für Ortstechnik (EWSO) arbeitet, wird in der Seckbacher Hofhausstraße ihrer Bestimmung übergeben. Der Männer-Koch-Club wird ins Leben gerufen. Die Zentgrafenschule feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Ein Brand zerstört ihren Ganztageszweig-Neubau an der Hochstädter Straße.
- 1980 – Im Februar wird der Landfrauenverein gegründet. Das Rathaus wird renoviert. Die 1100-Jahrfeier der ersten urkundlichen Erwähnung Seckbachs wird begangen. Die Linie U4 der U-Bahn Frankfurt von der innerstädtischen Konstablerwache bis zur Seckbacher Landstraße wird durch OB Walter Wallmann eröffnet. Der versprochene Direktanschluss des Neubaugebietes am Atzelberg hat jedoch nicht stattgefunden. Die Freiwillige Feuerwehr verfügt über zwei Löschfahrzeuge und 29 Aktive.
- 1981 – Am 11. Mai wird der hessische Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry in seinem Wohnhaus in der Seckbacher Hofhausstraße erschossen. Die Täter werden den linksterroristischen Revolutionären Zellen zugerechnet, jedoch nicht ermittelt. Die Theatergruppe Marimotz wird gegründet.
- 1983 – Das Seckbacher Ried leidet an einem Absinken des Grundwasserspiegels. Daher werden Maßnahmen zu dessen Befeuchtung eingeleitet.
- 1985 – Der Obst- und Gartenbauverein wird nach 78-jährigem Bestehen aufgelöst.
- 1986 – Die Straßenbahnlinie 20 (früher 32) entfällt, die Linie 12 übernimmt deren Streckenführung.
- 1987 – Kleintierzuchtverein und Tennisverein Heimgarten feiern ihr 75. Jubiläum.
- 1988 – Die Freiwillige Feuerwehr erhält ein neues Einsatzfahrzeug.
- 1990 – Das Seckbacher Rathaus wird unter Aufsicht der Denkmalpflege bis 1993 saniert; die Räumlichkeiten und die Elektrik werden komplett modernisiert. Durch Messungen im Verlauf der vergangenen zwölf Jahre wurde ein allmähliches Abrutschen des Lohrberges von einem Zentimeter pro Jahr dokumentiert. Stadtentwässerungsamt, Frankfurter Sparkasse und der WWF bilden eine Allianz für Naturschutz zur Renaturierung des Seckbacher Riedes.
- 1992 – Das Seckbacher Rathaus wird 450 Jahre alt. Die Straßenbahnlinie zwischen Bergen, Seckbach und dem Riederwald wird komplett eingestellt und stillgelegt. Die Gleise bleiben teilweise liegen, nördlich der Wilhelmshöher Straße werden sie entfernt oder mit Asphalt überdeckt. Der Parkfriedhof Heiligenstock wird eröffnet.
- 1993 – Der Mühlbach wird ins Seckbacher Ried geleitet. Das 1930 errichtete Ehrenmales für die Seckbacher Gefallenen des Ersten Weltkrieges wird von der Stadtverwaltung erweitert und auch für die Seckbacher Gefallenen des Zweiten Weltkrieges umgewidmet. Eine neue Tafel wird enthüllt, die den Toten von 1939-1945 gedenkt.
- 1995 – Nach über 6 Jahren Bauzeit wird die Osttanggente der A661 eröffnet. Der Förderkreis Historisches Rathaus Seckbach wird gegründet und führt das Gebäude in Kooperation mit der Saalbau GmbH als Bürgerhaus.
- 1996 – Die K.U.S. werden gegründet, die Kleinen Unternehmer Seckbachs.
- 1998 – Die Postfiliale in der Hintergasse wird geschlossen.
- 2000 – Der Stadtteil gehört seit 100 Jahren zu Frankfurt am Main. Der Turnverein und die Sängervereinigung feiern ihr 125. Jubiläum. Baubeginn für den künftigen Betriebshof Ost der Stadtbahn. Die K.U.S. ändern ihren Namen in RunningBembels.
- 2001 – Das Lohrbergfest findet zum 50. Mal statt, nach wie vor vom Turnverein ausgerichtet. Der Kultur- und Sportring erhält den neuen Namen Kultur- und Geschichtsverein.
