Sergiu Nicolaescu

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Sergiu Nicolaescu

Sergiu Nicolaescu (* 13. April 1930 in Târgu Jiu) ist ein rumänischer Schauspieler, Filmregisseur und Politiker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Im Alter von fünf Jahren verließ Nicolaescu mit seinen Eltern seine Geburtsstadt; die Familie zog nach Timișoara. Er absolvierte die Polytechnische Universität Bukarest mit einem Diplom als Ingenieur und arbeitete danach im Bereich Dokumentarfilm und aktuelle Berichterstattung für das Studioul Cinematografic Alexandru Sahia.

Nicolaescu drehte eine Reihe auch künstlerisch bemerkenswerter und erfolgreicher Filme - Dramen, Abenteuerfilme und historische Stoffe sowie Kriminalfilme. Am bekanntesten sind die beiden Streifen Dacii (1966) und Mihai Viteazul (1970). Drei Mal wurde er beim Moskauer Filmfest für den „Goldenen Preis“ nominiert: 1970 für Mihai Viteazul, 1976 für Osânda und 1985 für Ringul. Seine 1962 beginnende Karriere als Regisseur umfasst über 50 Filme.

Nach der Revolution von 1989, an der sich Nicolaescu beteiligte, unterstützte er die Partei Frontul Salvării Naționale und wurde mehrmals als deren Vertreter in verschiedene Gremien gewählt. Später trat er zur Partidul Social Democrat (PSD) über. Auf seine Initiative hin wurde ein Untersuchungsausschuss zu den Ereignissen des Dezembers 1989 ins Leben gerufen, den er zunächst leitete. 2004 wurde Nicolaescu von Ion Iliescu in den Nationalen Rat des Institutului Revoluției Române berufen. 2011 trat er aus der PSD aus.[1]

1989, 1990, 1992, 1993 und 1994 inszenierte Sergiu NIcolaescu die Karl-May-Spiele Bad Segeberg.

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten] Regisseur

  • 1966: Kampf der Titanen gegen Rom (Dacii)
  • 1970: Kampf der Könige (Mihai Viteazul) (zwei Teile)
  • 1971: Der Seewolf (Fernseh-Miniserie, Ko-Regie)
  • 1972: Mit reinen Händen (Cu minile curate)
  • 1973: Die letzte Patrone (Ultimul cartus)
  • 1974: Ein Kriminalkommissar klagt an (Un comisar acuza)
  • 1974: Zwei Jahre Ferien (Fernseh-Miniserie, Ko-Regie)
  • 1975: Die Unsterblichen (Nemuritorii)
  • 1976: Fahrerflucht (Accident)
  • 1976: Die Verurteilung (Osinda)
  • 1978: Die Revanche (Revansa)
  • 1979: Killeny, der singende Hund (Mihail)
  • 1979: Wer ist Milliardär (Nea Marin miliardar)
  • 1981: Das Duell (Duelul)
  • 1982: Die Begegnung (Intilnirea)
  • 1983: Im Ring (Ringul)
  • 1984: Ciuleandra (Ciuleandra)
  • 1989: Kreuzritter 7 – Schlacht um die Ehre (Mircea)
  • 1990: Kreuzritter 6 – Für König und Vaterland (Coroana de foc)
  • 1996: Cry of Redemption - Punkt Null (Punctul zero)

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bucharest Herald vom 18. April 2011, abgerufen am 19. April 2011

[Bearbeiten] Weblinks

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