Seferihisar

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Seferihisar
Wappen fehlt
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Seferihisar (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Izmir
Koordinaten: 38° 12′ N, 26° 50′ O38.19722222222226.83694444444430Koordinaten: 38° 11′ 50″ N, 26° 50′ 13″ O
Höhe: 30 m
Einwohner: 27.849[1] (2012)
Telefonvorwahl: (+90)
Postleitzahl: 35460
Kfz-Kennzeichen: 35
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: M. Tunç Soyer (CHP)
Webpräsenz:
Landkreis Seferihisar
Einwohner: 31.467[1] (2012)
Fläche: 386 km²
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km²
Kaymakam: Şakir Erden
Webpräsenz (Kaymakam):
Hafen von Sığacık

Seferihisar (ehemals Sivrihisar) ist eine Stadt und ein Landkreis in der türkischen Provinz Izmir und gleichzeitig ein Stadtbezirk der Büyükşehir Belediyesi (Großstadtkommune) Izmir. Die Stadt liegt etwa 40 Kilometer südwestlich des Zentrums der Provinzhauptstadt.

Der Landkreis liegt im Westen der Provinz am Ägäischen Meer. Er grenzt im Norden an Urla, Güzelbahçe und Karabağlar sowie im Osten an Menderes. Den größten Teil der Küste im Südwesten nimmt die Bucht von Teos ein. Im Zentrum des Landkreises, etwa sechs Kilometer östlich der Kreisstadt, liegt der Stausee Kavakdere Barajı (auch Seferihisar Barajı), in dem der Karakoç Çayı aufgestaut wird.

Der ehemalige Name der Stadt war Sivrihisar, was aber zur Verwechselung mit dem Ort Sivrihisar in Eskişehir führte. Daher schrieben die osmanischen Postbeamten in den 1890er Jahren Sivrihisar mit einem Zeichen über dem V, so dass aus Versehen aus dem V mit der Zeit ein F würde. Das führte über Sifrihisar zum heutigen Seferihisar.

Geschichte[Bearbeiten]

In vorosmanischer Zeit gehörte die Stadt zum Beylik der Aydınoğulları. Unter Bayezid II. hatte der Pirat Kara Turmisch dort einen Rückzugsort. Der Reiseschriftsteller Evliya Çelebi besuchte 1670 den Ort.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Beim Ort Sığacık, etwa fünf Kilometer südwestlich von Seferihisar und einen Kilometer vom Meer entfernt, liegen die Ruinen der antiken Stadt Teos.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seferihisar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 28. Februar 2013
  2. Johannes Hendrik Kramers, Clifford Edmund Bosworth: Siwri Ḥiṣār In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. 9, Brill, Leiden, S. 692