- 2002 – Die Fußballgesellschaft ist 100 Jahre alt. Die Freiwillige Feuerwehr Seckbach hilft vom 17.-24. August bei der Bewältigung der Flutkatastrophe an der Moldau in Prag mit. Der Pflegeheimneubau der Henry-und-Emma-Budge-Stiftung wird im Herbst fertiggestellt.
- 2003 – Der VGF-Betriebshof Ost wird am 12. Juli eröffnet und erhält Anschluss an das Schienennetz der Linie U4 und U7. Die Naturschutzgruppe Seckbach im BUND erhält für ihr ehrenamtliches Engagement den Frankfurter Umweltpreis.
- 2004 – Der Kultur- und Geschichtsverein begeht sein 50. Jubiläum. Er eröffnet im ehemaligen Fachwerkhaus des Pedells der Neuen Schule (heute: Zentgrafenschule) in der Wilhelmshöher Straße das Heimatmuseum Seckbach.
- 2006 – Das Vergnügen zu geben so heißt ein Kunstwerk von Klaus Schneider, das im Gartensaal des Gemeindezentrums der Marienkirche eingeweiht wird.
- 2007 – Am 27. April wird das neue Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr durch Oberbürgermeisterin Petra Roth eingeweiht. Karl Ludwig Kirschenlohr erhält die Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main.
- 2008 – Ab 15. Juni wird die Linie U4 von der bisherigen Endstation Seckbacher Landstraße zur Haltestelle Schäfflestraße verlängert. Dazu wird eine bereits vorhandene Gleisverbindung zum Betriebshof Ost im Riederwald genutzt. Ab Mitte Dezember fährt die U4 von dort aus weiter zur oberirdischen Endstation Enkheim, u. a. bis ans Einkaufszentrum Hessen-Center. – Ab Herbst wird die marode Einfeld-Turnhalle der Zentgrafenschule abgetragen. Sie wird durch eine neue Halle in Holzbauweise ersetzt, die dem Passivhaus-Standard entspricht.
- 2009 – Auf dem Gelände der Zentgrafenschule entsteht die erste Schulturnhalle Frankfurts in energieffizienter Passiv-Bauweise. Sie erhält ein begrüntes Dach. – Der 1930 fertiggestellte Unterstandspavillon im Huthpark wird nach Stadtverordneten-Beschluss vom 20. März saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. Ein ganzjährig betriebenes Terrassen-Café soll entstehen [42]. – Rund um die Uhr betreute und verpflegte der Turnverein Seckbach während des Internationalen Deutschen Turnfestes vom 30. Mai bis 5. Juni rund 600 Aktive als Gäste in der Sporthalle der Friedrich-Ebert-Schule. Kinder und Jugendliche des TVS waren beim Abschlussfest des IDTF in der Commerzbank-Arena (Waldstadion) an Performances beteiligt. – Die evangelische Marienkirche wird bis zu ihrem 300. Jubiläum 2010 umgebaut und innen renoviert. Sie erhält eine größere Sakristei, neues Gestühl, eine veränderte Altarposition, eine neue Heizungsanlage, barrierefreien Zugang zur Kirche und zu den außen liegenden Sanitärräumen. – Bis 2010 entstehen am Riederwaldstadion eine neue Geschäftsstelle und eine Sporthalle mit Gastronomie von Eintracht Frankfurt [43] [44] [45].
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Dr. Ernst Max Quarck, erster sozialdemokratischer Stadtverordneter Frankfurts, Reichstagsabgeordneter, Redakteur der renommierten Frankfurter Zeitung, maßgeblich an der Ausarbeitung der Weimarer Verfassung beteiligt, stellte Anträge auf Abschaffung der Todesstrafe und auf Einführung der Schwarz-Rot-Goldenen Flagge, wohnte in Seckbach.
- Die Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul ist in Seckbach geboren und aufgewachsen.
- Die ehemaligen hessischen Minister Heinz-Herbert Karry und Karl-Heinrich Trageser sowie der frühere Bundesminister Hans Matthöfer haben lange in Seckbach gewohnt.
- Der ehemalige Stadtrat und Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Wolfram Brück, wohnte ebenfalls in Seckbach.
- Erich Dittmann Nestor der deutschen Gerichtszeichnung und Portraitzeichner der Frankfurter Gesichter.
- Johannes Eckert, das Seckbächer Jeanche (Schaa'che).
[Bearbeiten] Literatur
- Horstmann, H.: Die Wolfsangel als Jagdgerät und Wappenbild, in: Vj. Bl. d. Trierer Gesellschaft für nützliche Forschungen, 1955
- Alberti, K. v.: Die sog. Wolfsangel in der Heraldik, Südwestdeutsche Blätter für Familien und Wappenkunde 1960
- Arndt, Jürgen / Gritzner, Maximilian / Seeger, Werner / Muller-Westphal, Lothar: Siebmachers Wappenbücher/Wappenbilderordnung: Symbolorum Armorialium Ordo, Bauer & Raspe, 1990, ISBN 3-8794-7100-2
- Oswald, Gert: Lexikon der Heraldik, Battenberg und Gietl, 2006, ISBN 3-8664-6010-4
- Rochelmeyer, Folker: Seckbach und seine Umgebung, Frankfurter Sparkasse von 1822 – Polytechnische Gesellschaft (Hg.), 1972, 84 S., illustriert
- Neumann, Herbert: Eintracht Frankfurt – Die Geschichte eines berühmten Sportvereins, Droste Verlag, Düsseldorf, 1974, ISBN 3770003896
- Lindner, Kurt: Geschichte und Systematik der Wolfs- und Fuchsangeln. Förutvarande Institutionen för Allmän och Jämförande Etnografi vid Uppsala Universitet (3). Institutionen för Allmän och Jämförande Etnografi vid Uppsala Universitet, Almqvist & Wiksell, Uppsala, 1975, 50 S., ISBN 9-1492-5527-4
- Bothe, Friedrich, Geschichte der Stadt Frankfurt am Main. Frankfurt 1977. Verlag Wolfgang Weidlich, ISBN 3-8035-8920-7
- Gerner, Manfred: Fachwerk in Frankfurt am Main, Kramer, 1979, 119 S., illustriert, ISBN 3-782902-17-3
- Rochelmayer, Folker (Chronik): Festschrift 1100 Jahre Seckbach, 880 – 1980, Festausschuss 1100 Jahre Seckbach e. V. (Hg.), 1980, 151 S., illustriert
- Masala, Lino / Rödel, Volker / Risse, Heike / Schomann, Heinz: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main, Magistrat der Stadt Frankfurt, Untere Denkmalbehörde (Hg.), 1986, 798 S., illustriert, ISBN 3-528-06238-X
- Heinzberger, Martin / Meyer, Petra / Meyer, Thomas (Bearb.): Entwicklung der Gärten und Grünflächen in Frankfurt am Main, Kleine Schriften, Band 38, Historisches Museum Frankfurt am Main (Hg.), ebenda, 1988
- Der Lohrpark in Frankfurt am Main – Brandschutz und Stadtgrün, Stadt Frankfurt am Main, Garten- und Friedhofsamt, Dezernat für Umwelt (Hg.), 32 S., ebenda, 1989
- Dechent, H.-J. / Kramer, H. / Peukert, M. / Redeker, H. / Böffinger, A.: Floristische Beobachtungen aus dem Stadtgebiet Frankfurt am Main, in: Botanik und Naturschutz in Hessen, 5, 1991
- Johnson, Hugh: Atlas der Deutschen Weine. 4. Auflage. Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1993, ISBN 3-444-10369-7
- Kuß, Stephan: Eintracht Frankfurt: 100 Jahre Fußball und mehr, Societäts-Verlag, Frankfurt am Main, 1998, ISBN 978-3797306906
- Matheja, Ulrich: Schlappekicker und Himmelsstürmer – Die Geschichte von Eintracht Frankfurt, Göttingen, 1998, ISBN 978-3895335389
- Dr. Bauer, Thomas: Frankfurt am Ball, Eintracht und FSV – 100 Jahre Fußballgeschichte, Nest Verlag, Frankfurt am Main, 1999, ISBN 3925850252
- Sauer, Walter: Seckbacher Geschichte(n), Kultur- und Sportring Frankfurt a. M.-Seckbach 1954 e. V. (Hg.), Frankfurt am Main, 2000, 164 S., illustriert
- 50 Jahre Kultur- und Geschichtsverein 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach e. V., dto. (Hg.), ebenda, 2004, 53 S., illustriert
- Bolliger, Roland: Weinbau in Seckbach, Kultur- und Geschichtsverein 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach e. V. (Hg.), 2005
- Heinisch, Jörg: Würstchen, Bomben, Fußballzauber. Eintracht Frankfurt in aller Welt, Agon, 2006, ISBN 978-3897842786
- Heinisch, Jörg: Eintracht Intim: Anekdoten und Kuriositäten aus der Geschichte von Eintracht Frankfurt, Agon, 2007, ISBN 978-3897843370
