Selbitz (Fluss)
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| Selbitz | |
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Die Selbitz bei Schauenstein. |
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| Daten | |
| Lage | Landkreis Hof |
| Gewässerkennzahl | 5616 |
| Länge | 36,6 km |
| Quelle | nordwestlich des Helmbrechtser Ortsteils Wüstenselbitz 50° 13′ 17,21″ N, 11° 41′ 13,9″ O50.22144711.687194648 |
| Quellhöhe | 648 m |
| Mündung | Saale bei Blankenstein50.40201111.701953412Koordinaten: 50° 24′ 7,2″ N, 11° 42′ 7″ O 50° 24′ 7,2″ N, 11° 42′ 7″ O50.40201111.701953412 |
| Mündungshöhe | 412 m |
| Höhenunterschied | 236 m |
| Flusssystem | Saale→Elbe |
| Rechte Nebenflüsse | Issigbach |
| Linke Nebenflüsse | Döbra, Culmitz, Dreigrünbach, Stebenbach, Thüringische Muschwitz |
| Kleinstädte | Helmbrechts, Schauenstein, Selbitz, Naila, Lichtenberg |
| Gemeinden | Issigau, Blankenstein |
Die Selbitz ist ein linker Nebenfluss der Saale im östlichen Frankenwald und gilt als Gewässer dritter Ordnung. Sie entspringt ca. 650 Meter über Normalnull aus einem Teich nordwestlich des Helmbrechtser Ortsteils Wüstenselbitz, umfließt sodann Helmbrechts erst in östlicher, dann in nördlicher Richtung. Im weiteren Verlauf berührt sie die Städte Schauenstein, Selbitz und Naila, ehe sie zwischen Hölle und Blechschmidtenhammer das bis zu 170 Meter tief ins Diabasgestein eingeschnittene Höllental durchfließt.
In der Ortschaft Hölle (Ortsteil von Naila) liegt direkt am linken Selbitzufer eine in 262 Meter Tiefe erbohrte Mineralquelle (Höllensprudel). Im Höllental wird die Selbitz angestaut. Ein großer Teil ihres Wassers wird zum Betrieb eines Kraftwerkes über eine Rohrleitung abgezweigt. Beim Kraftwerk am Flussufer fließt das Wasser in den Fluss zurück. Zwischen der Einmündung der Thüringischen Muschwitz am Ausgang des Höllentals und ihrer eigenen Mündung in die Saale bei Blankenstein bildet die Selbitz auf ca. zwei Kilometer Länge die Grenze zwischen Bayern und Thüringen, der Fußgängersteg zwischen dem bayerischen Weiler Untereichenstein und Blankenstein gilt als Endpunkt des thüringischen Rennsteigs.
Die gesamte Flusslänge beträgt 36,6 Kilometer, der dabei überwundene Höhenunterschied 236 Meter. Der Name Selbitz leitet sich wahrscheinlich vom slawischen zelenovica ab und würde demnach soviel wie grüner Bach bedeuten.
An nahezu jeder Stelle kann der Pegel der Selbitz theoretisch steigen, da sie meist von Wiesen umsäumt ist und im Stadtgebiet Naila zwischen dem Bahnhof und der Brücke beim Fußballplatz in einem natürlichen, aber nachgerichteten Tal fließt, das es dem Fluss ermöglicht, in Tauzeiten oder bei Stürmen bzw. starken Schauern auf mehr als die doppelte Breite anzuschwellen. Vom 2. bis 4. Dezember 2007 konnte war wieder einmal zu beobachten. In diesem Bereich des Flusslaufes wird er links und rechts von Grasstreifen umsäumt, die in den schneelosen Jahreszeiten als Weide für Schafe benutzt wird.

