Seine Sekretärin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Seine Sekretärin
Originaltitel Wife vs. Secretary
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1936
Länge 88 Minuten
Stab
Regie Clarence Brown
Drehbuch Norman Krasna,
John Lee Mahin,
Alice Duer Miller
Produktion Clarence Brown,
Hunt Stromberg
Musik Herbert Stothart,
Edward Ward
Kamera Ray June
Schnitt Frank E. Hull
Besetzung

Seine Sekretärin (Originaltitel: Wife vs. Secretary) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1936. Unter der Regie von Clarence Brown sind Clark Gable, Jean Harlow und Myrna Loy in den Hauptrollen zu sehen. Als literarische Vorlage diente der Roman Wife vs. Secretary von Faith Baldwin.

Handlung[Bearbeiten]

Seit drei Jahren sind der in New York ansässige Zeitungsverleger Van und seine Frau Linda glücklich miteinander verheiratet. Sowohl Vans Mutter Mimi als auch Freunde von Linda hegen jedoch den Verdacht, dass Vans attraktive Sekretärin Whitey über kurz oder lang Van zu einer Affäre verführen könnte. Linda will derlei Andeutungen aber keinen Glauben schenken, denn sie vertraut ihrem Ehemann. Anders verhält es sich mit Whiteys Verlobtem Dave, der wegen Whiteys Bewunderung für ihren Chef umgehend eifersüchtig wird. Er drängt Whitey daher umso mehr, ihn endlich zu heiraten. Doch anstatt einen Hochzeitstermin festzusetzen, löst Whitey ihre Verlobung mit Dave und stürzt sich lieber in die Arbeit. Sie will Van dabei helfen, einen geheimen Handel mit dem Medienmogul Underwood abzuschließen, bevor ein anderer Verleger Van zuvorkommt. Zu diesem Zweck verheimlicht Van seine geschäftlichen Pläne selbst vor Linda, was diese zunehmend misstrauisch stimmt.

Bei einem von Vans Verlag organisiertem Schlittschuhlaufen wird Linda schließlich doch eifersüchtig. Sie bittet Van, Whitey in eine andere Abteilung zu versetzen, und gerät mit ihm in Streit. Sie versöhnen sich aber noch in derselben Nacht. Um sein Geschäft mit Underwood abzuschließen, muss Van kurz darauf nach Havanna fahren. Er möchte jedoch nicht, dass Linda ihn begleitet. Am Ziel seiner Geschäftsreise angekommen, lässt Van angesichts des immensen Papierkrams Whitey nachkommen. Gemeinsam arbeiten sie nun Tag und Nacht. Nachdem sie den Handel mit Underwood erfolgreich abgeschlossen haben, stoßen Van und Whitey auf ihren Triumph an. Obwohl sie sich dabei stark zueinander hingezogen fühlen, können sie einander letztlich widerstehen. Als jedoch Linda überraschend anruft und Whitey den Telefonhörer abnimmt, ist Linda vollends von Vans Untreue überzeugt.

Van kehrt wenig später nach New York zurück, wo Linda bereits die Scheidung eingereicht hat. Nachdem Van erfolglos versucht hat, seine Nochehefrau für sich zurückzugewinnen, lädt er Whitey ein, gemeinsam zu den Bermuda-Inseln zu segeln. Obwohl sich Whitey inzwischen in Van verliebt hat, sieht sie ein, dass Van und Linda zusammengehören. Whitey sucht Linda auf und macht dieser klar, dass eine Scheidung ein großer Fehler wäre. Linda kehrt zu Van zurück und auch Whitey und Dave finden erneut zueinander.

Hintergrund[Bearbeiten]

Seine Sekretärin war der fünfte von sechs gemeinsamen Filmen von Clark Gable und Jean Harlow und markiert zudem die vierte von insgesamt sieben Kollaborationen von Gable und Myrna Loy. Harlow und Loy wiederum hatten ebenfalls 1936 für die Filmkomödie Lustige Sünder zusammengearbeitet.

Seine Sekretärin wurde am 28. Februar 1936 in den Vereinigten Staaten uraufgeführt. Am 22. Juli 1936 kam die Filmkomödie auch in die deutschen Kinos. Am 9. Oktober 1988 wurde sie erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Kritiken[Bearbeiten]

„Gutmütige Gesellschaftskomödie mit Starbesetzung“, urteilte Das Lexikon des Internationalen Films. „Jean Harlow glänzt in einer Charakterrolle, mit der die an sich belanglos-nette Geschichte Profil gewinnt“, heißt es des Weiteren.[1] Für Cinema war Seine Sekretärin ein „[t]oller Old-School-Spaß mit knisterndem Dialogwitz“.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seine Sekretärin im Lexikon des Internationalen Films
  2. vgl. cinema.de