Umlaufblende

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Die Umlaufblende ist eine sich drehende kreisrunde (Blech-) Scheibe mit Ausschnitt(en) in Filmprojektoren, die das Bildfenster abdeckt, während der Film transportiert wird. Sie erfüllt dieselbe Funktion wie der Umlaufverschluss einer Filmkamera.

Bei Videokameras und Digitalkameras wird der Verschluss auch als shutter (engl. für Verschluss) bezeichnet und ist elektronisch realisiert.

Die Umlaufblende von Filmprojektoren hat einen, zwei, drei oder mehr Flügel. Sie kann im Verhältnis 1:1 mit dem Filmantrieb gekoppelt sein oder übersetzt laufen. Der Schmalfilmprojektor Paillard-Bolex G 3 (1933) hat eine vierflüglige Umlaufblende und kann zwischen 24 und 12 Bildern in der Sekunde betrieben werden. Bekannte Projektoren mit übersetzt betriebener Einflügel-Umlaufblende sind der Philips-F.-P. 20 und seine Nachfolger oder die Filmo-Modelle von Bell & Howell.

Zur Projektion von Tonfilm deckt man jedes Phasenbild zwei Mal auf. Damit wird Flimmern vermieden. Schmalfilmprojektoren, die für Bildfrequenzen von 16 oder 18 vorgesehen sind, verfügen über Umlaufblenden mit drei Hellsektoren, einzelne Modelle ermöglichen flimmerfreie Projektion bis 5 Bilder pro Sekunde hinab.

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