Senna (Film)

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Senna ist ein britischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2010, der durch den Regisseur Asif Kapadia inszeniert wurde. Deutscher Kinostart war am 12. Mai 2011.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film erzählt die Formel-1-Karriere des Brasilianers Ayrton Senna von 1984 bis zu seinem Unfalltod beim Großen Preis von San Marino 1994 nach. Dabei werden zahlreiche, teilweise bislang unveröffentlichte Filmsequenzen und Fotos gezeigt, die von Zeitzeugen wie zum Beispiel Ron Dennis, Alain Prost, Frank Williams und Sennas Familie kommentiert werden. Erstmals sind im Film Aufnahmen von den Fahrerbesprechungen vor den Rennen zu sehen.

Kritiken[Bearbeiten]

„Als Geniestreich erweist sich die Entscheidung, die Dokumentation zumindest auf der Bildebene ausschließlich aus Archivmaterial zusammen zu setzen. Zwar kommen mehrfach Zeitzeugen [...] zu Wort, doch sie tauchen nie im Bild auf. Neben einer virtuosen Montage ist es nicht zuletzt dieser schlichte, aber effiziente Trick, der „Senna“ fast wie einen rasanten Spielfilm aus einem Guss erscheinen lässt.“

Reinhard Lüke: film-dienst[1]

„Asif Kapadia nähert sich - teilweise recht glorifizierend - dem Mythos dieses außergewöhnlichen Sportlers [...]. [...] Der Dokumentarfilm [...] beeindruckt mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial, zahlreiche Zeitzeugen und Rennsport-Kollegen begleiten die faszinierenden wie erschütternden Bilder mit Kommentaren aus dem Off.“

prisma[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. film-dienst: Senna, aufgerufen am 23. Mai 2011
  2. prisma online: Senna, aufgerufen am 23. Mai 2011

Weblinks[Bearbeiten]