Sherlock (Fernsehserie)
| Seriendaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Sherlock |
| Originaltitel | Sherlock |
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Produktionsjahr(e) | seit 2010 |
| Länge | 90 Minuten |
| Episoden | 6 in 2+ Staffeln |
| Genre | Krimi, Drama |
| Produktion | Steven Moffat, Mark Gatiss |
| Idee | Steven Moffat, Mark Gatiss |
| Musik | David Arnold, Michael Price |
| Erstausstrahlung | 25. Juli 2010 (UK) auf BBC One |
| Deutschsprachige Erstausstrahlung |
24. Juli 2011 auf Das Erste |
| Besetzung | |
Sherlock ist eine britische Fernsehserie der BBC. Die Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss versetzen dabei die von Sir Arthur Conan Doyle geschriebenen Detektivgeschichten in die Gegenwart und lassen Sherlock Holmes, gemeinsam mit seinem Assistenten Dr. Watson, im heutigen London ermitteln. In England sowie in Deutschland wurden bisher zwei Staffeln der Serie, die seit 2010 produziert wird, gesendet.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Sherlock Holmes ist ein beratender Detektiv mit bemerkenswerten geistigen Fähigkeiten, der zusammen mit dem ehemaligen Militärarzt Dr. John Watson eine WG in der Londoner Baker Street 221b gründet. Kurze Zeit später ermitteln sie in ihrem ersten gemeinsamen Fall und stehen den Ermittlern von New Scotland Yard, insbesondere Detective Inspector Lestrade, mit Rat und Tat zur Seite. Sehr zum Leidwesen von Sherlock schreibt John viele der bearbeiteten Fälle nieder und veröffentlicht diese in seinem Blog. Dadurch werden vermehrt private Klienten auf Sherlock aufmerksam, und seine Popularität nimmt zu.
Figuren [Bearbeiten]
Hauptfiguren [Bearbeiten]
Sherlock Holmes [Bearbeiten]
Sherlock Holmes tritt wie in den Originalgeschichten als beratender Detektiv („consulting detective“) auf, der dank seiner genauen Beobachtungen und schnellen Schlussfolgerungen („Deduktionen“) der Polizei, von der er häufig konsultiert wird, weit überlegen ist. In der modernen Version arbeitet er bei der Aufklärung der Verbrechen mit modernster Technik wie SMS, Internet und GPS.[1] Regisseur Paul McGuigan erklärte, Holmes benutze „die ihm heutzutage verfügbaren Werkzeuge, um etwas herauszufinden“ („He will use the tools that are available to him today in order to find things out.“)[2] Die moderne Technik zeigt sich auch in Einblendungen im Film, die anstelle eines Blicks auf das Mobiltelefon oder den Computerbildschirm benutzt werden oder sogar Sherlocks Gedanken darstellen.[3] Für die Texte wählten die Produzenten die aus der London Underground bekannte Schriftart Johnston Sans.[4] Die gewollte Modernität spiegelt sich neben dem Erzähltempo in der Schnitttechnik wider, bei Überblendungen von einer Sequenz zur nächsten: hinsichtlich des Raumes – wenn in einer Bildhälfte kurz noch die alte Örtlichkeit zu sehen ist, in der nächsten eine neue oder hinsichtlich der Erzählzeit – etwa bei parallel verlaufenden Erzählsträngen; teilweise werden die Bildübergänge geschickt optisch an im Bild vorhandene vertikale Kanten angelegt, z. B. von Türen.
Sherlock macht sich häufig über die Hilflosigkeit der Beamten lustig und stellt sie als inkompetent dar. Andererseits wird er von ihnen für seine Exzentrik und Andersartigkeit nicht selten verspottet. Er selbst beschreibt sich als „hochfunktionalen Soziopathen“. Sherlock interessiert das Rätsel der ihm zugetragenen Fälle mehr als die Betroffenen. Weder ist er sehr kontaktfreudig, noch will er eingestehen, Freunde (wenn auch wenige) zu haben. Er ist grob, berechnend und nimmt wenig Rücksicht auf seine Mitmenschen. Auch seinen Mitbewohner John Watson weiht er zunächst kaum in seine Vorhaben ein, sondern gibt ihm lediglich kleine Aufträge, ohne deren Zweck zu erläutern. Seine Schroffheit und seine Rücksichtslosigkeit wirken oftmals sehr verletzend. Allerdings sorgt sich Sherlock später außerordentlich um seinen besten Freund. Neben John bezeichnet er nur zwei weitere Personen als seine Freunde: Mrs. Hudson und DI Greg Lestrade, auch der Pathologin Molly Hooper scheint er voll zu vertrauen. Zu seinem Bruder Mycroft hat er ein eher angespanntes und kühles Verhältnis.
Sherlock scheint asexuell zu sein (wenngleich Steven Moffat erwähnt hat, dass dies nicht der Fall ist[5]) und sieht sich „mit seiner Arbeit verheiratet“. Seine Einstellung zur Liebe wird deutlich, als er sie als „chemischen Defekt“ bezeichnet. Er ignoriert Molly Hoopers Interesse an ihm, nutzt sie allerdings häufig zu seinem Vorteil aus, wenn sie ihm dabei behilflich ist, einen Fall zu lösen. In Ein Skandal in Belgravia scheint er an der Domina Irene Adler interessiert zu sein. Wenn sie mit ihm flirtet, erwidert er ihr Interesse nicht und deduziert am Ende der Episode, dass Irene sich tatsächlich in ihn verliebt hat und seine raren Erwiderungen nur darauf abzielten, dies herauszufinden. Später wird allerdings klar, dass Irene Sherlock tatsächlich etwas bedeutet hat.
Londons Straßen und Gassen kennt Sherlock auswendig, und er unterhält diverse Beziehungen, beispielsweise zu einem Graffitikünstler oder dem Obdachlosennetzwerk, nach seinem Bekunden seine „Augen und Ohren“ in London. Sherlock ist im Kampf sehr gewandt, er überwältigt beispielsweise einen bewaffneten Mann mit bloßen Händen. Er hat Übung im Umgang mit der Pistole und ist aufgrund seiner Ortskenntnisse und seiner Ausdauer fähig, ein Taxi auch zu Fuß quer durch London zu verfolgen. Wie in den Originalgeschichten ist Sherlock zwar Raucher, hält diese Gewohnheit im modernen London jedoch für unpraktisch und beschränkt sich deshalb auf Nikotinpflaster, von denen er sich bis zu drei Stück gleichzeitig aufklebt.[2] Dies erleichtere ihm – nach seinen eigenen Worten – das Nachdenken. Aus demselben Grund spielt er Geige und komponiert von Zeit zu Zeit eigene Melodien. Auch wird angedeutet, dass er illegal Drogen konsumiert haben könnte. Bei großer Langeweile oder fehlenden Fällen hat Sherlock zu Johns Leidwesen massive Stimmungsschwankungen und führt sich teilweise kindisch auf.
Dr. John Watson [Bearbeiten]
Die Produzenten legten großen Wert darauf, Dr. Watson nicht als Idioten darzustellen, sondern als fähigen Assistenten, der „diesen modernen Holmes erschließt“ („unlocks this modern Holmes“).[1] Obwohl Sherlock auch ihn immer wieder mit seiner arroganten, snobistischen Art vor den Kopf stößt, kann der moderne Dr. Watson die Beziehung aufrechterhalten und eine selbstbewusste und eigenständige Haltung bewahren. Holmes und Watson sprechen sich in der Serie mit Vornamen an, siezen sich aber in der deutschen Synchronfassung, was durchaus passend wirkt und so auch in den sorgfältigen, an Vollständigkeit und Werktreue orientierten Neuübersetzungen der Originalgeschichten gehandhabt wird (Gisbert Haefs u. a.: Werkausgabe in neun Einzelbänden, Haffmans Zürich, 1984–1988). Als Militärarzt hat sich Watson in der modernen Version eine Verletzung im aktuellen Afghanistan-Krieg anstatt im Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg zugezogen. Er versucht im zivilen Leben neben seiner Assistenten-Funktion bei Holmes wieder seinem Arztberuf nachzugehen. Watson und Holmes entwickeln während ihrer Zusammenarbeit eine enge Freundschaft, die trotz der unzugänglichen Art Sherlocks von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt wird. Watson ist zu Beginn der Serie wegen posttraumatischer Belastungsstörungen in psychologischer Behandlung. Dort wird ihm empfohlen, einen Blog zu führen. Ihm fällt jedoch nichts ein, was er schreiben könnte. Als er Sherlock kennenlernt, schreibt er über ihre Abenteuer und Fälle. Der Blog wird rasch sehr populär, sogar populärer als Sherlocks eigene Website, was dieser überhaupt nicht verstehen kann. Durch den Blog bekommen die beiden auch an Aufträge, die im Gegensatz zur Polizeiarbeit bezahlt werden und so ihren Lebensunterhalt sichern.
Anfangs hinkt Watson und hat ein leichts Zittern in seinen Händen, seine Psychologin glaubt beides seien physische Symptome seiner Posttraumatischen Belastungsstörung. Mycroft meint jedoch, dass er lediglich den Krieg vermisse. Tatsächlich legt Watson im Laufe der Serie seinen Gehstock und sein Zittern ab, was sich zeigt, als er Sherlock mit einem außergewöhnlichen Schuss vor dem sicheren Tod rettet.
Weitere Figuren [Bearbeiten]
Weitere bedeutende Figuren der Sherlock-Holmes-Erzählungen, die in die Serie übernommen wurden, sind Detective Inspector Lestrade, die Vermieterin Mrs. Hudson, Irene Adler und Sherlocks Bruder Mycroft Holmes. Moriarty wird bereits in der ersten Folge als treibende Kraft im Hintergrund erwähnt. Die Autoren wollten unbedingt eine Szene einbauen, „in der sich die beiden Erzfeinde treffen“ („in which the two arch-enemies meet each other“).[6]
Produktion [Bearbeiten]
Entstehungsgeschichte [Bearbeiten]
Bevor die Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss mit der Arbeit an Sherlock begannen, hatten sie bereits Erfahrungen mit der Verarbeitung literarischer Werke aus dem Viktorianischen Zeitalter in Fernsehserien gesammelt. Moffat produzierte 2007 die Miniserie Jekyll auf Grundlage der Novelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, und Gatiss hatte sich bei der Folge The Unquiet Dead der Serie Doctor Who an den Werken des Schriftstellers Charles Dickens orientiert. Während einer Preisverleihung in Monte Carlo begannen sie zusammen mit Moffats Ehefrau, der Produzentin Sue Vertue, mit den Planungen für die Serie rund um den Londoner Detektiv. Dabei wollten sie nicht die Fehler früherer Verfilmungen wiederholen, die ihrer Meinung nach „zu ehrfürchtig und zu bedächtig“ („too reverential and too slow“) waren.[1]
Zunächst war Sherlock nur als 60-minütiger Film geplant, dessen Ausstrahlung für den Herbst 2009 angekündigt worden war.[7] Bei entsprechendem Erfolg sollte er als Pilotfilm einer dreiteiligen Serie dienen.[7] Die BBC äußerte jedoch ihre Zweifel am Erfolg und verzichtete auf die Ausstrahlung der 800.000 £ teuren Produktion.[8][9] Stattdessen entstanden nun drei Folgen mit einer Länge von jeweils 90 Minuten. Die Geschichte des Pilotfilms wurde dabei für die erste Folge „wesentlich erweitert und neu geschrieben sowie in Aussehen, Tempo und Ton vollständig erneuert“.[9]
Dreharbeiten [Bearbeiten]
Die Dreharbeiten für den Pilotfilm, den Hartswood Films für BBC Wales produzierte, begannen im Januar 2009 unter der Regie von Coky Giedroyc[10] und fanden in London sowie in den walisischen Städten Cardiff, Swansea und Merthyr Tydfil statt.[11] In Swansea wurde eine Bar in ein italienisches Restaurant umgebaut.[11]
In der Serie diente ein Wohngebäude mit Sandwich-Bar in der Nähe der Euston Station als Kulisse für Holmes’ Wohnung in der Baker Street 221B, da die originale Baker Street wegen des Verkehrslärms nicht genutzt werden konnte. Die echte Baker Street ist wesentlich breiter als die Straße im Film.[12] Die ungewöhnliche Hausnummer blieb aber erhalten.[3]
Regisseur der ersten und dritten Folge war Paul McGuigan, während Euros Lyn die zweite Folge drehte.[13] Die Dreharbeiten fanden nicht in der Reihenfolge der Ausstrahlung statt.[6]
Im August 2011 mussten die Außendreharbeiten zur zweiten Staffel wegen der Unruhen in London für kurze Zeit unterbrochen werden.[14]
Die Dreharbeiten für die dritte Staffel begannen am 18. März 2013.[15][16][17] Ein Teil des Materials war bereits kurz nach Fertigstellung der letzten Episode der zweiten Staffel gedreht worden, da man Änderungen am Aussehen des Drehortes befürchtete.[18]
Besetzung und Synchronisation [Bearbeiten]
Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Synchronbuch von Michael Schlimgen und unter der Dialogregie von Susanna Bonaséwicz durch die Synchronfirma Taunus Film GmbH Synchron in Berlin.[19]
| Rolle | Schauspieler | Synchronsprecher/in[19] |
|---|---|---|
| Sherlock Holmes | Benedict Cumberbatch | Tommy Morgenstern |
| Dr. John Watson | Martin Freeman | Sebastian Schulz |
| Mrs. Hudson | Una Stubbs | Sonja Deutsch |
| Detective Inspektor Lestrade | Rupert Graves | Frank Röth |
| Molly Hooper | Louise Brealey | Julia Kaufmann |
| Mycroft Holmes | Mark Gatiss | Thomas Nero Wolff |
| Sergeant Sally Donovan | Vinette Robinson | Sabine Arnhold |
| Sarah Sawyer | Zoe Telford | Nana Spier |
| Jim Moriarty | Andrew Scott | Marius Clarén |
| Irene Adler | Lara Pulver | Vera Teltz |
