Serafimowitsch

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Dieser Artikel behandelt die russische Stadt; zum Schriftsteller siehe Alexander Serafimowitsch
Stadt
Serafimowitsch
Серафимович
Föderationskreis Südrussland
Oblast Wolgograd
Rajon Serafimowitsch
Gegründet 1589
Stadt seit 1933
Fläche km²
Bevölkerung 9368 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1338 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 110 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 84464
Postleitzahl 403440, 403441
Kfz-Kennzeichen 34, 134
OKATO 18 250 501
Geographische Lage
Koordinaten 49° 35′ N, 42° 44′ O49.58333333333342.733333333333110Koordinaten: 49° 35′ 0″ N, 42° 44′ 0″ O
Serafimowitsch (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Serafimowitsch (Oblast Wolgograd)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Wolgograd
Liste der Städte in Russland

Serafimowitsch (russisch Серафимович) ist eine Kleinstadt in der Oblast Wolgograd in Russland. Sie liegt am rechten Ufer des Don, 260 km nordwestlich der Gebietshauptstadt Wolgograd, und hat 9368 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand 1589 als eine Kosaken-Staniza. 1933 erhielt er den Stadtstatus und seinen heutigen Namen zu Ehren des Schriftstellers Alexander Serafimowitsch (1863–1949), der in der Nähe geboren wurde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1897 5.805
1959 8.874
1970 9.707
1979 10.047
1989 10.040
2002 9.939
2010 9.368

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Serafimowitsch ist Zentrum des gleichnamigen Landkreises (Rajons), welcher stark landwirtschaftlich geprägt ist. Daher beschränkt sich die Industrie des Ortes auf Lebensmittelproduktion (u. a. Butterfabrik).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Stadtbild von Serafimowitsch ist bis heute von alten ein- und zweistöckigen Bauten geprägt, unter denen sich auch sehenswerte Architekturdenkmäler finden. Zu nennen ist die aus dem Jahr 1782 stammende Himmelfahrtskirche sowie der alte Marktplatz (Базарная площадь). Nahe der Stadt sind das 1652 gegründete Erlöser-Verklärungs-Kloster (Спасо-Преображенский монастырь) sowie der Naturpark Ust-Medwedizki (Природный парк «Усть-Медвидицкий») für Touristen von Interesse.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]