Series/1

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Die IBM Series/1 Computer waren 16-bit Minirechner, welche 1976 vorgestellt wurden als Konkurrent zur PDP-11 von Digital Equipment Corporation und ähnlichen Geräten von Data General und HP. Series/1-Rechner wurden gewöhnlich zur Steuerung und Betrieb externer elektromechanischer Komponenten eingesetzt.

Für die Series/1 gab es 2 unterschiedliche Betriebssysteme: Event Driven Executive (EDX) oder Realtime Programming System (RPS). Systeme mit EDX wurden meist mittels Event Driven Language (EDL) programmiert, obwohl es mit Fortran IV, PL/1 und Cobol auch Hochsprachen gab.

Die Series/1 nutzte intern die Zeichenkodierung EBCDIC und lokal angeschlossene EBCDIC-Terminals, ASCII-basierte, entfernte Terminals und Geräte konnten über eine I/O-Karte mit einer RS-232-Schnittstelle verbunden werden.

Die Produktion der IBM Series/1 Rechner wurde Ende der 1980er Jahre eingestellt.

Modelle[Bearbeiten]

  • Model 2 (IBM 4952)
  • Model 3 (IBM 4953)
  • Model 4 (IBM 4954)
  • Model 5 (IBM 4955)
  • Model 6 (IBM 4956)

Anwendungen der Series/1[Bearbeiten]

Series/1-Rechner wurden unter anderem in der Fertigung bei General Motors eingesetzt. Auch das United States Marine Corps war ein Großkunde für Series/1. Die Deutsche Bundespost setzte bis Ende der 1980er-Jahre flächendeckend Series/1-Computer als Zugangsrechner für das Bildschirmtext-System ein.

Weblinks[Bearbeiten]