Sergio Canales

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Sergio Canales

Canales im Trikot des FC Valencia

Spielerinformationen
Voller Name Sergio Canales Madrazo
Geburtstag 16. Februar 1991
Geburtsort SantanderSpanien
Größe 176 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
2001–2008 Racing Santander
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2008–2009
2008–2010
2010–2011
2011–2014
2014–
Racing Santander B
Racing Santander
Real Madrid
FC Valencia
Real Sociedad
22 (15)
32 0(6)
10 0(0)
43 0(3)
0 0(0)
Nationalmannschaft2
2007
2007–2008
2009
2009–2010
2010–
Spanien U-16
Spanien U-17
Spanien U-18
Spanien U-19
Spanien U-21
3 0(1)
11 0(1)
1 0(1)
10 0(2)
2 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 31. Januar 2014
2 Stand: 7. September 2010

Sergio Canales Madrazo (* 16. Februar 1991 in Santander, Kantabrien) ist ein spanischer Fußballspieler.

Vereinskarriere[Bearbeiten]

Canales begann seine Karriere als Zehnjähriger in der Jugend seines Heimatvereins Racing Santander.

Im Jahr 2006 war er ein wichtiger Bestandteil in einem Spielertausch zwischen Santander und Deportivo La Coruña. Depor wollte zu dieser Zeit unbedingt den israelischen Torhüter Dudu Aouate verpflichten, Santander im Gegenzug die Rückkehr von Pedro Munitis einleiten. Man konnte sich jedoch lange nicht über die Transfermodalitäten einigen, wodurch eine Transferposse anbrach. Im Endeffekt wurden die Rechte von insgesamt acht Spielern beider Teams verschoben, um den Wechsel zu ermöglichen.[1] Unter anderem gab Santander dabei 50 Prozent der Transferrechte seines Jugendspielers Canales an Deportivo ab.[2]

In Folge unterschrieb Canales in Santander einen Vertrag bis 2010 und stieg zur Spielzeit 2008/09 in die Profimannschaft auf. Am 18. September 2008 gab er sein Profi-Debüt beim 1:0-Sieg im UEFA-Pokal 2008/09 gegen den finnischen Verein FC Honka.[3] Am 5. Oktober 2008 folgte sein erster Einsatz in der Primera División im Rahmen eines 1:0-Auswärtssieges bei CA Osasuna. Insgesamt absolvierte er in der Spielzeit 2008/09 acht Pflichtspiele für Racing Santander. In der darauffolgenden Saison 2009/10 avancierte er mit 26 Ligaeinsätzen und sechs Torerfolgen zu einem der „Shooting-Stars“ der Primera División.

Zur Saison 2010/11 wechselte Canales zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2016.[4] In der spanischen Hauptstadt konnte sich Canales jedoch nicht durchsetzen. Zur Saison 2011/12 wechselte er daher auf Leihbasis zum FC Valencia.[5] In Valencia war Canales Stammspieler, bis er sich Ende Oktober 2011 einen Kreuzbandriss zuzog. Kurz nach seinem Comeback im April 2012 riss er sich das Kreuzband erneut.[6] Dennoch wurde er nach Ablauf seines Leihvertrages in der Sommerpause 2012 fest vom FC Valencia unter Vertrag genommen.

Am 31. Januar 2014 wechselte Canales zu Real Sociedad. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018.[7]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Als Mitglied der spanischen U-17 Nationalmannschaft wurde er 2008 in der Türkei Europameister.[8]

2008 nahm er mit der U-18 Nationalmannschaft an der Copa del Atlántico in seinem Heimatland Teil, welche er ebenfalls mit der Mannschaft gewinnen konnte. Er wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Mit der U-19 Nationalmannschaft schied er bei der Europameisterschaft 2009 bereits in der Vorrunde aus,[9] erreichte jedoch ein Jahr später er bei der EM in Frankreich das Finale.[10]

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sergio Canales – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Un deportivista infiltrado en La Albericia
  2. The Case with Sergio Canales (englisch)
  3. El gran día de Bedia, Canales y Pedro Munitis (spanisch)
  4. Comunicado oficial sobre Canales. In: realmadrid.com. 12. Februar 2010, abgerufen am 12. Februar 2010 (spanisch).
  5. Canales landet in Valencia. In: kicker.de. 4. August 2011, abgerufen am 4. August 2011.
  6. Canales ruled out for six months. In: ESPN.com. 27. April 2012, abgerufen am 25. Juli 2012.
  7. Realak Sergio Canales fitxatu du
  8. Santisteban's Spain succeed in style
  9. Final tournament - Group stage
  10. Frankreich krönt Aufholjagd mit U19-Titel