Ausstrahlung [Bearbeiten]
Die BBC produzierte zunächst drei 90-minütige Folgen der Serie, die zwischen dem 25. Juli und 8. August 2010 ausgestrahlt wurden.[20] Der Erfolg der ersten Staffel, die im Vereinigten Königreich mehr als neun Millionen Zuschauer verfolgten, veranlasste die Produzenten, drei weitere Folgen zu drehen, die auf den Originalgeschichten Skandal in Böhmen, Der Hund der Baskervilles und Das letzte Problem basieren.[21] Die BBC zeigte diese drei Episoden wöchentlich vom 1. bis zum 15. Januar 2012.[22] Im Anschluss an die Ausstrahlung von The Reichenbach Fall gab Moffat bekannt, dass die BBC bereits bei der Bestellung der zweiten Staffel eine dritte bestellt hatte.[23] Spekulationen, dass diese Staffel noch im selben Jahr gesendet werden würde, wurde von Seiten der Produktion widersprochen und ein Beginn der Dreharbeiten für 2013 angekündigt.[5][24][25]
In Deutschland zeigte Das Erste die erste Staffel vom 24. Juli 2011 bis zum 7. August 2011 jeweils am Sonntagabend.[26] Die Ausstrahlung der zweiten Staffel begann am 17. Mai 2012 im Ersten und wurde am 27. und 28. Mai fortgeführt.[27]
In Österreich begann ORF eins am 29. April 2012 mit der Ausstrahlung der ersten Staffel. Die zweite startete am 20. Mai 2012.
Die erste Staffel der Serie wurde von BBC Worldwide in 180 Länder verkauft.[28]
Episodenliste [Bearbeiten]
Staffel 1 [Bearbeiten]
| Nr. (ges) |
Nr. (St.) |
Deutscher Titel | Originaltitel | Erstausstrahlung UK | Deutschsprachige Erstausstrahlung (D) | Regisseur | Drehbuch | Quoten (UK)[29] |
Quoten (Deutschland) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Ein Fall von Pink | A Study in Pink | 25. Juli 2010 | 24. Juli 2011 | Paul McGuigan | Steven Moffat | 9,23 Mio. | 4,42 Mio.[30] |
| John Watson kehrt mit leichten Schussverletzungen aus dem Afghanistan-Krieg zurück. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in London lernt er durch einen ehemaligen Studienkameraden Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Die Polizei untersucht währenddessen den Tod dreier Menschen, die scheinbar alle mit einer Giftpille Selbstmord begangen haben. Während Sherlock und John die Wohnung besichtigen, in die Sherlock bereits eingezogen ist, werden sie von dem Inspektor über einen vierten Selbstmord informiert, bei dem diesmal jedoch eine Nachricht gefunden wurde. Sherlock, als inoffizieller Berater bei der Polizei tätig, findet am Tatort Hinweise auf einen Serienmord. John Watson lernt Sherlock besser kennen und vertraut ihm – obwohl die Polizistin Sally Donovan ihn eindringlich warnt, dass er ein Psychopath sei, der eines Tages selbst Verbrechen begehen werde.
Ein Mann, der sich „Sherlocks Erzfeind“ nennt, entführt John und macht ihm das Angebot, Sherlock gegen Geld auszuspionieren, aber John lehnt ab. Es handelt sich dabei um Sherlocks Bruder Mycroft. Nach einer Reihe von Zwischenfällen zeigt sich, dass der Täter seine Opfer zu einer Art Russisch Roulette zwang: Das Opfer musste unter einer tödlichen und einer harmlosen Pille wählen und sie einnehmen; der Täter nahm dann die andere. John gelingt es, den Täter zu erschießen, der kurz vor seinem Tod einen gewissen „Moriarty“ als Drahtzieher beschuldigt. Diese Episode ist dem Roman Eine Studie in Scharlachrot nachempfunden. |
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| 2 | 2 | Der blinde Banker | The Blind Banker | 1. Aug. 2010 | 31. Juli 2011 | Euros Lyn | Stephen Thompson | 8,07 Mio. | 3,90 Mio.[31] |
| Holmes wird von einem alten Bekannten angeheuert, einen mysteriösen Einbruch bei einer Bank zu untersuchen. Er findet an einer Bürowand gesprühte Chiffres für einen Mitarbeiter der Bank, den er anschließend tot in dessen Wohnung findet. Am nächsten Tag wird ein Journalist getötet; die gleichen Chiffres werden auch in seiner Nähe gefunden. Durch einige Hinweise entdecken Holmes und Watson, dass die Toten Kuriere eines chinesischen Schmugglerrings waren, der versucht, einen wertvollen Gegenstand wiederzubeschaffen, den einer der Toten gestohlen hatte.