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2345271&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach Chronik von Seckbach, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.kulturundgeschichtsverein.de/01994f92da0a45604/index.html Kurzchronik von Seckbach, Kultur- und Geschichtsverein 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach e. V., Frankfurt am Main
- ↑ http://originalausgaben.fr-online.de/_1968/pdf/09/1968-09-16_016.pdf Andrang zur Karlinchenkerb, wf, Lokaler Teil, S. 16, Frankfurter Rundschau, 16. September 1968
- ↑ http://www.friedrich-ebert-schule.de/ Website der Friedrich-Ebert-Schule, Frankfurt am Main
- ↑ http://www.mainaeppelhauslohrberg.de/ MainÄppelHaus Lohrberg
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2853&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=2509463 Archivgebäude, Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/PH-Planungen0904.pdf Energiesparende Bebauung in Frankfurt am Main: Geplante Passivhaus-Projekte, Stadt Frankfurt am Main, April 2009
- ↑ Stadtgewässer. Flüsse, Bäche, Altarme, herausgegeben vom Umweltamt Frankfurt am Main
- ↑ http://interweb1.hmulv.hessen.de/natura2000/Sdb/sdb5818-303.html Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Wiesbaden, Charakteristik des Seckbacher Rieds
- ↑ ttp://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2805&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=31951 Stadt Frankfurt am Main, Naturschutzgebiet Seckbacher Ried
- ↑ http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/?em_cnt=1671150&&sid=969b5e27b56f9f33f1fd49e14445f2ad Das Undurchdringliche, von Lia Venn, Frankfurter Natur – Eine Serie, Frankfurter Rundschau, 6. Februar 2009
- ↑ http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/1671149_Der-Kammmolch-kann-sein-Herz-heilen-Irres-Kerlchen.html Irres Kerlchen, von Lia Venn, Frankfurter Natur – Eine Serie, Frankfurter Rundschau, 6. Februar 2009
- ↑ Stadtgewässer: Seen, Teiche und Tümpel entdecken, Umweltamt Frankfurt am Main (Hg.), illustriert
- ↑ Rochelmeyer, Folker: Seckbach und seine Umgebung, Frankfurter Sparkasse von 1822 – Polytechnische Gesellschaft (Hg.), 1972, 84 S., illustriert
- ↑ Rochelmayer, Folker (Chronik): Festschrift 1100 Jahre Seckbach, 880-1980, Festausschuss 1100 Jahre Seckbach e. V. (Hg.), 1980, 151 S., illustriert
- ↑ Sauer, Walter: Seckbacher Geschichte(n), Kultur- und Sportring Frankfurt a. M.-Seckbach 1954 e. V. (Hg.), Frankfurt am Main, 2000
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3060&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=42060 Stadt Frankfurt am Main, Seckbacher Mühlbach/Daisborngraben
- ↑ Statistisches Jahrbuch der Stadt Frankfurt 2008, Punkt 2.3 (PDF)
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2345272&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach Witschaft in Seckbach, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4416&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=50424&_ffmpar%5B_id_eltern%5D=2345270&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung in der Unfallklinik, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3836&_ffmpar[_id_eltern]=2345270&_ffmpar_az[_stadtteil_name]=Seckbach Seckbacher Kindergärten, -horte und -tagesstätten, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4410&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=53507&_ffmpar%5B_id_eltern%5D=2345270&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach KIDS Seckbach, Teenie-Club, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4410&_ffmpar%5B_id_eltern%5D=2345270&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach Spielplätze in Seckbach, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2962&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=102291 Stadtteilbibliothek Seckbach, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.eintracht-frankfurt.de/home.html Sportangebote, Eintracht Frankfurt e. V.
