Sergei Nikolajewitsch Ignaschewitsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sergei Ignaschewitsch

Sergei Ignaschewitsch, 2009

Spielerinformationen
Voller Name Sergei Nikolajewitsch Ignaschewitsch
Geburtstag 14. Juli 1979
Geburtsort Moskau, Russische SFSRSowjetunion
Größe 186 cm
Position Abwehr
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
0000–1998
1999
1999–2000
2001–2003
2004–
Patriot Moskau
Spartak Orekhovo
Krylja Sowetow Samara
Lokomotive Moskau
ZSKA Moskau

17 0(0)
31 0(2)
75 0(4)
294 (27)
Nationalmannschaft2
2002– Russland 105 0(7)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 6. Dezember 2014
2 Stand: 18. November 2014

Sergei Nikolajewitsch Ignaschewitsch (russisch Сергей Николаевич Игнашевич; engl. Transkription: Sergey Ignashevich; * 14. Juli 1979 in Moskau, UdSSR) ist ein russischer Fußballspieler. Er spielt seit 2004 als Verteidiger für ZSKA Moskau und steht im Aufgebot für die russische Fußballnationalmannschaft.

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Sergei Ignaschewitsch spielte von Anfang 1999 bis Ende 2000 für den Krylja Sowetow Samara, bevor er Anfang 2001 zu Lokomotive Moskau wechselte. Nachdem er drei Spielzeiten bei Lokomotive gespielt und 2002 und 2004 die russische Meisterschaft und den russischen Supercup im Jahre 2003 gewonnen hatte, wechselte er Anfang 2004 zu ZSKA Moskau. Dort gelang ihm in der Saison 2004/05 der bisher größte Erfolg seiner Laufbahn, der Sieg im UEFA-Pokal. Außerdem gewann er 2005, 2006, 2013 und 2014 erneut die russische Meisterschaft und 2005, 2006, 2008, 2009, 2011 und 2013 auch den russischen Pokal.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Am 7. September 2002 debütierte Ignaschewitsch in der russischen Nationalmannschaft beim 4:2-Sieg gegen Irland. Seine ersten Tore gelangen ihm am 7. Juni 2003 gegen die Schweiz, als er beim 2:2-Unentschieden beide Treffer erzielte. Für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wurde Ignaschewitsch in den Kader seines Heimatlandes berufen und stand in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Südkorea (1:1) und Belgien (0:1) über die volle Spielzeit auf dem Feld. Am 26. Juni 2014 machte er im dritten Spiel gegen Algerien sein 100. Länderspiel.

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

Privates[Bearbeiten]

2009 wurde Ignaschewitsch positiv auf das Mittel Sudafed getestet und von der UEFA vorläufig suspendiert, kurz danach aber wieder freigestellt.[1] Sergei Ignaschewitsch ist in zweiter Ehe verheiratet und hat drei Söhne, davon zwei aus erster Ehe.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Doping-Panne bei ZSKA Moskau vom 8. Dezember 2009 auf kicker.de