Seegebiet Mansfelder Land

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land
Seegebiet Mansfelder Land
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land hervorgehoben
51.47361111111111.68972222222295Koordinaten: 51° 28′ N, 11° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Mansfeld-Südharz
Höhe: 95 m ü. NHN
Fläche: 107,92 km²
Einwohner: 9368 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 06317, 06295
Vorwahlen: 034776, 034774, 034601 (Amsdorf, Wansleben am See), 034773 (Dederstedt, Neehausen), 03475 (Lüttchendorf, Neehausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MSH, EIL, HET, ML, SGH
Gemeindeschlüssel: 15 0 87 386
Gemeindegliederung: 15 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pfarrstraße 8
06317 Seegebiet Mansfelder Land
Bürgermeister: Jürgen Ludwig
Lage der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land im Landkreis Mansfeld-Südharz
Salzlandkreis Landkreis Harz Saalekreis Thüringen Sachsen-Anhalt Gerbstedt Allstedt Seegebiet Mansfelder Land Südharz Ahlsdorf Benndorf Blankenheim Bornstedt Helbra Hergisdorf Klostermansfeld Wimmelburg Lutherstadt Eisleben Hettstedt Mansfeld Sangerhausen Sangerhausen Berga (Kyffhäuser) Brücken-Hackpfüffel Edersleben Kelbra (Kyffhäuser) Wallhausen ArnsteinKarte
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Seegebiet Mansfelder Land ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Seegebiet Mansfelder Land liegt im östlichen Landkreis Mansfeld-Südharz zwischen Halle (Saale) und der Lutherstadt Eisleben. Die Gemeinde liegt zum Teil auf der landwirtschaftlich genutzten Mansfelder Platte und der seenreichen Eislebener Niederung, hier liegt der vier Kilometer lange Salzsee Süßer See. Im Westen steigt das Gelände zum bewaldeten Harzausläufer Hornburger Sattel auf. Am Steilhang Riß zwischen Wormsleben und Seeburg liegt das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind die Lutherstadt Eisleben im Westen, Gerbstedt im Norden, Salzatal und Teutschenthal im Osten sowie Obhausen, Schraplau, Farnstädt und Querfurt im Süden.

Ortsteile[Bearbeiten]

Ortschaft Einwohner Ortsteile
Amsdorf Aseleben Erdeborn Dederstedt Hornburg Lüttchendorf Neehausen Röblingen am See Seeburg Stedten Wansleben am See Landkreis Mansfeld-SüdharzDistricts of Seegebiet Mansfelder Land.svg
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Die Ortschaften von
Seegebiet Mansfelder Land
(anklickbare Karte)
Amsdorf 0491 Amsdorf
Aseleben 0521 Aseleben
Erdeborn 1029 Erdeborn
Dederstedt 0425 Dederstedt
Hornburg 0341 Hornburg, Äbtischrode und Holzzelle
Lüttchendorf 0622 Lüttchendorf und Wormsleben
Neehausen 0261 Elbitz, Neehausen und Volkmaritz
Röblingen am See 3002 Neue Siedlung, Oberröblingen und Unterröblingen
Seeburg 0576 Seeburg und Rollsdorf
Stedten 1005 Stedten
Wansleben am See 1741 Wansleben

Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember 2008

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 1. Januar 2010 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Amsdorf, Aseleben, Erdeborn, Hornburg, Lüttchendorf, Neehausen, Röblingen am See, Seeburg, Stedten und Wansleben am See[2] mit Hintergrund der Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt. Mit ihrer Entstehung wurde die Verwaltungsgemeinschaft Seegebiet Mansfelder Land aufgelöst. Die Gemeinde Dederstedt, die die Eingemeindung ablehnte, wurde am 1. September 2010 nach Seegebiet Mansfelder Land per Gesetz zwangseingemeindet.[2]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 10. Februar 2010 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Halbgespalten und geteilt; oben vorn in Gold gekreuzt schwarze Schlägel und Eisen, oben hinten in Schwarz drei goldene Ähren, unten in Blau ein silberner Fisch.“[3]

Die Farben der Gemeinde sind Blau-Gelb.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist blau - gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 80 (Nordhausen-Halle (Saale)) und die Bahnstrecke Halle–Kassel durchqueren die Gemeinde von Westen nach Osten.

Industriegeschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1909 wurde im Ortsteil Oberröblingen der Ortschaft Röblingen am See mit dem Abteufen eines Schachtes der ehemaligen „Gewerkschaft Oberröblingen“ begonnen. Von den 1000 Kuxen dieser bergbaulichen Gewerkschaft besaßen die Adler-Kaliwerke 995 Stück. Nach Fertigstellung des Schachtes Oberröblingen sollte von diesem auch zu der benachbarten Schachtanlage Adler eine untertägige Verbindung hergestellt werden. Somit hätten beide Schachtanlagen über einen „zweiten Ausgang“ verfügt. Doch infolge nicht beherrschbarer Salzlösungs-Zuflüsse musste der Schacht Oberröblingen schließlich 1913 bei einer schon erreichten Tiefe von immerhin 642 m aufgegeben werden.

Unweit der Ortschaft Wansleben am See befindet sich des stillgelegte Kaliwerk Vereinigte Ernsthall. Es war eine Schachtanlage mit angeschlossener Kalifabrik der „Mansfeldschen Kupferschieferbauenden Gewerkschaft“.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  3. Amtsblatt des Landkreis Nr. 2/2010 Seite 22 (PDF; 3,0 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seegebiet Mansfelder Land – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien