Shara Nelson

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Shara Nelson (* in London) ist eine englische Sängerin und Musikerin.

Leben[Bearbeiten]

Nelson wurde durch ihren Gesang auf „Unfinished Sympathy“, einem Titel des Massive Attack-Debüts „Blue Lines“, bekannt. Ihre Debüt-Single war 1986 unter dem Titel „Can’t Get Over You“ (produziert von Lindel Lewis) erschienen. Dieser Song wurde bis heute nicht auf einer CD veröffentlicht. In den späten 1980er Jahren arbeitete sie mit Jah Wobble, Adrian Sherwood und The Wild Bunch, die sich später in Massive Attack umbenannten.

Ihre Arbeit mit Massive Attack beschränkte sich nicht allein auf den Gesang, sondern sie assistierte in mehreren Bereichen der Song-Produktion. Auch nach „Blue Lines“ arbeitete sie noch mit der Band weiter. Ein weiterer mit ihr aufgenommener Titel, „Just a Matter of Time“, kam nicht auf das Nachfolgealbum „Protection“.

1993 begann sie ihre Solokarriere mit dem UK Top 20-Hit „That Road“, der auf #19 einstieg. Die Single wurde bei Cooltempo Records auf dem Debütalbum „What Silence Knows“ veröffentlicht, nachdem Nelson aus Bristol nach London zurückgekehrt war. Sowohl Paul Oakenfold als auch Steve Osbourne hatten Anteil am Remix der Single, die Nelson den Namen der „neuen Aretha Franklin“ einbrachte.

1995 wurde ihr zweites Album „Friendly Fire“ veröffentlicht. Es beinhaltete die Hits „Rough with the Smooth“ und „I Fell (So You Could Catch Me)“. Dieses Album löste sich vom Motown Pop und beinhaltete einige Streicherarrangements.

1998 veröffentlichte Nelson die Single „Black Island“ mit Air Cuba. Sie trug darüber hinaus mit dem Song „Moonraker“ zum David Arnold 007 James Bond Project bei.

1999 veröffentlichte sie die Single „U“ mit Kasha. Nach diesen Veröffentlichungen folgte eine ruhige Zeit, nur 2004 arbeitete sie an einem Album von Little Axe mit.

Erst im Dezember 2007 hörte man wieder von Nelson auf einer neuen Single von NUFrequency: „Go That Deep“, die in einem Remix von Charles Webster die Dance Charts anführte. Auf ihrer offiziellen Website veröffentlichte sie die neuen Lieder „Promise To You“, „Different“ und „If“.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben:

  • 1991 Massive Attack „Blue Lines“
Tracks: Safe from Harm, Unfinished Sympathy, Daydreaming and Lately
  • 1993 Solo Album „What Silence Knows“
Tracks: Nobody, Pain Revisited, One Goodbye in Ten, Inside Out, Uptight, Down That Road, Chance, Thoughts Of You, How Close and What Silence Knows
  • 1995 Solo Album „Friendly Fire“
Tracks: Rough With the Smooth, Moving On, Poetry, I Fell (So You Could Catch Me), Footprint, Between The Lines, After You, Exit One, Friendly Fire and Keeping Out The Cold
  • 1999 Presence „All Systems Gone“
Tracks: Matter Of Fact and Sense Of Danger

Weblinks[Bearbeiten]