Secret Discovery

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Secret Discovery
Allgemeine Informationen
Genre(s) Dark Rock, Gothic Metal, Gothic Rock
Gründung 1989
Gründungsmitglieder
Kai Hoffmann
Falk Hoffmann
Mattes Glathe (bis 2002)
Gitarre
Michael Gusky (bis 1994)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Kai Hoffmann
Gitarre
Falk Hoffmann
Gitarre
Ramses Razmjoo (seit 2002)
Bassgitarre
Martin Hirsch (seit 2002)
Lars Graebe (seit 1995)
Dirk Riegner (seit 1997)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Roland Wolf (1990–1992)
Schlagzeug
Thom Thüs (1992–1995)
Gitarre
Dirk Schulz (1994–1995)
Gitarre
Heinz Scholz (1995–1997)

Secret Discovery sind eine Rockband aus Bochum, deren Stil sich anfangs stark an Bands wie Fields of the Nephilim, The Sisters of Mercy oder The Mission orientierte, im Gegensatz zu diesen Bands allerdings schon früh Metal- und Hard-Rock-Elemente kompositorisch verarbeitete. Mit der Zeit entwickelte sich ein eigener einprägsamer Sound, der sich als deutschsprachiger Dark Rock bezeichnen lässt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bandgeschichte

Die Band wurde 1989 von den Brüdern Kai (Gesang) und Falk Hoffmann (Gitarre), Michael Gusky (Gitarre) und Mattes Glathe (Bass) gegründet. Die erste LP „Way To Salvation“ wurde 1989 in Eigenregie gepresst und vertrieben. Roland Wolf stieß 1990 als erster Schlagzeuger zur Band. Vor der ersten offiziellen Plattenveröffentlichung wurde er jedoch durch Thom Thüs ersetzt. 1992 bis 1994 erschienen auf diversen Independent-Labeln drei Alben der Band, außerdem wurden auf mehreren Kompilationen der Schwarzen Szene Lieder veröffentlicht. Live spielten sie in dieser Zeit u.a. mit Cassandra Complex und Philip Boa. 1994 wechselte Secret Discovery Gitarrist Gusky aus, für ihn stieg Dirk Schulz ein. Dieser blieb nur bis 1995 und wurde durch Heinz Scholz ersetzt. Mit Lars Graebe wurde ein neuer Schlagzeuger angeheuert.

Gun Records nahm Secret Discovery 1995 unter Vertrag und ließ sie das Album Questions of Time aufnehmen, das 1996 veröffentlicht wurde. Die Band schaffte es nun fünfstellige Verkaufszahlen zu erreichen [1] und der Bekanntheitsgrad in der Gothic-Metal-Szene stieg stetig.

Durch Auftritte auf den Out of the Dark-Festivals mit Moonspell, Crematory und The Gathering konnte Secret Discovery seinen Status ausbauen. 1996 ging die Band dann als Support für Rammstein auf Tour. Philharmonic Diseases (1996) wurde mit einem Kammerorchester aufgenommen. 1997 beteiligte sich Secret Discovery dann an einer Tour mit Rage, die zur selben Zeit ihr Lingua Mortis-Projekt am Laufen hatten. Da Rage auch mit einem Symphonieorchester tourten, bot sich die Kombination an.

Slave erschien 1997 und bediente sich wieder eines härteren Musikstils. Mit Slave to the Rhythm ist eine Coverversion des Grace-Jones-Klassikers auf dem Album vertreten. Mit Dirk Riegner stieß ein Keyboarder zur Band. Heinz Scholz stieg aus, die Band machte mit einem Gitarristen weiter. Mit My Dying Bride, Sentenced und Dark wurden gegen Ende des Jahres wieder die Out of the Dark-Festivals absolviert. 1999 erschien das letzte Album vor dem Split der Band: The Final Chapter. Es erschien als eine Art Best-of-Album mit rarem Material und neuen Songs. Nach einer erfolgreiche Abschlusstournee trennte sich die Band in aller Freundschaft. Postum wurde noch ein Live-Album nachgeschoben.

2002 finden sich Secret Discovery wieder zusammen und verstärken sich mit Ramses Razmjoo als zusätzlichen Gitarristen. Martin Hirsch wurde neuer Bassist der Band. Pray, das Reunion-Album erschien 2004. Mehrere Einzelgigs mit Oomph!, Tiamat und Nightwish folgen. Das bis dato letzte Album Alternate erschien 2006. Die darauffolgende Tour wurde mit Unheilig absolviert.

[Bearbeiten] Diskographie

[Bearbeiten] Alben & Maxis

  • 1989: Way to Salvation (LP - lediglich 500 Pressungen wurden gefertigt)
  • 1992: Dark Line (CD)
  • 1993: Into the Void (CD)
  • 1994: Wasted Dreams (CD)
  • 1994: Cage of Desire (EP)
  • 1996: A Question of Time (CD)
  • 1996: Philharmonic Diseases (CD)
  • 1996: Hello Goodbye (MCD)
  • 1997: Slave (CD)
  • 1997: Slave to the Rhythm (MCD)
  • 1998: Follow Me (MCD)
  • 1999: You Spin Me Round (MCD)
  • 1999: The Final Chapter (CD)
  • 1999: Live (Zeche Bochum, 2. Mai 1999) (CD)
  • 2004: Pray (CD)
  • 2006: Alternate (CD)

[Bearbeiten] Videos

  • 1996: Live Clips 1995-1996 (VHS-Video)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Offizielle Biografie auf Sony BMG

[Bearbeiten] Weblinks

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