Selen(IV)-sulfid
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| Keine Strukturformel vorhanden | ||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||
| Name | Selen(IV)-sulfid | |||||||||||||
| Andere Namen |
Selendisulfid |
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| Summenformel | SeS2 | |||||||||||||
| CAS-Nummer | 7488-56-4 | |||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||
| Kurzbeschreibung | orangefarbenes Salz | |||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||
| Molare Masse | 143,09 g·mol−1 | |||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Schmelzpunkt |
<100 °C[1] |
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| Löslichkeit |
unlöslich in Wasser [1] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||
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| MAK |
0,05 mg/m3[1] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||
Selen(IV)-sulfid ist ein Salz der Schwefelwasserstoffsäure H2S, es wird meist als Selendisulfid bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Eigenschaften
Selen(IV)-sulfid ist ein hell-orangefarbenes bis rotbraunes, in Wasser unlösliches, Pulver. Beim Einwirken von Säuren entstehen giftige Schwefelwasserstoff-Dämpfe.
[Bearbeiten] Herstellung
Selen(IV)-sulfid wird direkt aus den Elementen Selen und Schwefel hergestellt.
[Bearbeiten] Verwendung
Selen(IV)-sulfid ist aufgrund seiner fungiziden und gleichzeitig schuppenlösenden Wirkung eine häufige Komponente von Anti-Schuppen-Shampoos. Diese enthalten meist 1% des Wirkstoffs. In höherer Konzentration (2,5%) ist Selen(IV)-sulfid in apothekenpflichtigen Pasten und Suspensionen zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems enthalten. Höhere Konzentrationen würden der Arzneimittelverschreibungsverordnung unterliegen. Da Selen(IV)-sulfid nicht resorbiert wird, besteht bei korrekter Anwendung der Präparate keine Vergiftungsgefahr.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ a b c Eintrag zu Selen(IV)-sulfid in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 4.9.2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Nicht explizit in RL 67/548/EWG, Anh. I gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Selenverbindungen“; Eintrag in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 30. März 2009 (JavaScript erforderlich)


