Semantisches Datenmodell
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Ein Semantisches Datenmodell (englisch auch conceptual schema) ist im Rahmen der Datenmodellierung eine abstrakte, formale Beschreibung eines Ausschnittes der wahrgenommenen Welt. Zur Formulierung semantischer Datenmodelle existieren verschiedene Modellierungssprachen, von denen das Entity-Relationship-Modell das bekannteste ist. Das semantische Datenmodell dient als Grundlage einer konkreten Formulierung des Datenmodells in Form eines Datenschemas, beispielsweise einer SQL-Struktur oder einer Ontologie.
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[Bearbeiten] Modellierungssprachen
Die vorherrschende Sprache zur Beschreibung von semantischen Datenmodellen ist das 1976 von Peter Chen konzipierte Entity-Relationship-Modell (ER-Modell) oder eine ihrer zahlreichen Erweiterungen. In der Praxis werden auch häufig vereinfachte Modelle wie die Martin-Notation verwendet.[1] Daneben wird, insbesondere zur objektorientierten Modellierung, die Unified Modeling Language (UML) eingesetzt.
[Bearbeiten] Forschung
Seit 1979 findet (ab 1985 jährlich) die International Conference on Conceptual Modeling (ER, früher International Conference on the Entity Relationship Approach) statt.[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ siehe Simson (2007), S. 49
- ↑ Chaomei Chen, Il-Yeol Song, Weizhong Zhu: Trends in conceptual modeling: Citation analysis of the ER conference papers (1979-2005). In: Proceedings of the 11th ISSI, 2007, S. 189-200 (PDF)
[Bearbeiten] Literatur
- Graeme Simson: Data Modeling. Theory and practise. Technics Publications, 2007, ISBN 978-0-9771400-1-5

