September 2006

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Dieser Artikel behandelt aktuelle Nachrichten und Ereignisse im September 2006.

Tagesgeschehen[Bearbeiten]

Freitag, 1. September[Bearbeiten]

  • Bagdad/Irak: Der Terror der irakischen Demokratiegegner ebbt nicht ab. Erneut wurden in einer Bombenserie über 50 Menschen getötet und 250 verletzt. Vorige Woche war offiziell geäußert worden, die Auflösung der Armee nach dem Sturz Saddam Husseins sei ein großer Fehler gewesen. Manche Offiziere würden sich auch jetzt noch in die neuen Strukturen einbinden lassen.[1]
Baugleiche Tupolew Tu-154, Tajikistan Airlines
  • Maschhad/Iran: Bei einer Havarie einer Tupolew Tu-154 der Gesellschaft Iran Airtour während der Landung auf einem Flughafen im Nordosten des Iran kommen mindestens 28 Menschen ums Leben. Nach Angaben des Provinzgouverneurs Mohammad-Javad Mohammdizadeh platzte während der Landung gegen 14:40 Uhr Ortszeit (13:10 Uhr MESZ) in Maschad ein Reifen, wodurch die Maschine unkontrollierbar über die Landebahn rutscht und Feuer fängt. Die Feuerwehr kann die meisten der 139 Insassen retten. Der Ort Maschad, die Hauptstadt der Provinz Khorassan, ist ein beliebtes Ziel für Wallfahrer, die das Mausoleum des achten schiitischen Imams Resa besuchen wollen. Beobachter sehen die Absturzursache indirekt als Folge der Wirtschaftssanktionen der USA, weil es dadurch zu Engpässen bei Ersatzteilen komme.[2]
TUI-Zentrale in Hannover

Samstag, 2. September[Bearbeiten]

Fleisch, das die Hygiene-Kriterien erfüllt
  • Tyrus/Libanon: Das erste italienische Kontingent der Friedenstruppe von 900 Soldaten der UNO-Blauhelmtruppen (UNIFIL) trifft im Krisengebiet ein.[10]
  • Passau/Deutschland: Der seit drei Tagen sich abzeichnende Skandal mit erneuten Funden von so genanntem Gammelfleisch nimmt größere Ausmaße an. Bei einem Großhändler konfisziert man in seinen Filialen in Passau, Regensburg und Metten insgesamt 40 Tonnen Fleisch, das dort bereits drei Jahre lagerte. Somit sind bereits 100 t verdorbenes Fleisch konfisziert worden. „17 der 20 Proben schienen nach dem Auftauen grünlich oder Ekel erregend“, verkündet ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.[11]
  • Berlin/Internationale Funkausstellung: Die Mitarbeiter der Aachener Glasfabrik protestieren gegen „LG.Philips Displays“ und deren unsoziale Firmenpolitik vor den Eingängen der IFA. Dabei werfen sie insbesondere LG Electronics eine hinterhältige Vorgehensweise und Vertragsbruch bei der Schließung vor, von der 400 Mitarbeiter betroffen sind. Laut ihren Angaben hätte die Belegschaft 2001 auf Weihnachtsgelder, Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzungen verzichtet und als Gegenleistung eine Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2007 erhalten. Dieser Vertrag ist jedoch durch den Antrag auf Gläubigerschutz im Januar 2006 von der LG Group und Philips unterlaufen worden. Philips habe zumindest 50 Prozent der vereinbarten Abfindungen nach Blockadeaktionen zugesagt.[12]
  • Alpharetta/Georgia: CipherTrust und Symantec melden mehrere Wurm-Varianten für Serverdienst-Schwachstellen. Dabei ist es in den letzten sieben Tagen zu einem signifikanten Anstieg so genannter Zombie-PCs gekommen. Das Internet Storm Center (ISC) beobachtete dabei weltweit einen entschiedenen Anstieg von Aktivitäten auf Port 139, Symantec meldet verstärkte Netzwerk-Aktivitäten auf den Ports 139 und 445.[13]
  • Berlin: Der Bund der Vertriebenen (BdV) feiert den "Tag der Heimat" und beklagt dabei die sinkenden Mitgliederzahlen. Denn trotz eines Freizeitprogramms und aktiver Dialogpolitik finden die BdV-Jugendverbände kaum neue Mitglieder. Seit einem halben Jahrzehnt stagniert die Mitgliederzahl z. B. nach Angaben ihres Bundesvorsitzenden Robert Wild bei der "Sudetendeutschen Jugend: „Der direkte Bezug zum Thema Vertreibung ist in der dritten Generation nicht mehr so vorhanden wie noch bei der zweiten Generation, die jetzt aus der Altersklasse der Jungen heraus ist.“[14]

Sonntag, 3. September[Bearbeiten]

  • Mond: Die erste rein europäische Mondmission SMART-1 endet um 7:42 erfolgreich mit dem kontrollierten Absturz der Raumsonde auf die Mondoberfläche. Ob der Aufschlag (südlich des Mare Humorum) wie geplant von Sternwarten beobachtet und analysiert werden konnte, ist noch nicht bekannt.[15]
  • Anatolien/Türkei: Erneut suchen kurdische Extremisten mit einem Terroranschlag im Südosten Einfluss auf das politische Leben der Türkei: Durch einen Sprengsatz in einem Mülleimer werden neun Menschen verletzt und zwei getötet. Die Bombe war nahe einem Teegarten deponiert worden, der hauptsächlich von Polizisten besucht wurde. Sie wurde mit Fernzündung ausgelöst, als sich ein Beamter näherte, um das verdächtige Objekt genauer zu untersuchen.[16]
Die Deutsche Post AG gab am 9. Feb. 2006 Zuschlagsbriefmarken Für den Sport aus. Eine davon weist auf die Pferdesport-WM 2006 in Aachen hin.
Basketballweltmeister 2006, Spanien

Montag, 4. September[Bearbeiten]

  • Molukken: Der Osten Indonesiens wird von einem Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert. Das Epizentrum liegt 150 Kilometer von der Stadt Tual entfernt, 33 km unter dem Meeresboden im oberen Erdmantel. Erst im Juli hatte ein 7,7 Magnitude-Beben die Hauptinsel Java erschüttert und über 600 Menschen getötet.[22]
  • Tel Aviv/Israel: Der israelische Premierminister Ehud Olmert schlägt während einer Sitzung des Parlamentsausschusses für Verteidigung und äußere Angelegenheiten gegenüber dem Nachbarn Syrien harte Töne an. Im Kriegsfall werde man dort kompromissloser zuschlagen als gegen den Libanon. Im israelischen Radio wiederholt Olmert diese Fortsetzung der Eskalation gegenüber Damaskus.[23]
  • Sudan und UNO: Die Zentralregierung in Khartum lehnt den Beschluss des Sicherheitsrates zur Stationierung einer Friedenstruppe in der westlichen Krisenregion Darfur ab, wo bisher keine Waffenstillstands-Vereinbarung eingehalten wird. Sie will die Kämpfe verstärken („step up“) und 1.600 weitere Soldaten in die von Schwarzen bewohnte Westprovinz schicken. Die UNO-Resolution 1706 sieht vor, das Mandat der bereits 12.300 Mann starken UN-Mission UNMIS auf 17.000 Soldaten und 3.300 zivilen Polizisten aufstocken. Die Regierung behauptet weiterhin, mit den arabischen Reitermilizen, durch die seit 2003 viele der bisher 200.000 Todesopfer umkamen, nichts zu tun zu haben. Dem UNO-Beschluss mangle es an Legitimität und Glaubwürdigkeit.[24]
Günther Beckstein

Dienstag, 5. September[Bearbeiten]

Bundesstaaten der Region Darfur
  • Khartum/Sudan: Die Zentralregierung des Sudan fordert die Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) auf, die Bürgerkriegsregion Darfur endgültig zu verlassen. Laut Jörg Heinrich (Mitarbeiter der Welthungerhilfe) „läuft dies auf ein Gemetzel hinaus“. Sudans Außenamtssprecher Dschamal Ibrahim meinte bereits gestern, die AU habe längst eingeräumt, „ihren Auftrag nach dem 30. September nicht mehr erfüllen [zu] können (…). Es ist also keine sudanesische Entscheidung. Wir fordern sie nur auf, tatsächlich zu gehen.“ Doch der Eindruck wächst, dass „die Regierung keine Zeugen haben will, wenn sie ihre Pläne umsetzt“, so Heinrich, um Nord-Darfur gewaltsam „neu zu ordnen“.[32]
  • Südafrika und Russland: Erstmals seit Ende der Apartheid besucht mit Wladimir Putin ein russischer Staatspräsident das wirtschaftsstärkste Land Afrikas. Bei dem Treffen geht es nicht um die bilateralen Beziehungen sondern auch um die Politik beider Staaten im Nahen Osten.[33]
  • Ankara: Die Türkei erwägt, sich am UNO-Friedenstruppe für den Libanon zu beteiligen. Ein Einsatz zu der von der UNO beschlossenen Entwaffnung der Hisbollah wird allerdings abgelehnt. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan rechnet jedoch mit der Zustimmung seines Parlaments.[34]
  • Libanon: Bei einem Bombenattentat auf einen Offizier des libanesischen Geheimdienstes kommen vier seiner Leibwächter ums Leben. Er selbst wird schwer verletzt. Der Oberstleutnant war einer der führenden Ermittler zum Attentat auf den Fahrzeugkonvoi des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq al-Hariri und hatte die Verhaftung von vier pro-syrischen Generälen, die in dem Mordfall verwickelt sein sollen, betrieben.[35]
  • Odense/Dänemark: Die dänische Polizei hat eigenen Angaben zufolge einen Terroranschlag vereitelt. Im Vorort Vollsmose von Odense werden neun mutmaßliche Terroristen eines muslimischen Netzwerks verhaftet, die sich bereits Sprengstoff verschafft hatten. Nach dem Haftprüfungstermin werden drei Männer wieder entlassen. Der Chef des polizeilichen Nachrichtendienstes, Lars Findsen, spricht von lange andauernden Ermittlungen: "Bei unserer Razzia haben wir Material sichergestellt, mit dem Sprengstoff hergestellt werden kann. Wir wissen nicht genau, wie weit die Planungen für mögliche Terroraktionen gediehen waren, aber für uns war die Zeit gekommen, einzugreifen." Für Dänemarks Justizministerin Lene Espersen wirkt besonders schwer, dass dänische Staatsbürger einen Anschlag auf dänischem Boden geplant haben.[36]
  • Lübeck/Deutschland: Das Landgericht Lübeck verurteilt den Schwerverbrecher „Christian Bogner“ zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Bogner um eine neue Identität zu erlangen, im Oktober 2004 den Gärtner Engelbert Danielsen aus Eutin in eine Falle lockte und tötete. Damit erkennen die Richter eine besondere Schwere der Schuld Bogners an. Der mitangeklagte Bruder Bogners, Martin Lenz, wird wegen Beihilfe zum Mord und Gefangenenbefreiung zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.[37]

Mittwoch, 6. September[Bearbeiten]

Prinz Akishino und Prinzessin Kiko

Donnerstag, 7. September[Bearbeiten]

Palais de l’Europe

Freitag, 8. September[Bearbeiten]

  • Kabul/Afghanistan: Bei einem schweren Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptstadt nahe der US-Botschaft am verkehrsreichen Massud-Kreisverkehr werden mindestens 16 Menschen getötet. Der Wagen des Attentäters hat nach Angaben von Augenzeugen das Fahrzeug eines US-Konvois gerammt.[50]
  • Bagdad/Irak: Die irakische Regierung unter Nuri al-Maliki hat für einen Monat die Berichterstattung des Senders Al Arabija aus der irakischen Hauptstadt untersagt. Dem arabischen Fernseh-Sender mit Sitz in Dubai wirft man dabei vor, dass er die Bevölkerung zur Gewalt aufhetze. Maliki hatte die Presse bereits im Juli 2006 aufgerufen, zurückhaltender über die Gewalt zu berichten, um damit Extremisten nicht in die Hände zu spielen[51]
  • Tungokotschen/Sibirien: Im russischen Bergwerk „Darassun“ der russisch-britischen Gesellschaft Highland Gold Mining wütet seit Donnerstag ein Feuer, das durch Schweißarbeiten verursacht wurde. 22 Bergleute sind in der Goldmine eingeschlossen, elf weitere bereits ums Leben gekommen. 15 Angehörige der Rettungskräfte müssen wegen der giftigen Dämpfe ins Krankenhaus eingeliefert werden. „Das Bergwerk ist über 100 Jahre alt. Die Belüftungsanlage ist veraltet und funktioniert praktisch nicht mehr“, teilt ein Mitarbeiter des Ministeriums für Zivilschutz mit. Von 64 Arbeitern, die unter Tage eingeschlossen waren, können 33 von ihnen sich aus eigener Kraft aus ihrer misslichen Lage befreien.[52]
  • Berlin/Köln: Nach dem aktuellen „Deutschland-Trend“ von Infratest ist die Mehrheit der Deutschen mit dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl ein Jahr danach überwiegend unzufrieden. Mit der Arbeit der Bundesregierung unter Angela Merkel sind zwei Drittel der Befragten unzufrieden. Selbst die einzelnen Parteien erfüllen nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Dabei fällt auf, dass allein die Anhänger der CDU/CSU-Union ein überwiegend positives Urteil fällen. Die Wähler der mitregierenden SPD sind nur zu 30 Prozent zufrieden, 69 Prozent sehen die schwarz-rote Regierung negativ. Ebenso gut könne die SPD in der Opposition agieren.[53]
  • London/New York: Die USA verhaften zum zweiten Mal in kurzer Zeit einen Firmenchef eines Online-Buchmachers und bewirken somit einen weiteren Rückschlag der Internet-Wettbranche und indirekt einen Einbruch ihrer Milliarden-Umsätzen sowie deren Aktienkursen. Nach Angaben des britischen Online-Buchmacher Sportingbet verhafteten die US-Behörden ihren Verwaltungsrat-Chef Peter Dicks im Zusammenhang mit Glücksspiel-Vorwürfen bereits am Donnerstag. Die Verhaftung steht nach Angaben der Polizei im Zusammenhang mit Glücksspiel-Vorwürfen. Sportingbet-Aktien setzte man sofort vom Handel aus und bleibt deshalb zunächst von den Verlusten verschont, welche die Anteilsscheine seiner Konkurrenten verbuchten.[54]
Impression vom 38. Solinger Zöppkesmarkt

Samstag, 9. September[Bearbeiten]

Aufstieg der Atlantis (STS-27)
  • Cape Canaveral/USA: Nach vier wegen ungünstiger Witterung abgesagten Starts startet die Raumfähre „Atlantis“ um 11:15 Uhr Ortszeit (17.15 MESZ) zur Internationalen Raumstation (ISS), in der sich auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter aufhält. Diese Einsatz soll elf Tage dauern und nimmt damit nach mehrjähriger Unterbrechung wieder die regelmäßigen Transportflüge der NASA zur ISS auf, die bis 2010 vollständig ausgebaut werden soll. Die Flüge waren nach dem tödlichen Unglück der Raumfähre „Columbia“ am 1. Februar 2003 gestoppt worden.[57]
  • München/Deutschland: 150.000 Menschen begrüßen Papst Benedikt XVI. zu seinem sechstägigen Besuch in Bayern. Bei seiner Ankunft auf dem Flughafen appelliert er an die Deutschen, sich aktiv an der Weitergabe der grundlegenden Werte des christlichen Glaubens zu beteiligen. „Mein Besuch in dem Land, in dem ich geboren wurde, möchte auch in diesem Sinne eine Ermutigung sein“, sagte der Papst.[58]
  • Damaskus/Syrien: Nach Angaben des italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi akzeptiert der syrische Präsident Baschar al-Assad grundsätzlich die Stationierung von EU-Grenzschützern an der syrisch-libanesischen Grenze.[59]
  • Santiago de Chile/Chile: Der ehemalige chilenische Diktator Augusto Pinochet soll sich erstmals auch wegen Foltervorwürfen seiner Verantwortung stellen. Daher hebt das oberste Gericht in Santiago de Chile seine Immunität gegen Strafverfolgung im Zusammenhang mit dem früheren Folterlager Villa Grimaldi auf. Dabei geht es um die Mitschuld des heute 90-Jährigen an der Verschleppung von 36 Menschen und an Folter in 23 Fällen während der Diktatur zwischen 1973 und 1990.[60]
  • Oslo/Norwegen: Aufgrund eines noch ungeklärten Störfalls wird der Forschungs-Kernreaktor des Institutes für Kerntechnik in Kjeller im Bezirk Akerhus ausgeschaltet. Norwegen nutzt im Gegensatz zum schwedischen Nachbarn keine Atomkraft zur Stromerzeugung.[61]

Sonntag, 10. September[Bearbeiten]

„Weiße Villa“, Berlin, Friedrichshagen
  • Deutschland: In der gesamten Bundesrepublik wird der Tag des offenen Denkmals gefeiert, an dem eine Vielzahl von denkmalgeschützten Bauwerken der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dieses ermöglichen in erster Linie ehrenamtlich tätige Mitarbeiter, sodass die Denkmäler zu bestimmten Zeiten und zum Teil mit Führungen besucht werden können.[62]
  • Monza/Italien: Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher verkündet nach seinem 90. Grand-Prix-Sieg seinen Rücktritt vom Motorsport innerhalb der Formel 1. Maßgeblich für seine Rücktrittsentscheidung, die sowohl von seiner Familie als auch von der Teamleitung Ferraris akzeptiert und mitgetragen würde, wäre die Überlegung gewesen, dass er zwar im Moment noch die notwendige physische Kraft und psychische Energie besitze, um an der Spitze mitfahren zu können, dies aber für die Zukunft nicht unbedingt bejahen können. Außerdem möchte er einem Teamkollegen wie Felipe Massa mit einem Bleiben nicht die Karriere verbauen.[63]

Montag, 11. September[Bearbeiten]

  • Mitteleuropa: Die Erweiterung des Schengen-Abkommens auf die acht zentraleuropäischen Beitrittsländer der EU verzögert sich voraussichtlich bis 2009. Am stärksten dürfte diese Verzögerung für Ungarn und Slowenien spürbar werden. Der Grund sind fehlende rechtliche Grundlagen und Probleme mit dem EU-Zentralcomputer.
  • Österreich: Im Wahlkampf gerät die SPÖ nach gutem Start in die Defensive. Die eher linksorientierte Zeitung "Der Standard" berichtet über zwei Parteispenden von einigen zehntausend Euro, die der Investmentbanker Wolfgang Flöttl, der Hauptschuldige in der BAWAG-Affäre, 1999 zur SPÖ geleitet habe. Der für eine Zahlung genannte ehemalige Bundeskanzler Vranitzky widerspricht: es habe sich um sein Honorar für die Beratung zur Einführung des Euro gehandelt.[64]
  • Iran und EU: das mögliche Einlenken Persiens gegenüber der EU - seit vorgestern ist in Wien ein 2-monatiges Aussetzen der Urananreicherung in Verhandlung - wird von der IAEO und den USA gewürdigt. Es sei v. a. auf das Geschick Javier Solanas zurückzuführen. Sonntags hatte der Iran diesen Verhandlungspunkt allerdings noch dementiert.
Tabaré Vázquez (l.) und der argentinische Präsident Néstor Kirchner

Dienstag, 12. September[Bearbeiten]

Übersicht über die Hochschulorganisation
  • Berlin/Deutschland: Nach einer OECD-Studie zur Ausbildung von Hochqualifizierten haben Deutschland und Österreich den Anschluss an vergleichbare Staaten verloren. Damit riskiert man insbesondere in der BRD die Zukunft als führende Industrienation. Zwar stieg der Anteil der Hochschulabsolventen geringfügig auf 20,6 Prozent, in anderen Ländern beträgt er jedoch im Schnitt 36,8 % eines Jahrgangs. Nur Österreich, Tschechien und die Türkei haben eine schlechtere Ausbildungsbilanz. Andreas Schleicher, der die OECD-Studie als Experte begleitete, führt dies vor allem darauf zurück, dass in Deutschland bloß 38,8 % eines Altersjahrgangs die allgemeine Hochschulreife erlangen, während der OECD-Durchschnitt nun 67,7 Prozent erreicht. Mit dem Aufkommen weitere geburtenschwacher Jahrgänge werde sich der Trend noch verstärken. Kritiker halten Schleicher entgegen, in seinen Analysen einseitig und simplifizierend vorzugehen, ohne auf die Eigenheiten des deutschen Bildungssystems einzugehen oder die Bedeutung der beruflichen Bildung zu beachten.[67]
  • Regensburg: Der Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. wird mit einer Open Air-Messe am Islinger Feld fortgeführt, die 250.000 Gläubige besuchen und mit Benedetto-Rufen begleiten. Der Papst fordert die Christen auf, wieder mehr von Gott zu sprechen: «Der Atheismus ist ein aus Gottesangst geborener Irrweg!» Seit der Aufklärung arbeite ein Teil der Wissenschaft emsig daran, eine Welterklärung ohne den Schöpfer zu finden. Doch sei die Welt und die Menschen kein zufälliges Produkt der Evolution. Benedikt prangert auch die «Zerstörung des Gottesbildes durch Hass und Fanatismus» an.[68]
  • Libanon: Der britische Premier Tony Blair wird bei seinem Staatsbesuch teilweise für 1100 Todesopfer des Israel-Hisbollah-Krieges verantwortlich gemacht. Blair betont hingegen seine Bemühungen um einen möglichst frühen Waffenstillstand.
  • Astronomie: Um etwa 21:30 MESZ wird der helle Sternhaufen der Plejaden (M45) - das sogenannte Siebengestirn im Sternbild Stier - vom abnehmenden Mond bedeckt. Ein ähnliches Ereignis war in Mitteleuropa zuletzt 1991 zu beobachten. Die Plejaden gehören zu den schönsten und hellsten Sternhaufen des Nordhimmels und bestehen aus 120 jungen, bläulich funkelnden Sternen. Im Feldstecher lässt sich das plötzliche Verschwinden von zumindest den 4 hellsten Sternen beobachten: Eta Tauri (Alkione), 23, 27 und 28 Tauri (Plejone).[69]

Mittwoch, 13. September[Bearbeiten]

  • Teheran/Iran: Der irakische Präsident Nuri al-Maliki trifft zu seinem ersten offiziellen Besuch in der iranischen Hauptstadt ein. Den Verlautbarungen nach wird er die Führung des Nachbarlandes darum bitten, sich nicht in die internen Angelegenheiten seines eigenen Landes zu involvieren. Laut seinem Pressesprecher sind Gespräche mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und dem Geistlichen Oberhaupt des Irans, Ajatollah Seyyed Alī Chāmene'ī, geplant.[70]
  • Bagdad/Irak: So genannte „Todesschwadrone“ bringen im Irak 60 Menschen um. Die Leichen wiesen Spuren von Folter auf und waren teilweise noch gefesselt. Nach Angaben der irakischen Regierung und der US-Streitkräfte geht die eigentliche Gefahr gegenüber der Stabilisierung des Iraks nicht mehr von den Anhängern des gestürzten Diktators Saddam Hussein aus, sondern von den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten.[71]
  • Diyarbakir/Türkei: In der hauptsächlich von Kurden bewohnten osttürkischen Stadt Diyarbakir sterben 11 Menschen an den Folgen einer Bombenexplosion neben einer Bushaltestelle am Rande eines Parks. Nach Angaben der türkischen Polizei galt die ferngezündete Bombe ursprünglich einem anderen Ziel.[72]
Logo von DocMorris

Donnerstag, 14. September[Bearbeiten]

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  • Berlin/Köln/Mainz: Der Vorschlag der ARD, die Rundfunkgebühr für internetfähige Computer und Mobiltelefone auf 5,52 € – entsprechend der Abgabe in Höhe der für Radiogeräte fälligen Gebühr – festzusetzen, stößt auf breite Kritik bei den Wirtschaftsverbänden und verschiedenen Parteipolitikern. Das ZDF hat dem Vorschlag bereitwillig zugestimmt. Rolf Kurz, Präsident des Bundesverbands der Selbstständigen (BDS) verurteilt diese Pläne zumindest im Falle der Unternehmer als„Wegelagerei“, da man „dreimal für eine Sache abkassieren würde“. Der Besitz eines PCs habe nichts mit dem Radiohören zu tun.[74]

Freitag, 15. September[Bearbeiten]

Samstag, 16. September[Bearbeiten]

Kyūshū in Japan

Sonntag, 17. September[Bearbeiten]

Nach den Wahlen in Berlin kann Klaus Wowereit (SPD) mit 30,9 Prozent der Wählerstimmen als stärkste Fraktion beruhigt weiterregieren und sich den Koalitionspartner aussuchen. Die Wahlbeteiligung liegt um die 60 Prozent.[79]

Montag, 18. September[Bearbeiten]

Das Parlamentsgebäude in Budapest
  • Budapest, Ungarn: Vor dem Parlamentsgebäude verlangen 10.000 Demonstranten den Rücktritt von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány, als bekannt wird, dass er in einer internen Rede eine Täuschung der Wähler bei den Parlamentswahlen im April zugeben musste. Die Oppositionsparteien fordern den Rücktritt des Regierungschefs, der laut Staatspräsident Laszlo Solyom das Vertrauen der Menschen in die Demokratie enttäuscht habe. Am 1. Oktober finden in Ungarn landesweit Kommunalwahlen statt. In Budapest kommt es zu den schwersten Unruhen seit Jahrzehnten und durch Hooligans zu Gewalttätigkeiten gegen die Polizei, die Wasserwerfer einsetzt. Das Rundfunkgebäude wird gestürmt und der Abbruch des Sendebetriebs erzwungen. Mehrere Fahrzeuge werden angezündet und drei Menschen schwer verletzt. Nach den Ausschreitungen bietet der ungarische Polizei- und Justizminister József Petrétei seinen Rücktritt an, den jedoch Gyurcsány nicht annimmt.[81]
  • Caracas/Venezuela: Papst Benedikt XVI. erfährt wegen seiner Äußerungen von Regensburg unerwartete Rückendeckung: Überraschenderweise nimmt ihn der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in Schutz: Jene Zitate, die viele muslimische Geistliche aufgriffen, seien unzutreffend wiedergegeben und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Damit widerspricht er zum Abschluss seines Venezuela-Besuchs direkt dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ajatollah Seyyed Alī Chāmene'ī: „Wir respektieren den Papst, wir respektieren alle, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. (…) Wir glauben, dass alle Religionen nach Frieden und Sicherheit streben, nach Moral und Gerechtigkeit.“ Zuvor hatte Chāmene'ī die Papst-Rede noch als „jüngste Glied in dem von US-Präsident George W. Bush angesprochenen Kreuzzug“ nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeordnet. Bei Bush sei man darüber nicht verwundert, aber vom Papst habe man anderes erwartet. Dieser Kreuzzug entwickele sich „zu einer Serie“ anti-islamischer Verschwörungen.[82]
  • Södertälje/Wolfsburg: Das Übernahmeangebot von MAN über rund 9,6 Milliarden € an Scania wird nach der Familie Wallenberg (29 Prozent der Anteile) auch vom größten Einzelaktionär VW (34 %) aus strategischen Gründen abgelehnt. Bereits die Scania-Konzernleitung wies das Angebot zurück. Hakan Samuelsson, Leiter von MAN, bleibt jedoch optimistisch, Scania übernehmen zu können. Im Verbund wäre man Marktführer auf dem europäischen Markt für Nutzfahrzeuge vor DaimlerChrysler und dem Duo Volvo-Renault.[83]
  • Frankfurt am Main/Deutschland: Die SPD möchte trotz des Widerstands des Koalitionspartners CDU die Einführung gesetzlich fixierter Mindestlöhne für die gesamte Wirtschaft verfolgen. Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck dazu: „Wer vollschichtig arbeitet, soll davon auch leben können“[84]
  • Mailand/Italien: Bei dem Einsturz eines Wohn- und Geschäftshauses in Mailand am Abend kommen mindestens vier Menschen ums Leben. Als Ursache vermuten die Rettungskräfte eine Gasexplosion. Elf Verletzte werden im Spital betreut.[85]

Dienstag, 19. September[Bearbeiten]

Thaksin Shinawatra
  • Thailand: In der Hauptstadt Bangkok fahren Panzer auf und blockieren den Amtssitz des in Amerika weilenden Premierministers Thaksin Shinawatra. Gerüchte über einen Militärputsch sind schon in den vergangenen Tagen aufgekommen, weil Thaksin unter starkem Korruptionsverdacht steht. Auch sei er außerstande, den Konflikt mit den Moslem-Rebellen im Süden des Landes zu lösen. Der Premier ruft aus New York den Ausnahmezustand aus und verkündet, sofort in sein Heimatland zurückzukehren. Der militärische Oberbefehlshaber Sondhi Boonyaratkalin erklärt inzwischen die Ablösung des Ministerpräsidenten als vollzogen.[86] (Hauptartikel: Putsch in Thailand 2006)
  • Nordkorea und Japan: Die Regierung in Tokio verhängt Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea und verschärft die Kontrolle der Finanzströme. Japanische Banken dürfen künftig nicht mehr mit 15 Unternehmen sowie einer Einzelperson zusammenarbeiten, die laut Kabinettssekretär Shinzo Abe für das nordkoreanische Waffenprogramm tätig sind.[87]
Auch Australien verhängt ähnliche Sanktionen. Sie stehen im Einklang mit einer UNO-Resolution, welche die Raketentests Nordkoreas vom Juli verurteilt. Japan hatte damals eine sechsmonatige Hafensperre für die Personenfähre nach Nordkorea verhängt. Erst am Samstag hatte ein Spitzenvertreter der KP-Diktatur, Kim Jong-nam, bei der XIV. Gipfelkonferenz der Blockfreien in Havanna strikt abgelehnt, über Nordkoreas Atomwaffenprogramm zu verhandeln, solange die Sanktionen der USA nicht aufgehoben seien.
  • Bahamas und Österreich: Die US-Brokerfirma Global Management worldwide reicht eine Sammelklage gegen die Refco-Gläubiger mit einer Schadenssumme von 2,3 Mrd.$ ein; zu den Betroffenen soll u. a. die Wiener Gewerkschaftsbank BAWAG P.S.K. gehören, was deren Verkaufsverhandlungen beeinträchtigen würde. Später verlautet, dass die Bank von der Klage ausgenommen ist, sodass der nach dem BAWAG-Affäre getroffene Vergleich vom Juni 2006 weiterhin Rechtssicherheit bietet. In diesem Zusammenhang fordert Österreichs Regierung den ÖGB abermals auf, seine Bilanz rasch offenzulegen.[88]
  • Washington D.C./USA: Die Telekom-Mobilfunktochter T-Mobile hat in den USA bei einer fast sechswöchigen Auktion die meisten Lizenzen ersteigert, um nach der Sättigung des deutschen bzw. europäischen Marktes nun auf dem US-Mobilfunkmarkt zulegen zu wollen. Für die 120 Lizenzen zahlt das Unternehmen nach Angaben der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC 4,2 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro).[89]

Mittwoch, 20. September[Bearbeiten]

König Bhumibol Adulyadej, idealisierendes Jugendbildnis vor der dänischen Botschaft
  • Thailand: Einen Tag nach dem unblutigen Militärputsch bestätigt König Bhumibol Adulyadej die Ernennung einer Militärregierung, an deren Spitze General Sonthi Boonyaratklin steht. Dieser will die Macht in spätestens 14 Tagen an eine Zivilregierung übergeben, der eventuell einige Minister der bisherigen Regierung angehören könnten. Parlamentswahlen sind aber erst für Oktober 2007 avisiert. Die öffentliche Lage ist überraschend ruhig, obwohl eine Medien-Zensur und ein Versammlungsverbot verhängt wird. Laut Sonthi, der kein „Ersatzherrscher“ sein will, waren die Streitkräfte zum Handeln gezwungen, „um Korruption, nationale Zerstrittenheit und die Unterwanderung unabhängiger Behörden sowie der Monarchie“ zu beenden. Der gestürzte Premier Thaksin ist inzwischen, von New York (UNO-Generalversammlung) kommend, in London eingetroffen.[90]
  • Tokio/Japan: Durch die Designation von Shinzo Abe zum Nachfolger von Ministerpräsident Junichiro Koizumi wird in Japan erstmals ein Politiker der Nachkriegsgeneration Regierungschef werden. Abe eilt der Ruf eines kompromisslosen Konservativen voraus, obwohl seine politischen Ansichten noch nicht genau definiert wurden. Seine Grundhaltung wird wohl in erster Linie durch die Tradition seinem Großvater Nobusuke Kishi gegenüber begründet sein. Obwohl die Alliierten diesen nach Ende des Zweiten Weltkrieges als Kriegsverbrecher verhafteten, wurde Kishi 1957 zum Regierungschef gewählt.[91]
  • Berlin: Der Deutsche Bundestag beschließt erstmals einen Einsatz der Bundeswehr im Nahen Osten. Mit der Stimmenmehrheit von 442 zu 152 votieren die Abgeordneten für maximal 2400 Marinesoldaten zur Kontrolle der Schifffahrtsgrenzen des Libanon. Die Nein-Stimmen stammen v. a. von der FDP- und der Linksfraktion. Auch aus der Regierungskoalition und bei den Grünen stimmen einige Abgeordnete gegen die Entsendung.[92]
  • Berlin: Das Bundeskabinett segnet die so genannte „Anti-Terror-Datei“ unter der Bezeichnung "Gemeinsame(s)-Dateien-Gesetz" ab.[93]
  • Budapest: Vor dem ungarischen Parlament kommt es bereits zum dritten Mal in Folge zu abendlichen Demonstrationen gegen die Regierung, an der 15.000 Bürger teilnehmen und den Rücktritt von Premier Gyurcsány fordern. Die Kundgebung zieht anschließend zum Bahnhofsplatz. Diesmal kann die Polizei Ausschreitungen von etwa 100 Hooligans verhindern.[94]
  • Berlin: In der Bundeshauptstadt wird die Popkomm durch Berlins Oberbürgermeister Klaus Wowereit eröffnet. Die weltgrößte Musikmesse startet mit der neuen Rekordmarke von über 800 Ausstellern aus 48 Ländern sowie mit einem offenen Bekenntnis der Bundesregierung zur Unterstützung deutscher Rock- und Popmusik.[95]
  • Steiermark/Österreich: In Graz beginnt das alljährliche Kulturfestival Steirischer Herbst, das bis zum 15. Oktober dauert[96]
Blaise Compaoré

Donnerstag, 21. September[Bearbeiten]

Die Fregatte Karlsruhe der Bremen-Klasse, eines der in Richtung Libanon fahrenden Konvoischiffe.

Freitag, 22. September[Bearbeiten]

Transrapid auf der Teststrecke im Emsland
  • Lathen/Emsland: Bei einem schweren Unfall auf der Teststrecke des Transrapid gibt es 23 Tote und 10 Verletzte. Auf freier Strecke war die Magnetschwebebahn gegen 10:00 Uhr bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h mit einem Werkstattwagen zusammengeprallt.[104]
  • Lehrberg/Bayern: Bei einer schweren Gasexplosion in einer Bäckerei werden drei Häuser völlig zerstört, sechs weitere werden schwer beschädigt, 50 weitere in Mitleidenschaft gezogen. Mindestens 16 Anwohner und Einsatzkräfte werden verletzt, fünf Tote sind zu beklagen. Unter den 16 Verletzten sind neun Schwerverletzte, die nachdem sie mit Hubschraubern ins Krankenhaus geflogen wurden, immer noch in Lebensgefahr schweben.[105]
  • Berlin: Der Bundesrat segnet in Konsequenz des Gammelfleischskandals der letzten Wochen das neue Verbraucherinformationsgesetz ab. Damit sollen die Behörden dazu verpflichtet werden, die Namen von Firmen oder Produkten zu veröffentlichen.[106]
  • Warschau/Polen: Der polnische Premierminister Lech Kaczynski entlässt seinen Stellvertreter und bisherigen Landwirtschaftsminister Andrzej Lepper, da dessen linkspopulistische Partei „Selbstverteidigung“ die Regierung bereits am Vortag in der Konfrontation über den Haushalt und die Aufstockung polnischer NATO-Truppen in Afghanistan verlassen hatte.[107]

Samstag, 23. September[Bearbeiten]

Roher Spinat vor der Verpackung
  • Kalifornien/USA: In den Vereinigten Staaten verursacht mit Kolibakterien verseuchter roher Spinat eine bundesweite Massenerkrankung. 166 Personen müssen in Krankenhäusern behandelt werden, ein zweijähriger Junge aus Utah und eine 82-jährige Frau aus Maryland sterben aufgrund heftigem Durchfalls und der Schwächung ihres Immunsystems nach dem Verzehr des Gemüses. Nach dem landesweiten Aufruf der Behörden, keinen rohen Spinat zu essen, nehmen die Supermärkte den dreimal gewaschenen und in Plastik verpackten Spinat aus ihrem Sortiment. Die Spur der Lebensmittelvergiftung führt nach Kalifornien, wo im Salinas Valley circa 75 Prozent der US-amerikanischen Spinatproduktion erwirtschaftet werden. Insgesamt drei Betriebe werden untersucht. „Wir warten auf die Entwarnung“, urteilt William Schaffner von der Vanderbilt Universität. „Bis dahin sollten Popeye der Seemann und seine Familie keinen abgepackten Spinat essen.“[109]

