Serrasalmus geryi

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Serrasalmus geryi
Systematik
Otophysa
Ordnung: Salmlerartige (Characiformes)
Familie: Sägesalmler (Serrasalmidae)
ohne Rang: Piranhas
Gattung: Serrasalmus
Art: Serrasalmus geryi
Wissenschaftlicher Name
Serrasalmus geryi
(Jegu und Dos Santos, 1988)

Serrasalmus geryi ist eine Sägesalmlerart aus dem tropischen Südamerika. Sie wird auf Englisch Geryi Piranha oder auch Violet Line Piranha[1] genannt.

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Art kommt im Unterlauf des brasilianischen Rio Araguaia und Rio Tocantins[2], beides Nebenflüsse des Amazonas, vor.

Beschreibung[Bearbeiten]

S. geryi wird ca. 20 bis 25 Zentimeter lang. Anderen Quellen zur Folge nur bis 18 Zentimeter.[2] Die Fische sind silbrig gefärbt, haben einen dunkelroten oder schwarzen Streifen an der Seitenlinie von der Nasenpartie bis zur Schwanzflosse. An der Seitenpartie befinden sich zahlreiche schwarze Punkte. Der Körper ist seitlich komprimiert und hat eine rhomboide Form. In seinem Habitus ähnelt er den Arten S. altuvei, S. hastatus, S. compressus und S. altispinis. S. geryi besitzt häufig einen Schulterfleck sowie orange oder rote Augen.

Lebensweise[Bearbeiten]

Über die Lebensweise von S. geryi ist wenig bekannt. Er ernährt sich von Flossen und Schuppen anderer Fischarten. Aquarianer berichten von der großen intraspezifischen Aggressivität dieser Spezies. Die Fische sind an die speziellen Lebensbedingungen der Flüsse Araguaia und Tocatins angepasst. Ihr Lebenszyklus wird bestimmt von Hochwasserperiode (Dezember bis Mai) und Niedrigwasserperiode (August bis Oktober). Beide Flüsse sind infolge ihrer Sedimentfracht[3] stark getrübt und bilden im Ober- und Mittellauf keine Überschwemmungswälder. Organische Stoffe sammeln sich überwiegend in den Altwässern und Nebenarmen. Hier befinden sich auch die Laichzonen von S. geryi. S. geryi hält sich überwiegend im tiefen Wasser auf und sucht zum Laichen die Uferregionen auf.

Literatur[Bearbeiten]

  • M. Jegu und G.M. dos Santos, G.M: Le genre «Serrasalmus» (Pisces, Serrasalmidae) dans le bas Tocantins (Brésil, Pará), avec la description d’une espèce nouvelle, «S. geryi», du bassin Araguaia-Tocantins, Rev. Hydrobiol. Trop., 1988, Nr. 21(3), S. 239–274

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. wegen seiner violetten Seitenlinie
  2. a b Serrasalmus geryi auf Fishbase.org (englisch)
  3. saure Latosolböden von geringer Fruchtbarkeit