Sein und Haben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Sein und Haben (Begriffsklärung) aufgeführt.
Filmdaten
Deutscher Titel Sein und Haben
Originaltitel Être et avoir
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 104 Minuten
Stab
Regie Nicolas Philibert
Produktion Gilles Sandoz
Musik Philippe Hersant
Kamera Nicolas Philibert
Schnitt Nicolas Philibert
Besetzung

Sein und Haben (frz. Originaltitel Être et avoir) ist eine preisgekrönte französische Dokumentation aus dem Jahr 2002 über eine französische Dorfschule in Saint-Étienne-sur-Usson in der Auvergne. Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2002 vorgestellt und kam 28. August 2002 in die französischen Kinos.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film spielt in einer Dorfschule in der Auvergne, in der sämtliche Kinder bis zum Ende der Grundschule in einer Klasse unterrichtet werden. Georges Lopez ist der einzige Lehrer einer Klasse, der auf die individuellen Entwicklungen seiner Kinder einzugehen hat und dem die Erziehung der Kinder beinahe allein obliegt. Vereinzelt sieht man einige Erwachsene.

Der Film beginnt im Winter in einer Schneelandschaft und endet im Sommer.

Rezeption[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Besonders die Abgeschiedenheit der Region und das Zusammensein auf engstem Raum ermöglichen genaue und feinfühlige Einblicke in die Charaktere der Kinder und ihres Lehrers. Auch kann der Zuschauer erkennen, wie die Kinder sich entwickeln und ihre Persönlichkeit herausbilden.

Der Film ist gleichzeitig ruhig in der Konzentration auf die Schüler, die ganz bei sich sind. Andererseits lässt er aber auch die Magie dieses Lebensabschnittes wieder fühlbar werden, wenn sie spielen und das Leben erforschen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film erhielt 2002 den Louis-Delluc-Preis und den Europäischen Filmpreis für Dokumentation und wurde 2003 für den César in den Kategorien Bester Film, Beste Regie nominiert und in der Kategorie Bester Schnitt ausgezeichnet. Im selben Jahr folgte die Auszeichnung des Syndicat Français de la Critique de Cinéma als bester französischer Film.

Weblinks[Bearbeiten]