Holmes entschlüsselt schließlich die Chiffre, basierend auf Suzhou-Ziffern und einer Buch-Verschlüsselung, jedoch erst, nachdem Watson und seine Freundin von den Verbrechern entführt worden sind. Holmes rettet die beiden, aber die Anführerin der Bande entkommt. Sie ist später im Videochat mit ihrem Vorgesetzten zu sehen, der sich als „M“ identifiziert, bevor sie von einem Scharfschützen erschossen wird. |
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| 3 | 3 | Das große Spiel | The Great Game | 8. Aug. 2010 | 7. Aug. 2011 | Paul McGuigan | Mark Gatiss | 9,18 Mio. | 3,05 Mio.[32] |
| Der Regierungsbeamte West, der Zugriff auf Daten eines Raketenabwehrprojekts hatte, wurde ermordet. Sherlock lehnt den Fall zunächst ab, da ein Unbekannter ein mörderisches Spiel mit ihm treibt: Aufgrund eines vagen Hinweises soll Sherlock innerhalb eines Zeitlimits jeweils einen Fall aufklären, sonst wird eine unbeteiligte Person getötet. Vier solcher Fälle lösen Sherlock und Watson; in einem Fall kommen allerdings Unbeteiligte ums Leben. Offenbar ist Moriarty in die Sache verwickelt.
Sherlock löst auch den Mordfall West und sichert die Daten. Er benutzt die Daten als Köder, um Moriarty eine Falle zu stellen, doch dieser ist darauf vorbereitet. Moriarty nimmt Watson als Geisel, indem er ihm einen Sprengstoffgürtel umbindet und schließlich Sherlock und ihn durch Scharfschützen bedroht. Moriarty will Sherlock offenbar an weiteren Ermittlungen hindern, da er für alle aufgedeckten Morde indirekt verantwortlich war und seine Geschäfte als „beratender Krimineller“ in Gefahr sieht. Nach entsprechenden Drohungen scheint Moriarty zu verschwinden, woraufhin Sherlock Watson den Sprengstoffgürtel abnimmt und ihn wegstößt. Doch Moriarty kehrt zurück, um Sherlock und Watson doch noch zu erschießen. Die Folge endet mit einem Cliffhanger: Während Moriartys Scharfschützen auf Watson und Sherlock zielen, zielt Sherlock auf den Sprengstoffgürtel, der sich in Moriartys Nähe befindet. |
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Staffel 2 [Bearbeiten]
| Nr. (ges) |
Nr. (St.) |
Deutscher Titel | Originaltitel | Erstausstrahlung UK | Deutschsprachige Erstausstrahlung (D) | Regisseur | Drehbuch | Quoten (UK)[29] |
Quoten (Deutschland) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 4 | 1 | Ein Skandal in Belgravia | A Scandal in Belgravia | 1. Jan. 2012 | 17. Mai 2012 | Paul McGuigan | Steven Moffat | 10,66 Mio. | 2,76 Mio.[33] |
| Sherlock Holmes und Dr. Watson werden mit einem heiklen Fall betraut: Nach Informationen der Regierung scheint die Domina Irene Adler pikante Fotos eines Mitglieds der Königsfamilie zu besitzen. Diese „Femme fatale“ entpuppt sich für Holmes als harte Nuss. | |||||||||
| 5 | 2 | Die Hunde von Baskerville | The Hounds of Baskerville | 8. Jan. 2012 | 27. Mai 2012 | Paul McGuigan | Mark Gatiss | 10,27 Mio. | 2,61 Mio.[34] |
| Sherlock und Dr. Watson nehmen sich eines 20 Jahre alten Falles an. Es wird behauptet, dass eine hundeartige Bestie ihr Unwesen treibt. Nachdem sie Team auf eine geheime Militärbasis gestoßen sind, zu der sich Sherlock wie gewohnt Zutritt verschafft, wendet sich die Geschichte. | |||||||||
| 6 | 3 | Der Reichenbachfall | The Reichenbach Fall | 15. Jan. 2012 | 28. Mai 2012 | Toby Haynes | Stephen Thompson | 9,78 Mio. | 2,95 Mio.[35] |
| Sherlock wird durch seine vielen gelösten Fälle ungewollt zum Medienliebling. Moriarty wird unterdessen nach einem spektakulären Einbruch trotz erdrückender Beweise freigesprochen. Er will Sherlock öffentlich demontieren und zum Lügner und Aufschneider stempeln, was ihm mit Leichtigkeit gelingt. Alles läuft auf eine endgültige, tödliche Konfrontation der beiden Kontrahenten hinaus. | |||||||||
Staffel 3 [Bearbeiten]
| Nr. (ges) |
Nr. (St.) |
Deutschsprachiger Titel | Originaltitel | Erstausstrahlung UK | Deutschsprachige Erstausstrahlung (—) | Regisseur | Drehbuch | Quoten (UK)[29] |
Quoten (Deutschland) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7 | 1 | — | The Empty Hearse[15] | — | — | Jeremy Lovering | Mark Gatiss | — | — |
| 8 | 2 | — | The Sign of Three[36] | — | — | Colm McCarthy | Stephen Thompson | — | — |
