Sergio Rodríguez Gómez

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Basketballspieler
Sergio Rodríguez
Sergio Rodríguez
Spielerinformationen
Voller Name Sergio Rodríguez Gómez
Spitzname Spanish Chocolate, El Chacho
Geburtstag 12. Juni 1986
Geburtsort Santa Cruz de Tenerife, Spanien
Größe 190 cm
Position Point Guard
NBA Draft 2006, 27. Pick, Phoenix Suns
Vereinsinformationen
Verein Real Madrid
Liga ACB
Trikotnummer 13
Vereine als Aktiver
2004–2006 SpanienSpanien Club Baloncesto Estudiantes
2006–2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Portland Trail Blazers
2009–2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sacramento Kings
2010 00 00 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Knicks
Seit 0 2010 SpanienSpanien Real Madrid
Nationalmannschaft1
Seit 0 2005 Spanien 64
1Stand: 12. August 2012
Medaillenspiegel
Basketball (Männer)
SpanienSpanien Spanien
Olympische Spiele
Silber 2012 London Spanien
Weltmeisterschaft
Gold 2006 Japan Spanien
Europameisterschaft
Silber 2007 Spanien Spanien

Sergio Rodríguez Gómez (* 12. Juni 1986 in Santa Cruz de Tenerife) ist ein spanischer Basketballspieler. Er spielt auf der Position des Point Guards.

Laufbahn[Bearbeiten]

Der 1,91 Meter große Sergio Rodríguez begann seine Laufbahn in der Mannschaft seiner Schule Colegio La Salle San Ildefonso in Santa Cruz de Tenerife. Von dort wechselte er zu den Vereinen Tenerife CB und ab 2000 zu Siglo XXI, einer Basketballakademie in Getxo. Im Jahr 2003 verpflichtete CB Estudiantes den talentierten Point Guard und setzte ihn in der B-Mannschaft des Vereins ein. Sein Debüt im A-Kader feierte er am 13. Juni 2004 in einem Playoffspiel um die spanische Meisterschaft gegen den FC Barcelona. Schnell stieg Sergio Rodríguez zu einer der größten Hoffnungen des spanischen Basketballs auf und wurde in der Spielzeit 2004/05 zur Entdeckung der Saison der Liga ACB gewählt.[1]

Nach drei Jahren bei den Madrilenen wurde er im NBA-Draft 2006 an der 27. Stelle der ersten Runde von den Phoenix Suns ausgewählt und zu den Portland Trail Blazers getradet, für diese spielte er drei Jahre. Im Sommer 2009 wechselte Sergio Rodríguez zu den Sacramento Kings, doch schon im Februar 2010 tradeten ihn die Kings zu den New York Knicks. In der nordamerikanischen Profiliga konnte sich Sergio Rodríguez jedoch nie durchsetzen und kam zumeist von der Bank. Seine beste Zeit erlebte er bei den Knicks, wo er es in durchschnittlich 19,7 Minuten auf 7,4 Punkte und 3,4 Assists pro Spiel brachte. Im Sommer 2010 ging er zurück in seine Heimat, zu Real Madrid, wo er einen bis 2013 laufenden Vertrag unterschrieb.[2] Nach einem titellosen ersten Jahr konnte Sergio Rodríguez 2011/12 mit seiner Mannschaft den Pokal erobern. Zu Beginn der Saison 2012/13 folgte der Gewinn des spanischen Supercups, zudem erreichte er mit Real Madrid das Endspiel der Euroleague und beendete das Jahr mit dem Sieg in der Meisterschaft. Er selbst wurde aufgrund seiner starken Leitungen als bester Point Guard ins All-Tournament Team der Liga gewählt.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Sergio Rodríguez feierte bereits im Nachwuchs seine ersten Erfolge für das spanische Nationalteam. Im Jahr 2004 gewann er durch ein 89:71 im Endspiel gegen die Türkei die U18-Europameisterschaft. Im Turnier erzielte er durchschnittlich 19 Punkte und verteilte 8,5 Assists pro Spiel und wurde für seine Leistungen zum MVP gewählt.

Am 28. August 2005 feierte der damals knapp 19-Jährige gegen Frankreich sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Kurz darauf war er Teil des Aufgebots bei der Europameisterschaft, scheiterte jedoch hier im Spiel um Platz drei an Frankreich. Sein größter Erfolg mit der Auswahl Spaniens gelang bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 in Japan, wo er die Goldmedaille gewinnen konnte. Bei der Europameisterschaft 2007 im eigenen Land scheiterte Sergio Rodríguez mit seinem Team im Endspiel an Russland und holte Silber.

Erfolge[Bearbeiten]

Real Madrid

Nationalmannschaft

Ehrungen

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sergio Rodríguez, Jugador Revelación ACB 2004-05. In: acb.com. Abgerufen am 9. Juni 2012 (englisch).
  2. Sergio Rodriguez, new Real Madrid player. In: realmadrid.com. 2. Juli 2010, abgerufen am 2. Juli 2010 (englisch).