Seebuck
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Seebuck | ||
|---|---|---|
|
Gipfel des Seebuck mit Schlepplift und Sessellift |
||
| Höhe | 1448 m ü. NN | |
| Lage | Baden-Württemberg, Deutschland | |
| Gebirge | Schwarzwald | |
| Geographische Lage | 47° 51′ 52″ N, 8° 1′ 20″ O47.8644444444448.02222222222221448Koordinaten: 47° 51′ 52″ N, 8° 1′ 20″ O | |
|
|
||
Der Seebuck ist mit einer Höhe von 1448 m ü. NN nach dem Feldberg der zweithöchste Gipfel des Schwarzwalds, Baden-Württemberg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der Berg befindet sich im Südschwarzwald direkt südöstlich des Feldbergs, dem sein Gipfel bisweilen zugerechnet wird, weil es sich bei beiden Bergen um jeweils einen Teil des gleichen, lediglich durch eine flache Senke ("Feldbergsattel") getrennten Höhenzugs handelt.
Der Seebuck fällt nach Osten steil zum Feldsee ab, der vom Seebach durchflossen wird, der später Gutach und dann Wutach genannt wird. Der an dem steilen Hang vom Gipfelbereich zum Feldsee hinabführende „Felsenweg“ ist nur für trittsichere Wanderer mit festem Schuhwerk geeignet, jedoch durch seine abwechslungsreiche Wegführung und die Ausblicke auf den in der Tiefe gelegenen Feldsee sehr attraktiv.
[Bearbeiten] Tourismus
[Bearbeiten] Sommer
Der Berg ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler. Der Parkplatz am Fuße des Seebucks ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen auf den nahen Höhenrücken (Richtung Feldberg, Stübenwasen und Notschrei, Richtung Toter Mann, zum Herzogenhorn oder nach Hinterzarten) bzw. in die angrenzenden Täler (Menzenschwander Tal, Wiesental, St. Wilhelmer Tal, Zastler Tal).
[Bearbeiten] Wintersport
Neben Wanderwegen, Fahrradwegen und Schneeschuhrouten bietet er vielfältige Wintersportmöglichkeiten. Auf dem Seebuck gibt es diverse Skipisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade für Anfänger und Fortgeschrittene. Fünf Lifte erleichtern den Aufstieg. Im einzelnen sind dies - vom Parkplatz aus gesehen - von rechts nach links: ein älterer Zweier-Sessellift (am Waldrand am nordöstlichen Ende der Piste), ein moderner Sechser-Sessellift mit Wetterschutz und ein Tellerschlepplift. Ein weiterer Schlepplift, der Zeigerlift, ermöglicht das Auffahren ins Skigebiet am Seebuck von der Bundesstraße 317. Der Zeigerlift ist auch die Liftverbindung zwischen Grafenmatt und Seebuck. Seit dem Winter 2005/2006 können Pistenbenutzer über eine hölzerne Skibrücke auf die Pisten südlich der B 317 wechseln, ohne das Wintersportgerät abzuschnallen. Bei ausreichender Schneehöhe wird ein „Funpark“ eingerichtet, in welchem vor allem Snowboarder akrobatische Sprünge üben können.
Der 6er-Sessellift wird im Sommer mit Kabinen ausgerüstet, die 8 Personen fassen. In der Talstation der Bahn befinden sich neben Garagen für Pistenraupen und Motorschlitten, den technischen Einrichtungen und Sanitäranlagen auch Kassen, ein Skiservice und ein Sanitätsraum der Bergwacht Schwarzwald. Unterhalb des alten Fernsehturms unterhält die Bergwacht Freiburg die Bergrettungswache Feldberg-Seebuck. Sie ist an Wochenenden und Feiertagen durchgehend besetzt und ist für den Bergrettungsdienst am Seebuck und Feldberggebiet zuständig.
Am Fuß des Seebucks, gegenüber von dem großen Hotelkomplex Feldberger Hof, befindet sich seit 2006 die "Freestyle-Runde Feldberg", eine 1,7km lange Loipe (klassisch und Skating, leicht). Durch die Südflanken des Seebucks verläuft auch die Verbindungsloipe vom Feldberger Hof zur Todtnauer Hütte und zur Stübenwasenspur (Teil des Fernskiwanderwegs Schonach - Belchen, klassisch und Skating, schwer).
[Bearbeiten] Kultur
Im Gipfelbereich des Seebuck am Rande des Feldseekessels befindet sich ein aus Bruchsteinen errichtetes Bismarck-Denkmal.
Am Rande des großen Parkplatzes wurde ein Naturschutzzentrum für den Südschwarzwald erbaut, das Haus der Natur. Die höchstgelegene Kirche Deutschlands befindet sich ebenfalls am Seebuck: Die katholische Pfarrkirche Verklärung Christi.

