Sesamöl

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Dunkles Sesamöl aus gerösteten Samen
Allgemeine chemische Struktur von Sesamöl (R1, R2 und R3 sind langkettige Alkyl- oder Alkenylreste mit einer meist ungeraden Anzahl von Kohlenstoffatomen). Sesamöl ist – wie andere pflanzliche Öle – ein Gemisch von Triestern des Glycerins.
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Sesamöl wird aus den weißen und schwarzen Samen des Sesams (Sesamum indicum) gewonnen. Das helle, aus den naturbelassenen Samen gewonnene Öl ist blassgelb und weitgehend geruchs- und geschmacksneutral – es dient vor allem in der asiatischen und orientalischen Küche als Speiseöl. Daneben wird es zur Margarineherstellung[1] verwendet. Es ist Bestandteil von Hautpflegemitteln[2] und spielt im Ayurveda eine wichtige Rolle, wo es zum Beispiel für den Stirnölguss verwendet wird.

Sesam-Körner – Rohstoff für Sesamöl

Für das dunkle Sesamöl werden die gereinigten, gewässerten und getrockneten Samen geröstet, nach dem Abkühlen gepresst, gefiltert und abgefüllt. Das Rösten verleiht dem Öl eine dunkle Bernsteinfarbe und einen typischen, intensiven Geruch und Geschmack von gerösteten Nüssen. Dieses dunkle Sesamöl dient nicht direkt zum Kochen, sondern wird Gerichten in kleinen Mengen als Würze zugegeben, vor allem in der asiatischen Küche. Die Herstellung von hellem Sesamöl entspricht der Herstellung anderer Pflanzenöle. Aus einer Tonne Sesamsamen lassen sich rund 300 Liter Öl gewinnen. Der zurückbleibende Presskuchen hat einen hohen Eiweißgehalt und wird als Tierfutter genutzt.

Sesamöl ist ein Triglycerid mit einem Anteil von etwa 45 % Linolsäureresten [3] (es enthält keine freie Linolsäure) unter den Fettsäureresten sowie Spuren von Sesamol.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung - Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa S. 564.
  2. Sesamöl: Anwendung in Ayurveda und Kosmetik, 19. Januar 2013.
  3. Die Datenbank Seed Oil Fatty Acids (SOFA).