Settlement (Finanzwesen)

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Als Settlement wird im Finanzwesen die (physische) Übereignung von Wertpapieren (den Titel betreffende und geldliche Erfüllung bzw. Verbuchung) nach einer Wertpapiertransaktion oder einem Finanzgeschäft bezeichnet, die von Clearinghäusern oder Zentralverwahrern übernommen wird. Diese erfolgt nach dem Clearing und meist gegen entsprechende Bezahlung mit Geld (Barausgleich) oder Wertpapieren.

Erfolgt die Abwicklung dieses Geschäfts an einem Tag, spricht man vom Same-Day-Settlement (SDS). Die meisten Börsen wickeln ihre Geschäfte jedoch T+2 ab, sprich zwei Tage nach dem eigentlichen Handelsgeschäft. Dadurch müssen die Aktienkäufer die Liquidität für den Aktienkauf entsprechend nicht schon vor dem Handelsgeschäft vorhalten sondern erst zwei Tage nach diesem. So entschied sich im August 2013 auch die Moskauer Börse ihr System auf T+2 umzustellen[1].

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Banking News: T+2: Moscow’s “biggest move in 20 years
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