Selbstkosten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
+ Materialeinzelkosten
+ Materialgemeinkosten
+ Fertigungseinzelkosten
+ Fertigungsgemeinkosten
+ Sondereinzelkosten der Fertigung
= Herstellkosten der Produktion
- Bestandserhöhungen
+ Bestandsminderungen
= Herstellkosten des Umsatzes
+ Verwaltungskosten
+ Vertriebskosten
+ Sondereinzelkosten des Vertriebs
+ Entwicklungskosten
= Selbstkosten

Selbstkosten sind die Summe aller durch den Leistungsprozess eines Betriebes entstandenen Kosten für einen Kostenträger (Produkt, Erzeugnis). Sie enthalten somit die Material-, Fertigungs-, Entwicklungs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten. Die Material- und Fertigungskosten bilden dabei den Block der Herstellkosten. Die Verteilung der Verwaltungs-, Vertriebs- und Entwicklungskosten auf die Kostenträger orientiert sich an den Herstellkosten des Umsatzes. Diese sind die Herstellkosten der Produktion, bereinigt um Bestandsveränderungen. Scharf zu unterscheiden sind die Kostenträgerstück- und die Kostenträgerzeitrechnung.

Eine andere, wenn auch anspruchsvollere Berechnungsmethode ist die Relative Einzelkostenrechnung.

Die beschriebene Struktur wird vorwiegend in Fertigungsbetrieben verwendet. Im Handel sind die Selbstkosten die Summe aus Einstandspreis und Handlungskosten.

Die Anteile der Kosten an der Struktur der Selbstkosten können je nach Unternehmenszweck verschieden sein (z. B. hohe Materialkosten in der Rohstoffverarbeitung, hohe Fertigungskosten im Dienstleistungssektor).

Siehe auch[Bearbeiten]