Seenomaden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seezigeuner auf Basilan
Seezigeuner auf Mindanao

Seenomaden oder Seezigeuner (engl. Sea Gypsies) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für eine Reihe verschiedener in der südostasiatischen Inselwelt lebender Völker. Ihre Lebensweise ist halbnomadisch. Während der Zeit des Monsuns bleiben sie auf den Inseln der Andamanensee, in der Straße von Malakka bis zum südchinesischen Meer. In der übrigen Zeit des Jahres ziehen sie mit Booten von Insel zu Insel und leben vorwiegend vom Fang von Fischen und anderen Meeresfrüchten.

Auch der thailändische Name Chao Leh (auch Chao Ley) und der birmanische, Selung (auch Selon), sind Sammelbezeichnungen für verschiedenen Ethnien. Das größte unter diesen Völkern sind die Moken. Weiter zählen dazu die Bajau, die Bugis und die Sakai (auch Maniq).

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen