Sengenthal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sengenthal
Sengenthal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sengenthal hervorgehoben
49.23333333333311.466666666667434Koordinaten: 49° 14′ N, 11° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neumarkt in der Oberpfalz
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Neumarkt in der Oberpfalz
Höhe: 434 m ü. NN
Fläche: 28,53 km²
Einwohner: 2717 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92369
Vorwahl: 09181
Kfz-Kennzeichen: NM
Gemeindeschlüssel: 09 3 73 159
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 12
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Webpräsenz:
Bürgermeister: Werner Brandenburger (FWG/UWG)

Sengenthal ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neumarkt in der Oberpfalz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde Sengenthal liegt südlich von Neumarkt, am westlichen Anstieg zum Oberpfälzer oder fränkischen Jura.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus folgenden Ortsteilen:

  • Birkenmühle
  • Braunmühle
  • Braunshof
  • Buchberg
  • Dietlhof
  • Forst
  • Gollermühle
  • Greißelbach-Bahnhof
  • Kastenmühle
  • Ölkuchenmühle
  • Reichertshofen
  • Richthof
  • Schlierferhaide
  • Schlierfermühle
  • Schmidmühle
  • Seitzermühle
  • Sengenthal
  • Stadlhof
  • Weichselstein
  • Winnberg
  • Sengenthal am Anger

Es existieren folgende Gemarkungen: Forst, Reichertshofen, Sengenthal, Stauf.

[Bearbeiten] Geschichte

Kirche St. Nikolaus, Reichertshofen

Sengenthal und Forst waren noch im 13. Jahrhundert Bestandteil der "kaiserlichen Hofmark" Berngau, die nach dem Tode des letzten Staufers Konradin an die Wittelsbacher gelangte. In Reichertshofen hingegen war ein Dienstmannengeschlecht der Reichsministerialen von Stein ansässig. Die Reichertshofer, die zwischen 1315 und 1424 urkundlich erwähnt sind, hatten ihre Güter dem Reich zu Lehen. Nach dem Aussterben der Reichertshofer wurde die Lehengerechtigkeit den Herren von Wolfstein übertragen, während Mannschaft und Botmäßigkeit kurfürstlich blieb. Der Schrägbalken mit den drei Sternen im Wappen der Gemeinde Sengenthal wurde aus dem Wappen der Reichertshofer übernommen.

Durch die Bildung der Pfarrei Reichertshofen vor 125 Jahren (zuvor bei der Pfarrei Berngau) entstand erstmals ein der heutigen Gemeinde entsprechender Zusammenhang zwischen den Orten der Gemeinde Sengenthal, der damals durch einen Schulsprengel Reichertshofen, Buchberg und Sengenthal mit Schulsitz in Reichertshofen noch verstärkt wurde. Wesentliche Veränderungen traten im heutigen Gemeindegebiet erst nach 1945 ein. Durch die Industrialisierung (Bau- und Baustoffindustrie) stieg die Einwohnerzahl der Gemeinde Sengenthal von nur 900 im Jahre 1939 auf derzeit 2730 Einwohner. Zudem trat ein wesentlicher Strukturwandel ein. So bestehen in der Gemeinde Sengenthal jetzt Betriebsstätten mit vielen Beschäftigten.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder.

[Bearbeiten] Wappen

"In Schwarz über einem silbernen natürlichen Felsenberg ein goldener Schrägbalken, belegt mit drei sechsstrahligen schwarzen Sternen." Das Wappen wird seit 1978 benützt.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft

  • überregional bedeutsames Bauunternehmen Max Bögl

[Bearbeiten] Infrastruktur

[Bearbeiten] Individualverkehr

Die Bundesstraße 299 führt von Norden aus Richtung Neumarkt kommend nach Süden in Richtung Mühlhausen durch das Gemeindegebiet.

[Bearbeiten] Busverkehr

  • Buslinie 514: Freystadt–Forst–Reichertshofen–Buchberg–Neumarkt
  • Buslinie 515: Neumarkt–Sengenthal–Regionalbahnhof Kinding (Altmühltal)
  • Buslinie 519: Neumarkt–Sengenthal–Dietfurt

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Der Baggersee der Fa. Max Bögl an der Bundesstraße 299
  • Aufgelassener Jura-Steinbruch einer ehemaligen Zementfabrik mit Fossilien und Versteinerungen
  • Pfarrkirche St. Nikolaus in Reichertshofen
  • Die moderne Filialkirche in Sengenthal
  • Der Buchberg bietet zahlreiche Wanderwege, unter anderem kommt man am sagenumwobenen Teufelskeller vorbei, wo ein Wagen mit Gold gefüllt stehen soll. Auf dem Berg befinden sich vorgeschichtliche Befestigungsanlagen (sog. Keltenschanzen).
  • Ein Baggersee (Sandgrube) an der Bundesstraße 299 beim Ortsteil Greißelbach bietet im Sommer Bade- und Erholungsmöglichkeiten.
  • Radtouren: „Sengenthaler Rundtour“, „Ins Land der Zeugenberge“ und „Erlebnis Kanal“
  • Der Ludwigskanal lädt zum Angeln und Radfahren ein

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Sengenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen