Sensweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Sensweiler
Sensweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Sensweiler hervorgehoben
49.777.2517Koordinaten: 49° 46′ N, 7° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Herrstein
Höhe: 517 m ü. NHN
Fläche: 8,43 km²
Einwohner: 442 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55758
Vorwahl: 06786
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Webpräsenz: www.vg-herrstein.de
Ortsbürgermeister: Horst Schmidt
Lage der Ortsgemeinde Sensweiler im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild

Sensweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herrstein an. Sensweiler ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Sensweiler liegt im oberen Idartal im Hunsrück. 61,4 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet.[2] Zu Sensweiler gehören auch die Wohnplätze Sensweiler Mühlen und Waldhof.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Wild- und Rheingrafschaft und war dem Amt Wildenburg zugeordnet. Südlich des Ortes verlief die Grenze zur Hinteren Grafschaft Sponheim und zur Grafschaft Nassau-Saarbrücken.[4] Noch heute erinnert der „Dreiherrenstein“ daran, der an der Stelle steht, wo sich die Grenzen der heutigen Ortsgemeinden Sensweiler, Hettenrodt, Siesbach und Allenbach treffen.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Sensweiler zum Kanton Rhaunen im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam der nördliche Teil des vorherigen Saardepartements, zu dem auch Sensweiler gehörte, 1815 zum Königreich Preußen. Die Gemeinde Sensweiler gehörte zur Bürgermeisterei Wirschweiler in dem 1816 neu errichteten Kreis Bernkastel und von 1822 an zur Rheinprovinz. Seit 1946 ist Sensweiler ein Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Am 7. Juni 1969 wurde ein Gebietsteil der Gemeinde Wirschweiler mit 325 Einwohnern nach Sensweiler umgemeindet. Am 1. Januar 1992 wurde der Ortsteil Langweiler mit 290 Einwohnern aus der Gemeinde Sensweiler ausgegliedert und aus ihm eine eigenständige Ortsgemeinde neu gebildet.[5]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Sensweiler bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 267
1835 327
1871 376
1905 330
1939 692
1950 753
Jahr Einwohner
1961 788
1970 801
1987 771
1997 603
2005 540
2012 442

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Sensweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[6]

Freizeit[Bearbeiten]

  • Kunstwerkstatt und Malschule, schöpferische Wiege der WEIBER-ART Gruppe
  • Campingplatz Oberes Idartal
  • Campingplatz Sensweiler Mühle
  • Geologisches Freimuseum im Krahlochwald: Natürliche Gesteinsformationen, Findlinge, gebrochene und gehauene Gesteinsbrocken, die in allen Erdzeitaltern entstanden sind (z. T. bis zu 550 Millionen Jahre alt). Diese Mustersteine reihen sich entlang eines ca. 1,5 Kilometer langen Spazierweges aneinander und sind mit ausführlichen Informationstafeln versehen.
  • Angelweiher im Krahlochwald in unmittelbarer Nähe zu den Campingplätzen und dem Geologischen Freimuseum (s. o.).
  • Keltische Steinwälle sowie ein nachgebautes Keltendorf (Stamm der Treverer): In knapper Entfernung zum Ortskern der Gemeinde Sensweiler befinden sich zahlreiche Zeugnisse der hiesigen Vorfahren bis zurück zum Jahr 400 v. Chr.

Personen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sensweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 20 (PDF; 2,3 MB)
  4. Hochwald- und Hunsrückführer, hrsg. vom Verein für Mosel, Hochwald und Hunsrück, Kreuznach: Voigtländer, 1899, S. 134 (dilibri.de)
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seiten 184 und 196 (PDF; 2,1 MB)
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen