Selig (Band)
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Deutschrock, Indie, Grunge | |
|---|---|---|
| Gründung | 1992 | |
| Auflösung | 1999 | |
| Neugründung | 2008 | |
| Website | www.selig.eu | |
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| Jan Plewka | ||
| Lenard „Leo“ Schmidthals | ||
| Christian Neander | ||
| Stephan „Stoppel" Eggert | ||
| Malte Neumann | ||
Selig ist eine Hamburger Rockgruppe, die Mitte der 1990er Jahre mit einer experimentellen Mischung aus 70s-Rock und Grunge Erfolg hatte.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1992 gründeten die Mitglieder in Hamburg die Band Selig. 1993 bekamen Selig einen Plattenvertrag mit Epic/Sony Music und nahmen mit dem Produzenten Franz Plasa ihr Debütalbum Selig auf, aus dem im Januar 1994 ihre erste Single Sie hat geschrien ausgekoppelt wurde. Das Album selbst erschien im März und platzierte sich unter den Top-40 (Platz 35) der deutschen Album-Charts, in Österreich belegte man Rang 12 der Hitparade. Für das von Regisseur René Eller realisierte Video zu Wenn ich wollte erhielten Selig im Februar 1995 einen Echo.
Im Mai 1995 erschien das Album Hier. Die spätere Single Bruderlos war eine Neuaufnahme des 1994 als B-Seite der Single Sie hat geschrien veröffentlichten Songs. Der Song Bruderlos war auf der Erstpressung des Albums nicht enthalten. Die fünf Musiker absolvierten eine nahezu ausverkaufte Tour und diverse Festivals wie Rock am Ring, Strange Noise etc.
Im Februar 1997 veröffentlichte die Band den Soundtrack zu Knockin’ on Heaven’s Door. Für die rein instrumentalen Score-Tracks benutzten sie den Namen Digital Elvis & Zero. Im Juli 1997 wurde das Album Blender veröffentlicht, das die Band in New York aufnahm. Man experimentierte mit Loops und orientierte sich stärker in Richtung Pop. Kurz nach den Studioaufnahmen zu Blender verließ Jan Plewka die Band, was schließlich zur Trennung führte.
Im Januar 1999 gab die Band offiziell ihre Auflösung bekannt, im Dezember 1999 erschien das Best-of-Doppel-Album Für immer und Selig.
Christian Neander gründete bald die Band Kungfu, während Plewka und Eggert zusammen mit Marco Schmedtje Zinoba formierten. Jan Plewka gründete später zusammen mit Stephan Eggert und Marek Harloff eine neue Band namens TempEau.
Im August 2008 kündigte die Band ihr Comeback an und ging ins Studio.[1] Am 6. März 2009 erschien die Single Schau Schau und am 20. März das Album Und Endlich Unendlich. Zusammen mit dem Erscheinen des Albums trat Selig auch wieder live auf.[2]
Am Bundesvision Song Contest 2010, welcher am 1. Oktober in Berlin stattfand, nahmen sie für das Bundesland Hamburg teil und belegten Platz 8 mit 40 Punkten. Am gleichen Tag erschien das neue Album Von Ewigkeit zu Ewigkeit, die erste Singleauskopplung mit gleichnamigem Titel war bereits am 10. September 2010 erschienen. Im Anschluss an die Album Veröffentlichung gehen Selig wieder auf Tour. [3]
Ende Oktober 2011 steuerten Selig auf Einladung von Annette Humpe ihre Version des Ideal-Klassikers „Blaue Augen“ für die Doppel-CD Zeitgeschichte – das Beste von und für Annette Humpe bei. Das Album erschien anlässlich des sechzigsten Geburtstages von Annette Humpe.
[Bearbeiten] Stil
War das Debütalbum Selig noch von Rock mit Grungeeinflüssen und Hippie-Flair geprägt, so war das Album Hier wesentlich dunkler. Selig bezeichneten ihren Stil damals als „Hippie-Metal“. Die Musik wurde härter und weniger poppig, dafür aber etwas experimenteller als auf dem Debüt. Zusammen mit den im Studio improvisierten Texten ergab sich der Eindruck von drogeninduziertem, harten Rock. Mit dem vorerst letzten Album vor der Trennung Blender verließen Selig diese Pfade. Der Rock wurde über weite Strecken ausgelassen, es hielten verstärkt Pop-Elemente Einzug in den Sound, experimentiert wurde eher mit Elektronik, Loops und Beats. Das Comeback-Album Und Endlich Unendlich orientiert sich jedoch wieder mehr am alten Stil der Band.
[Bearbeiten] Diskografie
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten |
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| Alben | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singles | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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[Bearbeiten] Studioalben
- 1994: Selig
- 1995: Hier
- 1997: Blender
- 2009: Und endlich unendlich
- 2010: Von Ewigkeit zu Ewigkeit
[Bearbeiten] Kompilationen
- 1999: Für immer und Selig (Best-of-Doppel-Album)
[Bearbeiten] Filmmusik
- 1997: Knockin' on Heaven's Door (OST)
[Bearbeiten] Filme
- 1997/1998:[8] Der Pirat (Regie: Bernd Schadewald, Selig als Hippie-Band spielen Songs von The Doors)
- 2009: Von Selig bis Selig (Regie: Maria Knothe)[9]
[Bearbeiten] Singles und Musikvideos
| Jahr | Titel | Regie |
|---|---|---|
| 1994 | Sie hat geschrien | Martin Weisz |
| Wenn ich wollte | René Eller | |
| Ohne dich | René Eller | |
| 1995 | Ist es wichtig? | René Eller |
| Laß mich rein | Mathias Bothor | |
| 1996 | Bruderlos | René Eller |
| 1997 | Knockin' on Heaven's Door | Rainer Thieding |
| Popstar | René Eller | |
| Sie zieht aus | Marcus Sternberg | |
| 2009 | Schau schau | René Eller |
| Wir werden uns wiedersehen | Deborah Schamoni | |
| Ich fall in deine Arme | René Eller | |
| 2010 | Von Ewigkeit zu Ewigkeit |
[Bearbeiten] Auszeichnungen und Nominierungen
- Echo
- 1995: „Videoclip National“ (Wenn ich wollte) [10]
- 1Live Krone
- Goldene Schallplatte
- 2011: „Und Endlich Unendlich“ für 100.000 verkaufte Einheiten [13]
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Selig Fanpage: http://www.selig.org/newsall.htm. Stand 17. August 2008.
- ↑ Selig Reunion nach 10 Jahren mit viertem Studioalbum!. In: motor.de News vom 8. September 2008
- ↑ [1]. In: seligstreetteam.de vom 12. September 2010
- ↑ a b c d e f musicline.de: Chartverfolgung / Selig / Alben
- ↑ a b c d e f austriancharts.at: Selig in der österreichischen Hitparade
- ↑ a b c d austriancharts.at: Selig in der Schweizer Hitparade
- ↑ a b c d e f g musicline.de: Chartverfolgung / Selig / Singles
- ↑ Gedreht im Sommer 1997, Erstsendung am 6. Februar 1998 auf arte (Quelle).
- ↑ Erschienen auf der Limited Deluxe Edition von Und Endlich Unendlich, auch ausgestrahlt auf ProSieben am 20. März 2009.
- ↑ http://www.echopop.de/der_echo/die_preistraeger?eid=11
- ↑ http://www.einslivekrone.de/2009/die_nominierten/beste_band/selig.jsp
- ↑ http://www.einslivekrone.de/2010/die_nominierten/beste_band/selig.jsp
- ↑ http://www.musikindustrie.de/gold_platin_datenbank/#topSearch