Seyðisfjörður
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat: | Island |
| Region: | Austurland |
| Wahlkreis: | Norðausturkjördæmi |
| Sýsla: | kreisfrei |
| Einwohnerzahl: | 717 (1. Januar 2009) |
| Fläche: | 213 km² |
| Bevölkerungsdichte: | 3,37 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 710 |
| Politik | |
| Gemeindenummer | 7000 |
| Kontakt | |
| Webpräsenz: | www.sfk.is |
| Karte | |
65.263055555556-14.008888888889Koordinaten: 65° 16′ N, 14° 1′ W |
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Seyðisfjörður [ˈsɛɪðɪsfjœrðʏr] (dt. „Fjord der Feuerstelle“)[1] ist eine Stadt im Osten Islands in der Region Austurland. Sie liegt am Ende des gleichnamigen Fjords.
Am 1. Januar 2009 hatte Seyðisfjörður 717 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Wirtschaft [Bearbeiten]
Die Stadt ist der Anlaufhafen der Norröna, der einzigen Autofähre, die Island über die Färöer und Dänemark mit dem europäischen Festland verbindet. Sie verkehrt unter der Flagge der Färöer. Die Passstraße über die Hochebene Fjarðarheiði führt in die nächstgelegene Stadt Egilsstaðir und zum Hringvegur (27 km).
In Seyðisfjörður endete das erste, 1906 verlegte Unterseetelefonkabel nach Island.[2] Der Fjord war zudem im Zweiten Weltkrieg ein Marinestützpunkt der Alliierten. Seyðisfjörður war die erste voll elektrifizierte Stadt Islands. Deshalb gibt es in ihr auch ein Elektrizitätsmuseum.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Wie inzwischen die meisten Gebiete Islands außer dem Südwesten rund um die Hauptstadt Reykjavík ist Seyðisfjörður von Bevölkerungsschwund betroffen. Von 1997 bis 2004 betrug der Bevölkerungsrückgang 11 %. Nach einem leichten Anstieg (2004 bis 2005: + 2,4 %) sank die Einwohnerzahl 2006 und 2007 überraschend wieder. Hervorgerufen wurde dies allein durch das Auswandern einer Großfamilie nach Neuseeland.
| Datum | Einwohner |
|---|---|
| 1. Dez. 1997: | 800 |
| 1. Dez. 2003: | 741 |
| 1. Dez. 2004: | 714 |
| 1. Dez. 2005: | 731 |
| 1. Dez. 2006: | 726 |
| 1. Dez. 2007: | 716 |
Literatur [Bearbeiten]
Der Ort ist Haupthandlungsort des Buches Brandstifter (isländisch „Vargurinn“) von Jon Hallur Stefánsson.
Töchter und Söhne [Bearbeiten]
- Nína Tryggvadóttir (1913-1968), Malerin
- Kristín Steinsdóttir (* 11. März 1946), Schriftstellerin
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ "SEYÐIR" in: Cleasby, Richard; Vigfússon, Guðbrandur (Hrsg.): An Icelandic-English Dictionary. Oxford 1874, S. 525
- ↑ http://www.atlantic-cable.com/Cableships/Cambria/index.htm
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