Sedlec-Prčice

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Sedlec-Prčice
Wappen von Sedlec-Prčice
Sedlec-Prčice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Příbram
Fläche: 6408 ha
Geographische Lage: 49° 34′ N, 14° 32′ O49.567514.530555555556407Koordinaten: 49° 34′ 3″ N, 14° 31′ 50″ O
Höhe: 407 m n.m.
Einwohner: 2.804 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 257 91
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 36
Verwaltung
Bürgermeister: Marie Kovalová (Stand: 2006)
Adresse: Nám. 7. května 62
257 91 Sedlec-Prčice
Gemeindenummer: 530573
Website: www.sedlec-prcice.cz/
Kirche des Hl. Laurentius in Prčice

Sedlec-Prčice (deutsch Sedletz-Pertschitz) ist eine Stadt in der Region Středočeský kraj, Tschechien.

Lage[Bearbeiten]

Die Doppelstadt Sedlec-Prčice mit weiteren 34 Siedlungen befindet sich im südlichsten Teil der Region. Auf 6.408 Hektar leben 2 819 (2006) Einwohner in einem Landschaftsbecken, dessen südlichen Rand die Jistebnické vrchoviny bilden. Die Landschaft erhielt im 19. Jahrhundert die Bezeichnung Böhmisches Meran. Es handelt sich dabei um ein touristisch gut erschlossenes, hügeliges, bewaldetes Gebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Beide Teilgemeinden entwickelten sich in der Vergangenheit als eigenständige Ortschaften. Prčice ist die ältere von beiden. Beide Städtchen litten unter dem Dreißigjährigen Krieg und in der Zeit der Hungersnot Anfang des 18. Jahrhunderts. Da im 19. Jahrhundert Sedlec und Prčice nicht an das Schienennetz angeschlossen wurden, siedelte sich auch keine Industrie an.

Prčice ist die Wiege der Witigonen und derer Familienzweige Krumau, Rosenberg, Neuhaus, und Landstein. Sie gehen auf den gemeinsamen Stammvater Witiko von Prčice zurück.

National bekannt ist der Ort durch die seit 1996 jährlich durchgeführte Wanderung von Prag nach Prčice, an der Tausende von Menschen teilnehmen.[2]

Von 1960 bis 2006 gehörte die Stadt zum Okres Benešov.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Bolechovice
  • Bolešín
  • Božetín
  • Divišovice
  • Dvorce
  • Chotětice
  • Jetřichovice
  • Kvasejovice
  • Kvašťov
  • Lidkovice
  • Malkovice
  • Matějov
  • Měšetice
  • Monín
  • Moninec
  • Mrákotice
  • Myslkov
  • Náhlík
  • Nasilov
  • Nové Dvory
  • Přestavlky
  • Rohov
  • Staré Mitrovice
  • Stuchanov
  • Sušetice
  • Šánovice
  • Uhřice
  • Včelákova Lhota
  • Veletín
  • Víska
  • Vozerovice
  • Vrchotice
  • Záběhlice
  • Záhoří a Kozinec

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Adolf Čech (1841–1903), Kapellmeister
  • Josef Jelínek (1758–1825), Komponist und Pianist
  • Franz de Paula Pistek (1786–1846), geboren in Prčice, Erzbischof von Lemberg, Förderer von Prčice und Gründer des Krankenhauses

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sedlec-Prčice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. czech.cz: Die legendäre Wanderung Prag - Prčice. Abgerufen am 17. Februar 2013.