Sonntag, 24. September[Bearbeiten]

Paolo Bettini (l.)
Vohwinkeler Flohmarkt

Montag, 25. September[Bearbeiten]

Karte Somalias
  • Kismayo/Somalia: Die schwache somalische Übergangsregierung verliert nach der Einnahme der drittgrößten Stadt Somalias durch islamische Rebellen weiter an Einfluss. Daraufhin rücken nach Augenzeugenberichten äthiopische Truppen in die Stadt Baidoa vor, um die dortige Übergangsregierung zu schützen. Regierungssprecher Abduraman Dinari bezeichnet die Berichte über äthiopische Truppen in Baidoa als „Lügen“. Damit wollten die Islamisten nur von der „unverhüllten Invasion in Kismayo ablenken. Die Einnahme Kismayos ist ein schwerer Verlust für die fast machtlose Übergangsregierung und ihre Hoffnungen auf die Stationierung einer multinationalen Friedenstruppe der Ostafrikanischen Zwischenstaatlichen Entwicklungsbehörde (IGAD).[117]
  • Kangchendzönga/Nepal: Das Wrack eines seit zwei Tagen vermissten und von der Umweltstiftung WWF gecharterten Helikopters vom Typ Mi-172 ist gefunden worden. An Bord waren unter anderem der nepalesische Staatsminister für Forstwirtschaft, die Geschäftsträgerin der finnischen Botschaft in Kathmandu sowie Passagiere aus dem Vereinigten Königreich, Australien, Kanada, den Vereinigten Staaten und Nepal. Laut Angaben des Chefs der nepalischen Luftfahrtbehörde, Mohan Adhikari, ist vom Tod aller 24 Insassen auszugehen. Die Suche nach den Opfern des bis dato schwersten Hubschrauberabsturz in der Geschichte der zivilen Luftfahrt Nepals wurde durch starken Regen und Nebel behindert.[118]
  • Berlin/Deutschland: Alle Planspiele über die Bildung einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP gelten als überholt, nachdem die Liberalen ihren Koalitionsschwur in Richtung Christdemokraten verbal bekräftigt haben. Folglich ziehen die Liberalen ihre Koalitionsofferte an die Sozialdemokraten zurück.[119]
  • Berlin: Nach einer Untersuchung namens Kiggs zur Kinder- und Jugendgesundheit mit 17.600 Teilnehmern bis 17 Jahren des Robert-Koch-Instituts sieht es um den gesundheitlichen Allgemeinheitszustand der bundesdeutschen Jugend besorgniserregend aus: Fast jedes dritte Mädchen leidet in der Pubertät an den Folgen von Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder auch Fettsucht). Andererseits leiden viele Jugendliche und Kinder nicht nur an Übergewicht, sondern auch unter Allergien und Bewegungsstörungen. Dabei seien Kinder aus armen Familien immer häufiger krank. Wer in einer armen oder Migranten-Familie aufwachse, müsse mit weit größeren Gesundheitsrisiken leben als Kinder aus wohlhabendem Elternhaus. Lediglich bei den Allergien zeichne sich ein umgekehrtes Bild ab: Aufgrund der so genannten Hygiene-Falle seien Kinder aus besser gestellten Bevölkerungsschichten weniger gegen Schmutz abgehärtet.[120]
  • Rom/Italien: Im italienischen Parlament entbrennt eine öffentliche Debatte über die Legalisierung der Sterbehilfe. Am Wochenende hatte Staatspräsident Giorgio Napolitano die Regierung dazu aufgefordert sich mit dem Thema zu beschäftigen, nachdem ihn ein 60-jähriger, der seit Jahrzehnten an Muskeldystrophie leidet, um die „Gnade der Sterbehilfe“ bat.[121]

Dienstag, 26. September[Bearbeiten]

Shinzō Abe (am 24. September 2006 auf einer Sumō-Veranstaltung in Tokio)
  • Tokio/Japan: Nach der Designation ist der rechtskonservative Politiker Shinzō Abe erwartungsgemäß mit 339 von 475 Stimmen des japanischen Unterhauses zum neuen Regierungschef als Nachfolger seines Mentors Junichiro Koizumi gewählt worden. Abe ist mit 52 Jahren sowohl der jüngste Ministerpräsident nach 1945 als auch der erste Regierungschef, der nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde. Shinzo Abe möchte die pazifistische Grundhaltung der Nachkriegsverfassung abschwächen und einen eigenständigeren Kurs in der Außenpolitik verfolgen. Außerdem tritt er für eine Erziehungsreform ein, um in den Schulen Patriotismus zu vermitteln.[122]
  • Brasília/Brasilien: Nach einem publizierten Bericht des brasilianischen Justizministeriums wurden 2005 fast 55.000 Brasilianer Mordopfer, d. h. mehr als 150 Personen pro Tag. Diese Zahl übersteigt sogar um einige Tausend Zivilisten jene Opferzahlen aus dem seit drei Jahren andauernden Krieg im Irak. Eine Volksabstimmung zur Durchsetzung eines generellen Waffenverbots scheiterte dennoch im vergangenen Jahr; da das Vertrauen in die Brasilien als durchgängig korrupt geltende Polizei fehlt.[123]
  • Osnabrück/Deutschland: Nur wenige Tage nach dem katastrophalen Transrapid-Unglück im Emsland mit 23 Toten mehren sich die Belege für mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen auf der Transrapid-Versuchsanlage Emsland. Laut Rudolf Schwarz, Chefs der Betreibergesellschaft IABG, hat man bewusst auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen verzichtet. Dabei hätten Mitarbeiter der Versuchsanlage hätten „vor ein bis zwei Jahren“ ohne Erfolg den Wunsch geäußert, auch das Sicherheitskonzept für Sonderfahrzeuge wie Werkstattwagen auf bewährte technische Standards umzustellen. Somit folgt auch dies der bisherigen Darstellung der Staatsanwaltschaft Osnabrück, dass wahrscheinlich menschliches Versagen in der Leitstelle den Unfall ausgelöst hat.[124]
  • Berlin: Aufgrund der Entscheidung der Intendantin Kirsten Harms wird die seit drei Jahren an der Deutschen Oper Berlin von Hans Neuenfels inszenierte Mozart-Oper Idomeneo aus dem Spielplan genommen. Da in der Inszenierung die abgeschnittenen Köpfe Jesu, Buddhas, Mohammeds und Poseidons gezeigt werden, wolle sie keine Konfrontation mit dem Islam provozieren. Ihre Entscheidung stößt sowohl auf Verständnis als auch auf harte Ablehnung in der Kulturszene, da man derartige präventive Selbstzensur ablehne und somit geradezu auf die entsprechende Oper aufmerksam mache. Eine breitangelegte Diskussion wie beim Karikaturenstreit ist zu befürchten.[125]

