Shōda Shinoe

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Shōda Shinoe (jap. 正田 篠枝; * 1910 in Hiroshima; † 1965) war eine japanische Dichterin.[1]

1928 war sie Absolventin der Mädchenschule Aki. Ihre Arbeiten, vor allem Poesie Tanka, befassen sich thematisch mit dem Atombombenabwurf auf Hiroshima von dem sie selbst als Hibakusha betroffen war und in deren Folge sie 1965 an der „Atombombenkrankheit“ (Brustkrebs)[2] verstarb.[3]

Werke[Bearbeiten]

  • 1947 Sange
  • 1962 Miminari genbatsu kajin no techō (耳鳴り―原爆歌人の手記)
  • 1966 Sarusuberi
  • 1969 Dokyumento Nihonjin (Reiko, Chanchako bachan)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 正田篠枝. In: デジタル版 日本人名大辞典+Plus bei kotobank.jp. Abgerufen am 20. Juli 2012 (japanisch).
  2. Shoda Shinoe. Voices "Education Project", abgerufen am 19. Juli 2012.
  3. Destructive Effects - Social Damages. Atomic Bomb Museum, 2006, abgerufen am 19. Juli 2012 (englisch).
Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Shōda der Familienname, Shinoe der Vorname.