Shalamar

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Shalamar sind eine US-amerikanische Disco-Soulband, die über zehn Jahre lang weltweit Erfolg hatte und es schaffte, von 1977 bis 1986 in jedem Jahr mindestens einen Hit in den britischen Charts zu platzieren.

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Big Fun
  US 23 09.02.1980 (11 Wo.)
Three for Love
  US 40 28.03.1981 ( 2 Wo.)
Friends
  US 35 08.05.1982 ( 3 Wo.)
  UK 6 27.03.1982 (72 Wo.)
Greatest Hits
  UK 71 11.09.1982 ( 5 Wo.)
The Look
  US 38 17.09.1983 ( 2 Wo.)
  UK 7 30.07.1983 (20 Wo.)
The Greatest Hits
  UK 5 12.04.1986 (24 Wo.)
Singles
Uptown Festival
  US 21 1977
  UK 30 14.05.1977 ( 5 Wo.)
Take That to the Bank
  UK 20 09.12.1978 (12 Wo.)
The Second Time Around
  US 8 1980
  UK 45 24.11.1979 ( 9 Wo.)
  DE 53 28.04.1980 (11 Wo.)
Right in the Socket
  UK 44 09.02.1980 ( 6 Wo.)
I Owe You One
  UK 13 30.08.1980 (10 Wo.)
Make That Move
  UK 30 28.03.1981 (10 Wo.)
I Can Make You Feel Good
  UK 7 17.03.1982 (11 Wo.)
A Night to Remember
  UK 5 12.06.1982 (12 Wo.)
There It Is
  UK 5 04.09.1982 (10 Wo.)
Friends
  UK 12 27.11.1982 (10 Wo.)
Dead Giveaway
  US 22 1983
  UK 8 11.06.1983 (10 Wo.)
Disappearing Act
  UK 18 13.08.1983 ( 8 Wo.)
Over and Over
  UK 23 15.10.1983 ( 6 Wo.)
Dancing in the Sheets
  US 17 1984
  UK 41 24.03.1984 ( 3 Wo.)
Deadline USA
  UK 52 31.03.1984 ( 3 Wo.)
Amnesia
  UK 61 24.11.1984 ( 2 Wo.)
My Girl Loves Me
  UK 45 02.02.1985 3
A Night to Remember (Remix)
  UK 52 26.04.1986 ( 4 Wo.)

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Shalamar backstage 1983

Shalamar war ursprünglich ein reines Studioprojekt des US-amerikanischen Managers Dick Griffey und des britischen R&B-Produzenten Simon Soussan. Griffey arbeitete 1977 für die Fernsehshow Soul Train, die seit 1971 fast ausschließlich afroamerikanischen Künstlern ein Podium bietet und noch 2006 auf Sendung war.

Griffey nahm mit Studiomusikern ein Medley aus Motown-Hits auf, das unter dem Titel Uptown Festival und dem Bandnamen „Shalamar“ veröffentlicht wurde. Nachdem die Single ein Hit in den Discos wurde und auch in die Charts einstieg, beschloss Griffey, den Bandnamen mit Leben zu füllen. Durch Soul Train fand er Jody Watley, Jeffrey Daniel und Gerald Brown, die in der Sendung als Tänzer tätig waren. Brown wurde schon nach kurzer Zeit durch Howard Hewett ersetzt. Diese drei Sänger wurden dann als Shalamar bekannt.

Ende 1978 begann die Ära ihrer Dance-Soul Hits mit dem Song Take That to the Bank. Ein Jahr später folgte mit The Second Time Around der erste Top-Ten-Hit, der zudem ein Millionenseller wurde, und in den frühen 1980ern wurden Shalamar zu Stars der US-amerikanischen wie der britischen R&B- und Discoszene.

Watley und Daniel verließen 1983 die Band, da ihre Plattenfirma Solar Records ihnen einen rockigeren Sound verpassen wollte. Howard Hewett ersetzte beide durch Micki Free und Delissa Davis, was den Erfolg zunächst nicht beeinträchtigte. Die neuformierten Shalamar stiegen 1984 mit Dancing in the Sheets, das im Film Footloose verwendet wurde, wieder in die US-Top-Twenty ein. Don’t Get Stopped in Beverly Hills – ein weiterer Track des Albums Heartbreak – wurde im Film Beverly Hills Cop verwendet und brachte Hewett und Free als Autoren damit einen Grammy ein.

1986 verließ Howard Hewett die Band, um eine Solo-Karriere zu beginnen; er wurde durch den Ex-Football-Spieler Sydney Justin ersetzt.

Die Gruppe löste sich schließlich nach der Veröffentlichung von Wake Up 1990 auf. Jeffrey Daniels einziger Soloerfolg war 1991 mit dem gleichnamigen Album und der Single She’s That Girl. Erfolgreichstes ehemaliges Shalamar-Mitglied war Jody Watley.

2005 kamen Hewett und Daniel wieder zusammen und rekrutierten Carolyn Griffey, die Tochter des Shalamar-Erfinders Dick Griffey und der Sängerin Carrie Lucas. Die drei nahmen in Großbritannien an der Fernsehshow Hit Me Baby One More Time teil, in der das Publikum bewertete, welcher ehemalige Star als Sieger einen neuen Plattenvertrag erhalten solle. Shalamar verloren zwar gegen Shakin’ Stevens, blieben aber zusammen und treten seither wieder als Shalamar in Clubs auf oder geben anderweitig Konzerte.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1977: Uptown Festival
  • 1978: Disco Gardens
  • 1979: Big Fun
  • 1980: Three for Love
  • 1981: Go for It
  • 1982: Love for Love
  • 1982: Friends
  • 1983: The Look
  • 1984: Heartbreak
  • 1987: Circumstantial Evidence
  • 1990: Wake Up
  • 1994: 12 Inch Collection (Kompilation)
  • 1995: The Very Best of Shalamar (Kompilation)
  • 1999: Greatest Hits (Kompilation)
  • 2002: Uptown Soul Classics (Kompilation)
  • 2005: Anthology (Kompilation)
  • 2006: !Ultimate Collection (Kompilation)

Weblinks[Bearbeiten]