Seehausen (Uckermark)
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| Seehausen
Gemeinde Oberuckersee
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| Koordinaten: | 53° 13′ N, 13° 53′ O53.216666713.883333320Koordinaten: 53° 13′ 0″ N, 13° 53′ 0″ O |
| Höhe: | 20 m ü. NN |
| Fläche: | 11,1 km² |
| Einwohner: | 238 |
| Postleitzahl: | 17291 |
| Vorwahl: | 039863 |
Seehausen als altes Fischerdorf und Straßendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Oberuckersee mit rund 238 Einwohnern im Landkreis Uckermark.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der Ort liegt in der Uckermark zehn Kilometer südlich von Prenzlau und sieben Kilometer westlich von Gramzow.
Seehausen befindet sich am Nordende (Lanke) des Oberuckersees. Im Südwesten des Ortes führt eine Straßenbrücke über den Fluss Ucker weiter nach Potzlow. In Ortsnähe zu sehen ist der Krummesee in Richtung Quast und südöstlich der Bahngleise.
[Bearbeiten] Infrastruktur
[Bearbeiten] Geschichte
Erste Erwähnung der Gemeinde 1250 als Seehusen.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Klosterhalbinsel
- Kirche aus dem 18.Jahrhundert mit Kanzel von 1619
[Bearbeiten] Tourismus
Durch das Dorf führt der Radfernweg Berlin-Usedom. Im Dorf befindet sich eine Anlegestelle des Fahrgastschiffes, direkt am Hotel.
[Bearbeiten] Zisterzienserkloster Marienwerder
Die älteste urkundliche Erwähnung zum nicht mehr vorhandenen Kloster Marienwerder findet sich in einem Brief des Bischofs Wilhelm von Cammin, datiert mit 19. November 1250.
Das ehemalige Zisterzienserkloster (Nonnenkloster) befand sich auf der Halbinsel Marienwerder. Die Halbinsel war im Mittelalter durch eine überdachte Holzbrücke mit der Burgwallinsel im Oberuckersee verbunden.
Bei Grabungen auf dem Werder und bei Tauchfunden und Unterwassergrabungen im Oberuckersee in den Jahren von 1984 bis 1991 kamen Fundamentreste ans Tageslicht, mehr als 20 000 Gegenstände aus dem Klosterleben wurden gefunden. Teile der Funde sind im Kulturhistorischen Museum im Dominikanerkloster Prenzlau zu sehen.

