Sekundärforschung

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Die Sekundärerforschung (auch Sekundäre Marktforschung, Sekundärerhebung, engl. Desk Research) ist eine Methode der Marktforschung und bedient sich zur Gewinnung von Marktinformationen im Gegensatz zur Primärforschung an bereits vorhandenen Informationsquellen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Mögliche Informationsquellen

Mögliche Informationsquellen der Sekundärforschung sind alle publizierten Informationen.

Dazu gehören:

Unternehmensinterne Datenbanken, in denen relevante Daten gesammelt werden, erleichtern die Sekundärforschung. Da bereits gefundene Informationen für andere Fragestellungen ebenfalls relevant sein können, verringert sich der Erhebungsaufwand und der Zeitbedarf.

[Bearbeiten] Anlässe

Die Sekundärforschung eignet sich insbesondere zur

  • Feststellung eines Primärforschungsbedarfs
  • Erweiterung des Problemhorizonts sowie
  • Bildung oder Festigung von Hypothesen.

[Bearbeiten] Verfahren

Je nach Qualität der vorliegenden Daten (z. B. Datenreihen aus statistischem Material oder Texte) kommen verschiedene Methoden zur Anwendung, z. B.:

Von besonderer Bedeutung ist das Rechercheprotokoll, welches neben dem Fundort den Autor sowie alle notwendigen Angaben zum Nachvollziehen der gewonnenen Erkenntnisse enthält.

[Bearbeiten] Vorteile

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  • sehr kostengünstig, da die Daten bereits erhoben wurden
  • weniger zeitaufwendig als die Primärforschung.
  • unterstützt die Primärforschung
  • schneller Einblick in die Untersuchungsgebiete

[Bearbeiten] Nachteile

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  • nicht exklusiv, da die Daten auch anderen Marktforschern zur Verfügung stehen
  • teilweise wenig aussagekräftig, da Daten zur Beantwortung spezieller Fragestellungen erhoben wurden
  • die "Rohdaten" der Erhebung stehen nicht zur Verfügung, sondern nur die Ergebnisse
  • die Daten können veraltet sein.
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