Seelitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Seelitz
Seelitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Seelitz hervorgehoben
51.03138888888912.820555555556224Koordinaten: 51° 2′ N, 12° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Mittelsachsen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rochlitz
Höhe: 224 m ü. NN
Fläche: 31,22 km²
Einwohner: 2016 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09306
Vorwahl: 03737
Kfz-Kennzeichen: FG (alt: MW)
Gemeindeschlüssel: 14 5 22 530
Gemeindegliederung: 24 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Mittweidaer Str. 5
09306 Seelitz
Webpräsenz:
Bürgermeister: Thomas Oertel (Bürgerbewegung Kirche)
Lage der Gemeinde Seelitz im Landkreis Mittelsachsen
Karte

Seelitz ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Mittelsachsen in Sachsen. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Rochlitz mit Sitz in der gleichnamigen Stadt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde liegt ca. 2 km südöstlich der Stadt Rochlitz und 13 km nordwestlich der Stadt Mittweida oberhalb der Zwickauer Mulde.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Neben dem Kernort Seelitz gehören folgende Ortsteile zur Gemeinde:

  • Beedeln
  • Bernsdorf
  • Biesern
  • Döhlen
  • Fischheim
  • Gröblitz
  • Gröbschütz
  • Kolkau
  • Köttern
  • Neudörfchen
  • Neuwerder
  • Neuzschaagwitz
  • Pürsten
  • Seebitzschen
  • Sörnzig
  • Spernsdorf
  • Städten
  • Steudten
  • Winkeln
  • Zetteritz
  • Zöllnitz
  • Zschaagwitz
  • Zschauitz

[Bearbeiten] Geschichte

Seelitz ist, wie aus prähistorischen Funden, von Wallanlagen sowie Flur- und Ortsnamen her abzuleiten, slawischen Ursprungs. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals im Jahr 1174 als Seliz in einer Schenkungsurkunde des Grafen Dedo von Groitzsch-Rochlitz. In dieser schenkte er vier Seelitzer Hufen dem damals gegründeten Kloster Zschillen. Seit dem 8. Jahrhundert soll Seelitz schon ein Wallfahrtsort gewesen sein. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche von Hussiten zerstört. Die Kirchgemeinde Seelitz ist heute mit 23 Orten die größte Kirchgemeinde Sachsens.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Dorfkirche St. Annen

Über die ältere Baugeschichte ist nichts bekannt; aus historischen Erwägungen muss es jedoch bereits seit dem 10./11. Jahrhundert eine Kirche gegeben haben. Der jetzige Bau wurde im frühen 16. Jahrhundert als spätgotische Hallenkirche errichtet.

1769–1771 wurde die Kirche unter Leitung des Wiederauer Zimmermeisters Michael Mäßig in einen barocken Emporensaal umgebaut. Die Ausstattung mit Altar, Kanzel (beides 1770/71) und Rokokotaufe (1773) schuf der zu dieser Zeit in Penig ansässige Bildhauer Johann Gottfried Stecher (1718–1776).

[Bearbeiten] Verkehr

Die B 107 (Rochlitz–Chemnitz) führt durch den Osten des Gemeindegebietes und auch die B 175 verläuft im Norden des Gemeindegebietes (Rochlitz–Geringswalde). Die durch den Ort führende Muldentalbahn wurde stillgelegt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
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