Segregation (Genetik)

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Dieser Artikel erklärt Segregation in der Genetik. Für weitere Bedeutungen siehe Segregation.

Als Segregation (von lat. segregare für entfernen, trennen) wird in der Genetik die Trennung der homologen Chromosomen bei der Reifeteilung (Meiose) und die Aufteilung von Plasmiden in Tochterzellen bei der Zellteilung bezeichnet.[1]

Es werden jedoch genau genommen in der Genetik zwei verschiedene Arten der Segregation unterschieden: die (allgemeine) Segregation und die somatische Segregation. Die allgemeine Segregation ist die schon oben angeführte genetische Trennung der homologen Chromosomen in der Meiose und ihre anschließende Aufteilung auf die Gameten. Sie bewirkt eine Aufspaltung von Genotypen in aufeinanderfolgenden Generationen. Die somatische Segregation meint jedoch auch eine irreguläre Chromosomenverteilung bei gestörter allgemeiner Zellteilung (Mitose).

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Günter Kahl: The Dictionary of Gene Technology. Wiley-VCH, Weinheim 2004. ISBN 978-3-527-30765-4
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