Sex Gang Children

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Sex Gang Children
Allgemeine Informationen
Genre(s) Gothic Rock/Gothic-Punk
Gründung 1981
Auflösung 1984
Neugründung 1992
Website www.sexgangchildren.com
Aktuelle Besetzung
Gesang
Andi Sex Gang
Schlagzeug
Kevin Matthews
Gitarre
Adrian Portas
Gitarre
Matthew Saw
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Terry MacLeay
Schlagzeug
Rob Stroud
Bass
Dave Roberts
Steve Harle
Schkagzeug
Nigel Preston
Ray Mondo
Bob Thompson
Bass
Cam Campbell
Lester Jones
Gerrard Santana

Die Sex Gang Children war eine frühe Gothic-Rock-Band aus England, die im Umfeld des Londoner Clubs Batcave populär wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet in den frühen 80ern spielten Sex Gang Children meist Songs, die durch tiefe Bässe,tomtom artigen Trommelklängen und der skurrilen hohen Stimme des Sängers eher dramatisch klangen.

Der Name Sex Gang Children wurde von Malcolm McLaren aus einem Buch von William S. Burroughs entnommen. Später setzten sich einige Mitglieder zu der Band Bow Wow Wow zusammen. Auch die von Boy George gegründete Gruppe Culture Club nannte sich zuerst so. Der Sänger Andi Sex Gang wollte ihn dazu bewegen, den Namen zu benutzen, aber als der Schlagzeuger von Culture Club, Jon Moss, diese Idee abschlug, entschied Andi, den Namen zu behalten.[1]

Mit der Trennung von Sex Gang Children und anderen bedeutenden Bands der frühen Goth-Rock-Phase wie Bauhaus, löste sich dieser ab Mitte der 80er Jahre zunehmend von seinen Post-Punk-Strukturen. Sie gilt bis heute als einer der wenigen Bands des Gothic Rock, die sich stilistisch nicht geändert hat und dadurch bis heute als Bedeutender Vertreter aufzuführen ist.

Seit 1992 ist die Band um Andi Sex Gang wieder aktiv und verzeichnet bis heute einige neue Veröffentlichungen wie u. a. das Album Viva Vigilante von 2013 und diverse Auftritte wie z. B. auf dem Wave-Gotik-Treffen in den Jahren 2010 und 2013.[2][3]

Musikalischer Stil[Bearbeiten]

Sex Gang Children bewegte sich seit Beginn ihrer Karriere im noch stark vom Post-Punk strukturierten frühen Gothic Rock, der heute Batcave oder Gothic Punk genannt wird. Ihre Balladen wirkten stets sehr dramatisch und düster, während schnellere Stücke oftmals noch Post-Punk-Strukturen aufwiesen. Hierbei sind die Grenzen zwischen Post-Punk und Gothic Rock oftmals sehr fließend. Auch ein Stilwechsel innerhalb eines Liedes war bis heute stets keine Seltenheit. Songs wie u.a Deiche, Into the Abyss, oder Sebastian, gelten bis heute als relevante Kompositionen in der Gothic-Szene. Nicht zu vergessen ist, dass die Band einer der weniger innerhalb der Gothic-Rock-Szene ist, die Violinen und Xylophone benutzt.

Auch beim aktuellen Album bleibt sich Sex Gang Children treu und ging als einer der wenigen in keine andere musikalische Richtung, wie es viele Vertreter des Genres nach der großen Goth-Rock-Phase taten. Viva Vigilante wird hierbei als „dark baroquial tapestry tinged with glam“ beschrieben.[4]

Bandmitglieder[Bearbeiten]

Ausgeschiedene und bis zum Schluss dabeigebliebene Bandmitglieder:

  • Andi Sex Gang: Gesang
  • Kevin Matthews: Schlagzeug
  • Adrian Portas: Gitarre
  • Matthew Saw: Gitarre
  • Carl Magnusson: Bass
  • Martin Olofsson: Violine
  • Terry Macleay: Gitarre
  • Cam Campbell: Bass
  • Dave Roberts: Bass
  • Rob Stroud: Schlagzeug
  • Nigel Preston: Schlagzeug
  • Raymondo: Schlagzeug

Diskografie[Bearbeiten]

Alben
  • 1983: Song and Legend
  • 1992: Blind
  • 1993: Medea
  • 2001: The Wrath of God
  • 2002: Bastard Art
  • 2013: Viva Vigilante
EPs
  • 1982: Beasts
  • 1983: Sebastiane
  • 2009: Salamun Child
Live
  • 1982: Naked
  • 1984: Ecstasy and Vendetta Over New York
  • 1986: Nightland
  • 1992: Play with Children
Zusammenstellungen
  • 1985: Re-enter the Abyss (The 1985 Remixes)
  • 1986: Beasts
  • 1993: Dieche
  • 1994: The Hungry Years
  • 1998: Welcome to My World
  • 1999: Pop Up
  • 1999: Shout & Scream
  • 2000: Demonstration
  • 2001: Empyre and Fall
  • 2001: Helter Skelter
  • 2003: Fall: The Complete Singles

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dave Thompson, Kirsten Borchardt: Schattenwelt – Helden und Legenden des Gothic Rock. 2004, ISBN 3-85445-236-5, S. 184ff.
  2. http://www.sexgangchildren.com/
  3. http://www.kleinertod.de/begegnungen/wgt-2004/sexgangchildren-1.html
  4. http://www.sexgangchildren.com/

Weblinks[Bearbeiten]