| 9 | 3 | — | — | — | — | — | Steven Moffat | — | — |
DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung [Bearbeiten]
Die erste Staffel erschien am 30. August 2010 im Vereinigten Königreich auf DVD und Blu-ray Disc.[37] Die Veröffentlichung enthält neben den drei Folgen den unausgestrahlten 60-minütigen Pilotfilm, eine 32-minütige Dokumentation unter dem Titel Unlocking Sherlock, ein Making-of und Audiokommentare zu den Episoden A Study In Pink und The Great Game.[38] Die zweite Staffel erschien am 23. Januar 2012 im Vereinigten Königreich auf DVD und Blu-ray Disc.[39][40]
In Deutschland ist die erste Staffel am 8. August 2011 auf DVD und Blu-ray Disc erschienen.[41] Das Bonusmaterial der deutschen DVD und Blu-ray Disc ist mit dem englischen Bonusmaterial identisch.[42] Die zweite Staffel wurde am 29. Mai 2012 auf DVD und Blu-ray Disc in Deutschland veröffentlicht.[43][44]
Rezensionen [Bearbeiten]
Christian Junklewitz von serienjunkies.de bewertet Sherlock als Pflichtprogramm: „Ausgefeilte, vom Ballast der mittlerweile zu Klischees geronnenen Requisiten […] befreite Figuren, ein cleveres Spiel mit den Erwartungen des Publikums, grandiose Dialoge (die auch in der deutschen Übersetzung nichts an Schärfe und Wortwitz verlieren) und eine – hinsichtlich des Zusammenspiels von Kamera, Schnitt und Musik – mitreißende Inszenierung machen ‚Sherlock‘ zu einem absoluten Must-See TV.“[45]
Hannah Pilarczyk betont bei Spiegel Online die Vorzüge der britischen Serie gegenüber dem Tatort: „Spannung? Oder Charakterzeichnung der Ermittler? Was sich bei ‚Tatorten‘ meist im Wege steht, fügt sich hier zu kompakten Geschichten zusammen. Gerade aus dem beständigen Springen zwischen Ebenen und Orten gewinnt ‚Sherlock‘ sein Tempo und erzeugt von Anfang an erzählerischen Sog.“[46]
Dominik Drozdowski lobt bei Focus online den erfolgreichen Transfer in die Moderne: „Meisterhaft schaffen die beiden Autoren es, das Alte und das Neue zu verbinden, ohne dass das Versetzen des Detektivs in die Gegenwart zur fixen Idee verkommt.“[47]
Daniel Haas meint in der FAZ, er wolle Holmes sehen, wenn dieser „ein postmoderner Dandy ist, mit allen Wassern des digitalen Know-hows gewaschen und einem Bonmot-Talent im Format von Oscar Wilde gesegnet, dann schon. [Er] ist die radikale Aktualisierung des Meisterdetektivs.“ Außerdem gefällt ihm die Geschwindigkeit der komplexen Handlung: „Keine Zeit für langes Besprechen oder Vorlesen, der Zuschauer muss Multitasking praktizieren wie der Held.“[48]
In der Welt vergleicht Iris Alanyali diesen Sherlock Holmes mit seiner literarischen Vorlage, wobei „dieser Sherlock seinem viktorianischen Vorgänger eigentlich hinterher [hinkt], denn während heutzutage jeder Streifenpolizist ein iPhone hat, waren die Pülverchen und Apparaturen, mit denen der Original-Holmes seine Fälle löste, der damals letzte Schrei der Investigativbranche“. Vielmehr fasziniere seine Charakter- und Vorgehensweise: „Diese Ignoranz ist der Schlüssel zu Sherlocks Erfolg. Sie macht ihn zu einer Fernsehikone des beginnenden 21. Jahrhunderts, in eine Reihe zu stellen mit Jack Bauer aus 24 und Dr. House. Superhirne mit der Arroganz der Ignoranz. Vom gemeinen Zuschauer bewundert und beneidet. […] Sherlock & Co. haben keine Beziehungen, sie haben gutmütige Sidekicks (Dr. Watson oder Dr. Wilson), die als eine Art Simultanübersetzer für die Umwelt fungieren müssen, weil die Meister sich nicht um Konventionen und Manieren scheren.“[49]
Katharina Riehl beschreibt Sherlock in der SZ als endlich in der Moderne angelangten, festen Bestandteil der Popkultur, „inszeniert […] in einer Ästhetik, die an Minority Report und andere Tom-Cruise-Blockbuster erinnert. […] Vor allem haben die Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss, die für die BBC schon die Serie Dr. Who schrieben, auch die Erzählstruktur modernisiert.“ Im Programm zwischen den Krimi-Wiederholungen der Öffentlich Rechtlichen „ist das beinahe luzide.“[50]