Mittwoch, 27. September[Bearbeiten]

  • Washington, D.C.: US-Präsident George W. Bush lässt einen Teil des US-Geheimdienstberichts über die Auswirkungen des Irak-Kriegs veröffentlichen. In der vor 3 Tagen auszugsweise zitierten Studie des National Intelligence Estimate steht unter anderem, dass muslimische Extremisten den Irak-Krieg und das gesunkene US-Renommee für Rekrutierungszwecke benutzt hätten. Trotz Schwächung der Al Qaida habe der Terrorismus insgesamt zu- statt abgenommen.[126]
  • USA und Irak: Laut einer Umfrage der Universität Maryland wollen 71 % der befragten Iraker, dass die US-Truppen binnen eines Jahres das Land verlassen. 78 Prozent der befragten Iraker meinen, dass die Truppenpräsenz mehr Konflikte schaffe als sie verhindere. Lediglich die Kurden sind mit 56 % der Ansicht, dass sie eine stabilisierende Wirkung hätte. Auch die Akzeptanz der Anschläge gegen US-Soldaten nimmt zu. Begrüßten im Januar 47 Prozent solche Angriffe, sind es jetzt 61 Prozent.[127]
Schloss Charlottenburg
Dirk Nowizki beim Freiwurf
  • Dallas/Texas: Der deutsche Basketballspieler Dirk Nowitzki verlängert seinen Vertrag bei den Dallas Mavericks für 60 Millionen US-Dollar bis 2011. „Ich bin glücklich, dass die Verhandlungen abgeschlossen sind und ich mit einem freien Kopf in die neue Saison gehen kann,“ erklärt Nowitzki, der den diesjährigen Finalisten der NBA zum ersten Titel in der Vereinsgeschichte führen soll.[133]

Donnerstag, 28. September[Bearbeiten]

  • Kabul/Afghanistan: Durch einen Beschluss des NATO-Rats, zukünftig auch das deutsche Kontingent der Afghanistan-Schutztruppe ISAF stärker im umkämpften Osten einzubeziehen, wächst der Druck, sich in den gefährlichen Regionen zu engagieren. Verteidigungsminister Franz Josef Jung hingegen möchte weiterhin den Einsatz der deutschen Truppen weiterhin auf Nordafghanistan und Kabul beschränken.[134]
Luiz Inácio Lula da Silva
  • Olinda/Brasilien: Kurz vor den brasilianischen Wahlen (1. Oktober) belastet ein Skandal den Wahlkampf, da die Regierungspartei Partido dos Trabalhadores von Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva belastendes Material gegen Oppositionskandidaten gekauft haben soll. Brasilien droht damit ein eigenes Watergate.[135]
  • Sambia: 4 Millionen Bürger des südafrikanischen Staates sind zu Präsidenten- und Parlamentswahlen aufgerufen, für die ein offener Ausgang erwartet wird. Dem bisherigen Präsident Levy Mwanawasa (Bewegung für Mehrparteiendemokratie) stehen vier andere Kandidaten gegenüber, von denen Michael Sata die größten Chancen eingeräumt werden, aber auch der Quereinsteiger Hakainde Hichilema in die Stichwahl kommen könnte. Sambia ist zwar eines der ärmsten Länder Afrikas, hat aber schon die vierten demokratischen Wahlen. Mwanawasa kündigt an, dass er jedes realistische Wahlergebnis anerkennen werde.[136]
  • Brüssel: Der Verkehrsausschuss der EU beschließt die Verringerung des Handgepäcks bei Flugreisen, um der Gefahr von Bombenanschlägen vorzubeugen. In Zukunft sind nur Flüssigkeiten von jeweils bis 0,1 Liter (und einer Gesamtmenge von einem Liter) in durchsichtiger Verpackung zugelassen. Die Größe des Handgepäcks wird auf eine Größe von 56 mal 45 mal 25 Zentimeter begrenzt. Vor einigen Wochen konnte in England ein Anschlag in letzter Sekunde verhindert werden.[137]
  • Österreich: Im Wahlkampf zur Nationalratswahl am 1. Oktober überträgt das Fernsehen die große Diskussionsrunde der fünf Parteichefs („Elefantenrunde“) unter der ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher. Die Medien beurteilen sie als unerwartet sachlich und die Gesprächsleitung als gut vorbereitet. Hauptthemen waren die Gesundheits-, EU- und Asylpolitik. Zu letzterer betrachtet die FPÖ den aktuellen Volksentscheid der Schweiz als beispielgebend, was die anderen Politiker ablehnten. Der Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und sein Herausforderer Alfred Gusenbauer (SPÖ) gerieten nur beim „Spitälerdefizit“ aneinander.[138]
  • USA: Das Repräsentantenhaus beschließt nach hitziger Debatte mit 253:168 Stimmen ein verschärftes Anti-Terrorismus-Gesetz, das u. a. die Verfahren gegen die ausländischen Terrorverdächtigen im Lager Guantanamo regelt. Den ersten Entwurf Präsident George W. Bushs hatte das Oberste Gericht als illegal abgewiesen. Vor den Kongresswahlen im November betonen die Republikaner Fragen der Sicherheitspolitik, während die oppositionellen Demokraten wichtige juristische Standards nicht erfüllt sehen.[139]
BenQ-Logo

Freitag, 29. September[Bearbeiten]

Ban Ki-moon

Samstag, 30. September[Bearbeiten]

Boeing 737 der Gol

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: September 2006 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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  7. „Der Schrei“ und Madonna kommen zurück. In: Die Welt, 21. August 2006
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