Semper-Nicolai-Schule

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Gottfried Semper, Lithographie 1848

Die Dresdner Semper-Nicolai-Schule ist eine Ausprägung der architektonischen Stilrichtung der Neorenaissance in Sachsen.

Der in Dresden wirkende Architekt und Professor am Bauatelier der Akademie der bildenden Künste zu Dresden, Gottfried Semper (1803–1879), war der wohl bedeutendste Vertreter der Neorenaissance in Sachsen. Nach seiner Flucht aufgrund der Teilnahme am Dresdner Maiaufstand wurde 1850 der Architekt Hermann Nicolai sein Nachfolger als Professor und Leiter des Bauateliers.

In dieser Funktion bildete Nicolai bis zu seinem Tod 1881 zahlreiche Architekten und Baumeister aus, die im Lauf der Jahrzehnte diverse traditionell historistische Bauten in der Ausprägung der Semper-Nicolai-Schule oder auch Dresdner Nicolai-Schule[1] erstellten.

Heute können drei Bauperioden der Semper-Nicolai-Schule unterschieden werden; so entstammt der Bahnhof Radebeul West der „Architektur der 3. Bauperiode der so genannten Dresdner Schule“.[2]

Bauten [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen und Stadt Radebeul (Hrsg.): Stadt Radebeul. [Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen.] SAX-Verlag, Beucha 2007
  2. verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul (Hrsg.): Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul (1997 ff.)
    - insbesondere der Beitrag Radebeuler Eisenbahngeschichte, von Heinz Hoffmann, ebd., 2006.