Auch die zweite Staffel erhält von Christian Junklewitz positive Kritiken. So übertreffe die erste Folge noch die in sie gesetzten Erwartungen, woran auch Lara Pulver mit ihrer Darstellung der Irene Adler einen besonderen Anteil habe.[51] Die zweite Folge, die Neuauflage um die „Hounds of Baskerville“, biete zwar auch exzellente Unterhaltung, komme jedoch nicht an das „Krimifest der Vorwoche“ heran.[52] „The Reichenbach Fall“ als Abschluss der Staffel zeige „perfekte Unterhaltung auf einem Niveau, welches so ziemlich alles hinter sich lässt, was es sonst noch im Fernsehen oder Kino zu sehen“ gebe.[53] Insgesamt sei die zweite Staffel nach Meinung von Junklewitz „nicht weniger und nicht mehr als ein Zeugnis für das atemberaubend hohe Niveau des britischen Serienschaffens,“[53] „welches nicht nur die meisten deutschen, sondern sogar manche US-Produktionen wie ungelenke Amateurarbeiten aussehen“ lasse.[51]
Francesco Tornabene beschreibt die Folgen der zweite Staffel für Funkhaus Europa als „visuell ausgefeilt und inszenierte Geschichten“, die den Zuschauer aufgrund des schnellen Tempos und der intelligenten Erzählstruktur durchaus fordere. Vor allem die letzte Folge Der Reichenbachfall bezeichnet er als besonders sehenswert.[54]
Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl) [Bearbeiten]
2011 [Bearbeiten]
- BAFTA TV Award[55]
- Best Drama Series
- Best Editing Fiction/Entertainment
- Best Supporting Actor Martin Freeman
- Prix Europa[56]
- Best Episode of a Television Fiction Series or Serial of the Year 2011: Sherlock – A Study In Pink
- Emmy-Nominierungen[57]
- Outstanding Writing for a Miniseries, Movie or a Dramatic Special (für A Study In Pink)
- Outstanding Single-Camera Picture Editing For A Miniseries Or A Movie (für A Study In Pink)
- Outstanding Special Visual Effects For A Miniseries, Movie Or A Special (für A Study In Pink)
- Outstanding Music Composition For A Miniseries, Movie Or A Special (Original Dramatic Score) (für A Study In Pink)
2012 [Bearbeiten]
- BAFTA TV Award[58]
- Leading Actor – Benedict Cumberbatch (nominiert)
- Supporting Actor – Andrew Scott (gewonnen)
- Supporting Actor – Martin Freeman (nominiert)
- Emmy-Nominierungen[59]
- Die Serie erhielt für Scandal in Belgravia Nominierungen in 13 verschiedenen Sparten, darunter beste Miniserie und bester Haupt- und Nebendarsteller.
Soundtrack [Bearbeiten]
Der Soundtrack zur ersten und zur zweiten Staffel wurde von David Arnold und Michael Price komponiert.
Im Vereinigten Königreich erschien der Soundtrack zur ersten Staffel am 30. Januar 2012,[60] in Deutschland am 10. Februar 2012.[61]
| Titelliste des Soundtracks der ersten Staffel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Im Vereinigten Königreich erschien der Soundtrack zur zweiten Staffel am 27. Februar 2012,[63] in Deutschland am 2. März 2012.[64]
| Titelliste des Soundtracks der zweiten Staffel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Zusätzlich zum serieneigenen Soundtrack werden in der zweiten Staffel drei weitere Lieder anderer Künstler verwendet (Staying Alive von den Bee Gees, die Ouvertüre von Rossinis La gazza ladra und Sinnerman von Nina Simone).
Weblinks [Bearbeiten]
- Sherlock in der Internet Movie Database (englisch)
- Offizielle Seite der BBC (englisch)
- Offizielle deutsche Seite
- Sherlock auf Fernsehserien.de
- Gesammelte Zeitungskritiken zu Sherlock auf Metacritic.com (englisch)
Zusätzlich gibt es im Rahmen des viralen Marketings drei fiktive Blogs der Protagonisten (englisch):
- The Science of Deduction – Sherlock Holmes
- The personal Blog of Dr. John H. Watson – Dr. Watson
- Molly Hooper – Molly Hooper
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c Vanessa Thorpe: Sherlock Holmes is back… sending texts and using nicotine patches. The Observer. 18. Juli 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ a b Brian Pendreigh: Times have changed but crimes are the same for new Sherlock Holmes. Herald Scotland. 19. Juli 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ a b DVD-Audiokommentar zu A Study in Pink
- ↑ Trivia. IMDb. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ a b Stuart Jeffries: 'There is a clue everybody’s missed': Sherlock writer Steven Moffat interviewed (englisch) guardian.co.uk. 20. Januar 2012. Abgerufen am 21. Januar 2012.
