Selbstdarstellung

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Selbstdarstellung ist eine Inszenierungsstrategie, um ein bestimmtes Ansehen bei anderen herzustellen. Ziel ist die Inszenierung eines erwünschten Selbst mit der wesentlichen Funktion, den sozialen Einfluss zu vergrößern. Daher steuern, beeinflussen und kontrollieren Individuen in sozialen Interaktionen den Eindruck, den sie auf andere Personen machen.[1] Typische Medien der Selbstdarstellung sind die inhaltliche Gestaltung von Aussagen, gleichermaßen auch das nonverbale Verhalten und das Erscheinungsbild.

Der Begriff stammt aus dem Kontext der Sozialpsychologie. In der deutschsprachigen Wissenschaft ist er eng mit den Arbeiten von Hans Dieter Mummendey verbunden, der 1990 ein Werk zum Thema Psychologie der Selbstdarstellung vorlegte. Synonym für den Begriff der Selbstdarstellung steht im deutschen wie internationalen Sprachgebrauch der Begriff des Impression Management.

Der im Deutschen gebräuchliche und eher abfällige Begriff des Selbstdarstellers hat mit Selbstdarstellung als sozialpsychologischem Verhalten insofern zu tun, als dass Selbstdarsteller bestimmte Techniken und Strategien der Eigenwerbung übertreiben.

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[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Mummendey, H.D.: Psychologie der Selbstdarstellung, 2. A., 1995, S. 111.
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