Shackleton-Schelfeis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

-66100Koordinaten: 66° 0′ S, 100° 0′ O

Reliefkarte: Antarktis
marker
Shackleton-Schelfeis
Magnify-clip.png
Antarktis

Das Shackleton-Schelfeis (engl. Shackleton Ice Shelf) ist ein großes Schelfeis an der Queen-Mary-Küste und der Knoxküste des Antarktischen Kontinents mit einer Länge von 384 km und einer Fläche von 33.820 km². Im Shackleton-Schelfeis liegen einige Inseln, von denen die Mill-Insel und die Masson-Insel die größten sind.

Das Schelfeis wurde während der United States Exploring Expedition (USEE) unter Leitung von Charles Wilkes 1840 entdeckt, jedoch erst 1911–1914 durch den australischen Forscher Douglas Mawson erkundet. Dieser gab dem Schelfeis auch den heutigen Namen nach Sir Ernest Henry Shackleton. Erst 1955 wurde anhand von Luftaufnahmen erstmals eine detaillierte Kartographie vorgenommen. Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 1946/47 durch die United States Navy im Rahmen der Operation Highjump. Die Sowjetunion nahmen 1956 eine eigenständige Kartographie vor. Sie zeigte, dass sich das Schelfeis im Osten über den Scott-Gletscher hinaus bis zum 105. östlichen Längengrad erstreckt.

Weblinks[Bearbeiten]