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3578&_ffmpar_az%5B_id_inhalt%5D=34680 Übersicht der Angebote des Turnvereins Seckbach 1875, Sportamt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.tv-seckbach.de/pages/abteilungen.html Abteilungen und Gruppen des Turnvereins Seckbach 1875
- ↑ http://www.fgseckbach02.de/ Offizielle Website der FG Seckbach 02 e. V., Frankfurt am Main
- ↑ http://www.runningbembels.de/ Offizielle Website der RunningBembels, Seckbach, Frankfurt am Main
- ↑ http://www.tv-heimgarten.de/ Tennisverein Heimgarten 1912 e. V., Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2345270&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=5675492 Drachenfest, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4413&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=41212&_ffmpar%5B_id_eltern%5D=2345270&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach Seckbacher Wochenmarkt, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2345270&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=12733 Seckbach, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2345271&_ffmpar%5B_id_eltern%5D=2345270&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach Chronik von Seckbach, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ Horstmann, H.: Die Wolfsangel als Jagdgerät und Wappenbild, in: Vj. Bl. d. Trierer Gesellschaft für nützliche Forschungen, 1955
- ↑ Alberti, K. v.: Die sog. Wolfsangel in der Heraldik, Südwestdeutsche Blätter für Familien und Wappenkunde 1960
- ↑ Arndt, Jürgen / Gritzner, Maximilian / Seeger, Werner / Muller-Westphal, Lothar: Siebmachers Wappenbücher/Wappenbilderordnung: Symbolorum Armorialium Ordo, Bauer & Raspe, 1990, ISBN 3-8794-7100-2
- ↑ Oswald, Gert: Lexikon der Heraldik, Battenberg und Gietl, 2006, ISBN 3-8664-6010-4
- ↑ Lindner, Kurt: Geschichte und Systematik der Wolfs- und Fuchsangeln. Förutvarande Institutionen för Allmän och Jämförande Etnografi vid Uppsala Universitet (3). Institutionen för Allmän och Jämförande Etnografi vid Uppsala Universitet, Almqvist & Wiksell, Uppsala, 1975, 50 S., ISBN 9-1492-5527-4
- ↑ § 86a Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, (Wolfsangel)
- ↑ Landgericht Frankfurt am Main, Entscheidung zum Verbot des Tragens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Wolfsangel, 5. Juli 2004 (PDF-Datei, 244 kB)
- ↑ http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4416&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=3210062&_ffmpar%5B_id_eltern%5D=2345270&_ffmpar_az%5B_stadtteil_name%5D=Seckbach Bau-Projekte in Seckbach, Stadt Frankfurt am Main
- ↑ http://www.eintracht-frankfurt.de/verein/neubau_riederwald/neubau.html Neubau Riederwald-Vereinszentrum, Eintracht Frankfurt
- ↑ http://www.eintracht-frankfurt.de/verein/alter_riederwald/abschied.html Abschied vom alten Riederwald-Vereinszentrum, Eintracht Frankfurt
- ↑ http://www.eintracht-frankfurt.de/verein/neubau_riederwald/sight-board.html Sportzentrum Eintracht Frankfurt
[Bearbeiten] Quellen
- Stadt Frankfurt am Main, Institut für Stadtgeschichte
- Historisches Museum Hanau
- Hessisches Staatsarchiv Marburg
- Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
- Magistrat der Stadt Frankfurt – Untere Denkmalschutzbehörde
- Stadt Frankfurt am Main – Kulturamt
- Stadt Frankfurt am Main – Denkmalamt
- Stadt Frankfurt am Main – Sportamt
- Stadt Frankfurt am Main – Grünflächenamt
- Kultur- und Geschichtsverein 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach e. V.
- Heimatmuseum Seckbach, Frankfurt am Main
- Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V.
- Shell Stadtkarte Nr. 9 Frankfurt a. M., ohne Maßstabsangabe, Shell Reisedienst, 1934 oder 1935 Abruf: 23. Mai 2009, 21:30 Uhr
- Falk-Plan von Frankfurt, Maßstab: 1:16.500 - 1:26.000, Falk-Verlag, Hamburg, 1947 Abruf: 23. Mai 2009, 21:30 Uhr
- Andrang zur Karlinchenkerb, wf, Lokaler Teil, S. 16, Frankfurter Rundschau, 16. September 1968 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr (PDF-Datei)
- § 86a Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Wolfsangel
- Landgericht Frankfurt am Main, Entscheidung zum Verbot des Tragens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Wolfsangel, 5. Juli 2004 (PDF-Datei)
- Historische Spurensuche, Frankfurter Rundschau, 5. Juli 2008 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Weinernte in der Stadt, Frankfurter Rundschau, 13.10.2008 Abruf: 23. Mai 2009, 21:30 Uhr
- Fotostrecke der Traubenernte auf dem Lohrberg, Frankfurter Rundschau, 13.10.2008 Abruf: 23. Mai 2009, 21:30 Uhr
- Grün am Hang, von Anita Strecker, Frankfurter Rundschau, 4. November 2008 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Seckbach im Wandel, Frankfurter Neue Presse, 3. Januar 2009
- Landwirtschaft in Seckbach, Frankfurter Neue Presse, 10. März 2009 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Saisonstart auf 200 Metern, Frankfurter Rundschau, 14. März 2009 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Rondell wird saniert, Frankfurter Neue Presse, 21. März 2009 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Gebt uns endlich ein Café, Frankfurter Neue Presse, 28. März 2009 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Seckbach taucht gerne in die eigene Geschichte ein, Frankfurter Neue Presse, 30. März 2009 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Eierversteck Lohrberg, Frankfurter Rundschau, 11. April 2009 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Den weißen Sport kennenlernen, Frankfurter Neue Presse, 18. April 2009 Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- Jugend zieht es zum Lohrberg, Frankfurter Neue Presse, 7. Mai 2009 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Auf dem Sprung zum Turnfest, Frankfurter Neue Presse, 11. Mai 2009 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Spazieren auf dem Lohrberg, Frankfurter Neue Presse, 13. Mai 2009 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Fledermäuse beobachten, Frankfurter Neue Presse, 13. Mai 2009 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Stadt schaltet Wasserspiele an, Frankfurter Neue Presse, 13. Mai 2009 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Wieder Lohrbergfest, rd, Frankfurter Rundschau, 18. Mai 1968, S. 19 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr (PDF-Datei)
- 58. Lohrbergfest 2009, Siegerlisten, Turngau Frankfurt e. V. Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Wolfgang Behle siegte am Lohrberg, Frankfurter Rundschau, 20. Mai 1968, S. 10 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr (PDF-Datei)
- 58. Lohrbergfest 2009, Abschlussbericht, Turnverein Seckbach 1875 e. V., Frankfurt am Main Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr (PDF-Datei; 19 kB)
- Regen trübt Feierlaune, Frankfurter Neue Presse, 8. Juni 2009 Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- Clipfish, Videoclip über den historischen Ortskern Seckbachs, 9:58 Min. Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- YouTube, Videoclip vom 58. Lohrbergfest 2009, 2:43 Min. Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- YouTube, Inoffizielle Bobbycar Trophy 2007 im Lohrpark, 2:17 Min. Abruf: 20. Mai 2009, 20:15 Uhr
- YouTube, Jogging im Huthpark, 0:26 Min. Abruf 20. Mai 2009, 19:45 Uhr
- YouTube, Panoramablick vom Lohrpark auf Frankfurt, 0:13 Min. Abruf: 9. Juni 2009, 22:40 Uhr
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Frankfurt-Seckbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Chronik von Seckbach bei frankfurt.de
- Institut für Stadtgeschichte, Stadt Frankfurt am Main
- Kultur- und Geschichtsverein 1954 Frankfurt a. M.-Seckbach e. V.
- 360°-Panorama des Trausaales mit Erker im Rathaus Seckbach
- Live-Webcam der Baustelle am Riederwaldstadion, Eintracht Frankfurt, Aktualisierung: alle 5 Minuten
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