Serokonversion

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Serokonversion ist der medizinische Fachausdruck für das Entwickeln von spezifischen Antikörpern gegen Antigene eines Fremdkörpers im Rahmen einer Infektion oder einer Impfung, bzw. der Antikörperklassenwechsel im Verlauf einer Infektion von IgM (frühe Antikörper) zu IgG (späte Antikörper). Es handelt sich dabei um die serologische Antwort des Immunsystems.

Nach der Serokonversion ist ein zuvor negativer Nachweistest für IgG-Antikörper positiv. Antigene des Fremdkörpers sind hingegen meist nicht mehr nachweisbar. Angewendet wird dieser Test beispielsweise bei der Diagnose von HIV, da er - im Vergleich zu einer PCR - relativ kostengünstig ist.