Shadows in the Sun

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Shadows in the Sun
Originaltitel Vengo a prenderti
Produktionsland Italien, GB, Frankreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Brad Mirman
Drehbuch Brad Mirman
Produktion Jamie Brown
Gary Howsam
Brad Mirman
Massimo Pacilio
Umberto Sambuco
Lewin Webb
Musik Mark Thomas
Kamera Maurizio Calvesi
Schnitt Eddie Hamilton
Besetzung

Shadows in the Sun (Alternativtitel: Liebe lieber italienisch, DVD-Titel: Unter dem Himmel der Toskana, Originaltitel: Vengo a prenderti, englischer Originaltitel The Shadow Dancer) ist eine italienisch-britisch-französische Filmkomödie von Brad Mirman aus dem Jahr 2005.

Handlung[Bearbeiten]

Der junge Jeremy Taylor arbeitet als Lektor für einen Londoner Verlag und schreibt an einem Roman. Sein Arbeitgeber schickt ihn zum alternden Schriftsteller Weldon Parish, der in der Toskana lebt. Der Autor war früher sehr erfolgreich, hat jedoch seit dem Tod seiner Frau vor zwei Jahrzehnten nichts mehr veröffentlicht. Taylor soll ihn dazu bringen, wieder einen neuen Roman zu schreiben.

Parish blockt alle Überredungsversuche ab und versucht, Taylor zur Abreise zu bewegen. So fahren er und seine Zechkumpane z. B. eines Abends mit dem betrunkenen Taylor an einen Teich und geben vor, ihn dort versenken zu wollen, sollte Taylor nicht versprechen, am nächsten Tag abzureisen. Der ernüchterte Taylor gibt das Versprechen, wird jedoch trotzdem ins Wasser geworfen. Der Teich erweist sich allerdings als recht seichter, ungefährlicher Weiher.

Taylor trifft Anstalten zur Abreise, wird jedoch Zeuge eines Wortduells zwischen Parish und einem anderen bekannten Romancier, der ebenfalls in der Gegend lebt. Er verteidigt Parish, handelt sich einen Faustschlag ein und wird von Parish mit dem Auto weggebracht. Dieser fährt im Überschwang in eine Scheune, die völlig zerstört wird und landet gemeinsam mit Jeremy im Gefängnis. Damit ist das Thema Abreise wieder vom Tisch.

Parishs Tochter Isabella und der Pfarrer erzählen Taylor, dass Parish im Grunde seines Herzens schreiben möchte, aber seit dem Unfalltod seiner Frau verunsichert sei und Angst vor dem Versagen habe.

Als sich Taylor und Parish in der Nacht eine Kuh zurückholen, die sich der Romancier als Sicherstellung dafür geholt hatte, dass Parish Schadenersatz für die mutwillige Beschädigung seines Autos zahlt, werden sie erneut festgenommen.

Parish und Taylor fachsimpeln über die Schriftstellerei, ihre Diskussionen enden jedoch oft in der Persönlichkeitsanalyse des jeweils anderen, was für beide aber Denkanstöße darstellt. Parallel dazu verliebt sich Taylor in Isabella, was auch ihrem Vater nicht verborgen bleibt.

Ein weiteres Fachgespräch am Teich führt zu einer heftigen Diskussion über Parishs Angst, wobei Taylor diesen beim Ehrgeiz packt und ihm vorhält, dass wahrer Mut in der Überwindung der eigenen Angst und in Risikobereichtschaft besteht. In der emotional aufgeladenen Situation kommt es schließlich zu Handgreiflichkeiten. Am nächsten Morgen beginnt Parish jedoch endlich wieder zu schreiben. Taylor kommt zum Schluss, dass sein Platz nicht in London ist und bleibt bei Isabella in Italien.

Kritiken[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films schreibt, dass der Film nicht „tiefschürfend“, aber „unterhaltsam“ ist. Er ist „nach vertrauten Genremustern konstruiert“.[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in London und in der Toskana – vorwiegend in Siena – gedreht.[2] Seine Produktion kostete schätzungsweise 10 Millionen US-Dollar.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Shadows in the Sun im Lexikon des Internationalen Films
  2. Drehorte für The Shadow Dancer
  3. Business Data for The Shadow Dancer