Seegebiet Mansfelder Land
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz | |
| Höhe: | 95 m ü. NN | |
| Fläche: | 107,92 km² | |
| Einwohner: |
9575 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 06317, 06295 | |
| Vorwahlen: | 034776, 034774, 034601 (Amsdorf, Wansleben am See), 034773 (Dederstedt, Neehausen), 03475 (Lüttchendorf, Neehausen) | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSH, EIL, HET, ML, SGH | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 87 386 | |
| Gemeindegliederung: | 15 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Pfarrstraße 8 06317 Seegebiet Mansfelder Land |
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| Bürgermeister: | Jürgen Ludwig | |
| Lage der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land im Landkreis Mansfeld-Südharz | ||
Seegebiet Mansfelder Land ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Seegebiet Mansfelder Land liegt im östlichen Landkreis Mansfeld-Südharz zwischen Halle (Saale) und der Lutherstadt Eisleben. Die Gemeinde liegt zum Teil auf der landwirtschaftlich genutzten Mansfelder Platte und der seenreichen Eislebener Niederung, hier liegt der 4 km lange Salzsee Süßer See. Im Westen steigt das Gelände zum bewaldeten Harzausläufer Hornburger Sattel auf. Am Steilhang Riß zwischen Wormsleben und Seeburg liegt das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind die Lutherstadt Eisleben im Westen, Gerbstedt im Norden, Salzatal und Teutschenthal im Osten sowie Obhausen, Schraplau, Farnstädt und Querfurt im Süden.
Ortsteile [Bearbeiten]
| Ortschaft | Einwohner | Ortsteile |
Die Ortschaften von Seegebiet Mansfelder Land (anklickbare Karte) |
|---|---|---|---|
| Amsdorf | 491 | Amsdorf | |
| Aseleben | 521 | Aseleben | |
| Erdeborn | 1029 | Erdeborn | |
| Dederstedt | 425 | Dederstedt | |
| Hornburg | 341 | Hornburg, Äptischrode und Holzzelle | |
| Lüttchendorf | 622 | Lüttchendorf und Wormsleben | |
| Neehausen | 261 | Elbitz, Neehausen und Volkmaritz | |
| Röblingen am See | 3002 | Neue Siedlung, Oberröblingen und Unterröblingen | |
| Seeburg | 576 | Seeburg und Rollsdorf | |
| Stedten | 1005 | Stedten | |
| Wansleben am See | 1741 | Wansleben |
Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember 2008
Geschichte [Bearbeiten]
Die Gemeinde entstand am 1. Januar 2010 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Amsdorf, Aseleben, Erdeborn, Hornburg, Lüttchendorf, Neehausen, Röblingen am See, Seeburg, Stedten und Wansleben am See[2] mit Hintergrund der Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt. Mit ihrer Entstehung wurde die Verwaltungsgemeinschaft Seegebiet Mansfelder Land aufgelöst. Die Gemeinde Dederstedt, die die Eingemeindung ablehnte, wurde am 1. September 2010 nach Seegebiet Mansfelder Land per Gesetz zwangseingemeindet.[2]
Politik [Bearbeiten]
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen wurde am 10. Februar 2010 durch den Landkreis genehmigt.
Blasonierung: „Halbgespalten und geteilt; oben vorn in Gold gekreuzt schwarze Schlägel und Eisen, oben hinten in Schwarz drei goldene Ähren, unten in Blau ein silberner Fisch.“[3]
Die Farben der Gemeinde sind Blau-Gelb.
Flagge [Bearbeiten]
Die Flagge ist blau - gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.
Verkehr [Bearbeiten]
Die Bundesstraße 80 (Nordhausen-Halle (Saale) und die Bahnstrecke Halle-Kassel durchqueren die Gemeinde von Westen nach Osten.
Industriegeschichte [Bearbeiten]
Im Jahre 1909 wurde im Ortsteil Oberröblingen der Ortschaft Röblingen am See mit dem Abteufen eines Schachtes der ehemaligen „Gewerkschaft Oberröblingen“ begonnen. Von den 1000 Kuxen dieser bergbaulichen Gewerkschaft besaßen die Adler-Kaliwerke 995 Stück. Nach Fertigstellung des Schachtes Oberröblingen sollte von diesem auch zu der benachbarten Schachtanlage Adler eine untertägige Verbindung hergestellt werden. Somit hätten beide Schachtanlagen über einen „zweiten Ausgang“ verfügt. Doch infolge nicht beherrschbarer Salzlösungs-Zuflüsse musste der Schacht Oberröblingen schließlich 1913 bei einer schon erreichten Tiefe von immerhin 642 m aufgegeben werden.
Unweit der Ortschaft Wansleben am See befindet sich des stillgelegte Kaliwerk Vereinigte Ernsthall. Es war eine Schachtanlage mit angeschlossener Kalifabrik der „Mansfeldschen Kupferschieferbauenden Gewerkschaft“.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt – Bevölkerung der Gemeinden nach Landkreisen; Stand: 31. Dez. 2011 (PDF; 168 KiB) (Hilfe dazu)
- ↑ a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
- ↑ Amtsblatt des Landkreis Nr. 2/2010 Seite 22 (PDF; 3,0 MB)
Weblinks [Bearbeiten]
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