Sexualmedizin

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Die Sexualmedizin beschäftigt sich als Teilgebiet der klinischen und ambulanten Medizin mit allen Aspekten, die der Erhaltung und Förderung der sexuellen Gesundheit dienen. Sexualmedizin bezeichnet somit keinen eigenen Zweig der Medizin, sondern streift alle Bereiche, welche die Sexualität streifen. Sexualverhalten ist aber wesentlich psychisch, sozial und ethisch geprägt und deshalb eher Thema von Psychotherapie, Sozialpsychologie und Ethik als von Medizin. Auch bei Sexualstörungen ist eher die Psychotherapie gefragt - als die Medizin.

Themengebiete der Sexualmedizin[Bearbeiten]

Die Kriterien dafür, wann abweichendes Sexualverhalten als psychische Störung gilt, sind im Artikel Paraphilie beschrieben.

Man kann die Sexualmedizin als medizinische Unterkategorie der Sozialforschung betrachten. Sexualforschung umfasst Teilgebiete der Anatomie, Physiologie, Andrologie, Endokrinologie, Gynäkologie, Urologie, Psychiatrie, Psychologie, Sozialpsychologie, Anthropologie, Soziologie, Ethik und Religion.

Literatur[Bearbeiten]

  • Clement, Ulrich: Systemische Sexualtherapie, 2004, ISBN 3-608-94398-6
  • Sigusch, Volkmar: Praktische Sexualmedizin. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag 2005, ISBN 3-7691-0503-6
  • Sigusch, Volkmar (Hrsg.): Sexuelle Störungen und ihre Behandlung. 4. erweiterte Auflage. Stuttgart und New York: Georg Thieme Verlag 2007, ISBN 3-13-103944-2
  • Strauß, Bernhard: Psychotherapie bei sexuellen Störungen, 2004, ISBN 3-13-108792-7
  • Kovarik, Robert: Sexologische Balneotherapie – Kurortbehandlung sexueller Störungen, E-Book, Robert Kovarik, 2010, Ciando eBooks,ISBN 9780557507467, LULU-Verlag, 2010, Paperback, ISBN 978-0-557-50746-7, eBook: als PDF-Datei

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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