She is having a Baby

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Filmdaten
Deutscher Titel She is having a Baby
Originaltitel She’s Having a Baby
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 106 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie John Hughes
Drehbuch John Hughes
Produktion John Hughes
Musik Stewart Copeland
Kamera Donald Peterman
Schnitt Alan Heim
Besetzung

She is having a Baby ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 1988 von Regisseur John Hughes. Alternativtitel ist Kinderleicht ins große Glück.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film verdeutlicht auf satirische Weise in der Populärkultur vorhandene gängige Stereotype, Klischees und Ängste junger Paare und frischvermählter Eheleute. Diese werden am Beispiel von Kristy und Jake Briggs dargestellt:

Das verliebte Pärchen aus Chicago heiratet am Anfang des Films, was von ihrer Umwelt aber teils als verfrüht angesehen wird, da beide noch relativ jung sind. Recht bald treten erste Unstimmigkeiten auf, da sowohl Jake als auch Kristy am jeweils anderen bestimmte unangenehme Eigenarten feststellen.

Jake steht im Laufe der Filmhandlung auf zweierlei Weise im Mittelpunkt: einerseits da er seine Gedanken in Form von Off-Kommentaren äußert und andererseits durch recht bizarre Tagtraumvisionen, die seine Befürchtungen und Ängste bezüglich des Eheleben ausdrücken.

Nach dem holprigen Ehestart zieht das Paar zunächst nach New Mexico, wo Jake versucht, seinen Hochschulabschluss zu machen, was aber misslingt. Beide kehren einige Zeit darauf in ihre Heimatstadt zurück, wo sie sich langsam ein beschauliches Familienleben aufbauen: Kristy erhält einen Job in einem Forschungslabor, Jake ergattert (durch geschickte Flunkerei) eine Anstellung in einer Werbeagentur und schließlich beziehen sie ein Vorstadtwohnhaus. Nur eines fehlt noch zum Familienglück: ein Baby.

Das Ganze gestaltet sich jedoch schwierig: Zunächst muss sich Jake erst mit dem Gedanken eines Babys anfreunden, dann scheitert Kristys Versuch, die Pille abzusetzen und schließlich planen beide geradezu generalstabsmäßig die Zeugung, was letztendlich aber von Erfolg gekrönt ist. Doch bis zur Geburt ist es noch ein langer Weg, besonders für Jake. Dessen Tagträume vom Baby und dem spießigen Vorstadtfamilienleben nehmen ihn immer mehr ein. Aber am Ende erkennt er, dass seine Egozentrik für die vergangenen wie anstehenden Probleme verantwortlich war und er kommt endlich mit der (baldigen) Vaterrolle zurecht.

Am Schluss wird dann alles gut und nach einer recht chaotischen Fahrt zur Entbindung können Jake und Kristy ihr Kind in die Arme schließen, womit das Familienglück nun komplett ist. Derweil machen sich ihr Umfeld sowie diverse andere Persönlichkeiten schon Gedanken über den Namen des Babys …

Kritik[Bearbeiten]

„Ein leises, unspektakuläres satirisches Märchen mit Hintersinn, das in der Vermischung mehrerer Wirklichkeitsebenen vorschnell zurechtgezimmerte Lebensentwürfe und Glücksvorstellungen persifliert[1]

Trivia[Bearbeiten]

Soundtrack[Bearbeiten]

  • Apron String von Everything but the Girl
  • Chain Gang von Sam Cooke
  • Crazy Love von Bryan Ferry
  • Desire (Come and get it) von Gene Loves Jezebel
  • Drummin’ Man von Topper Headon
  • Full of Love von Dr. Calculus
  • Happy Families von XTC
  • Haunted When the Minutes Drag von Love and Rockets
  • How Sweet It Is (To Be Loved by You) von Marvin Gaye
  • It’s all in the game von Mike Thorne
  • More than a feeling von Boston
  • She’s having a baby von David Wakeling
  • This woman’s work von Kate Bush
  • You haven’t earned it yet baby von Kristy MacColl

Synchronisation[Bearbeiten]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Jake Briggs Kevin Bacon Stephan Schwartz
Kristy Briggs Elizabeth McGovern Monika Barth
Davis McDonald Alec Baldwin Rainer Schmitt
Howard Paul Gleason Achim Schülke
Jim Briggs James Ray Harald Halgardt
Ken John Ashton Andreas von der Meden
Russ Bainbridge William Windom Gottfried Kramer
Cynthia Nancy Lenehan Isabella Grothe
Großvater Bill Erwin Hans Paetsch

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. She is having a Baby im Lexikon des Internationalen Films Abgerufen am 21. Juli 2011