- ↑ a b DVD-Audiokommentar zu The Great Game
- ↑ a b BBC to make a modern-day Sherlock Holmes. The Daily Telegraph. 19. Dezember 2008. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ Stuart Heritage: Replay the best of 2010. The Guardian. 24. Dezember 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ a b Mark Lawsonh: The rebirth of Sherlock. The Guardian. 2. September 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ BBC Drama announces Sherlock, a new crime drama for BBC One. BBC. 19. Dezember 2008. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ a b Bar mystery solved by detective work. This is South Wales. 19. Januar 2009. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ Sherlock Holmes, and the riddle of the packed sandwich bar. Mail on Sunday. 15. August 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ Neil Wilkes, Nick Levine: Mark Gatiss talks ‘Who’, ‘Sherlock’. Digital Spy. 17. April 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ Christian Junklewitz: Sherlock: Unruhen beeinträchtigen Dreharbeiten. Serienjunkies. 10. August 2011. Abgerufen am 24. August 2011.
- ↑ a b Lenka Hladikova: Sherlock: Episodentitel des Staffelauftakts enthüllt. Serienjunkies.de. 18. März 2013. Abgerufen am 18. März 2013.
- ↑ James Hibberd: ‘Sherlock’ season 3 might not air until 2014 (englisch) Inside TV. 26. November 2012. Abgerufen am 1. Dezember 2012.
- ↑ Alex Fletcher: 'Sherlock' series three filming in two weeks, confirms Martin Freeman (englisch) Digital Spy. 8. März 2013. Abgerufen am 9. März 2013.
- ↑ Nick Ames: Sherlock’s survival secret already filmed (englisch) kentnews. 27. Juni 2012. Abgerufen am 30. Juni 2012.
- ↑ a b Sherlock. Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 25. Juli 2011.
- ↑ Sherlock Staffel 1 Episodenguide. Serienjunkies.de. Abgerufen am 21. Juli 2011.
- ↑ BBC One’s BAFTA-nominated Sherlock begins filming second series. BBC. 16. Mai 2011. Abgerufen am 27. Juli 2011.
- ↑ Simon Brew: Sherlock series 2 start date confirmed (englisch) denofgeek.com. 8. Dezember 2011. Abgerufen am 8. Dezember 2011.
- ↑ Christian Junklewitz: Sherlock: Steven Moffat bestätigt 3. Staffel. Serienjunkies.de. 16. Januar 2012. Abgerufen am 16. Januar 2012.
- ↑ David Brown: Sherlock won’t return in 2012, says executive producer Sue Vertue (englisch) Radiotimes. 22. Januar 2012. Abgerufen am 23. Januar 2012.
- ↑ Early 2013 filming for Sherlock (englisch) BBC. 14. März 2012. Abgerufen am 15. April 2012.
- ↑ Sherlock: Sendetermine der TV-Serie. Fernsehserien.de. Abgerufen am 14. August 2011.
- ↑ Christian Junklewitz: Das Erste verlegt Sherlock auf 20.15 Uhr. Serienjunkies.de. 13. März 2012. Abgerufen am 13. März 2012.
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1900: Sherlock Holmes Baffled | 1905: Adventures of Sherlock Holmes; or, Held for Ransom | 1908: Sherlock Holmes | 1909: Den graa dame | 1910: Arsène Lupin contra Sherlock Holmes | 1911: Den stjaalne millionobligation | 1911: Hotelmysterierne | 1911: The $500 Reward | 1912: Les Hêtres Rouges | 1912: Flamme d’argent | 1912: The Copper Beeches | 1912: Le ruban moucheté | 1912: Le mystère de Val Boscombe | 1913: Sherlock Holmes Solves the Sign of the Four | 1914: A Study in Scarlet I | 1914: Detektiv Braun | 1914: Der Hund von Baskerville | 1914: Der Hund von Baskerville, 2. Teil – Das einsame Haus | 1914: A Study in Scarlet II | 1915: Das dunkle Schloß | 1915: Der Hund von Baskerville, 4. Teil | 1915: Der Hund von Baskerville, 3. Teil – Das unheimliche Zimmer | 1915: The Crogmere Ruby | 1915: The Crimson Sabre | 1916: The Valley of Fear | 1916: Sherlock Holmes | 1917: Die Kassette | 1917: Der Erdstrommotor | 1917: Der Schlangenring | 1918: Was er im Spiegel sah | 1920: Der Hund von Baskerville – 5. Teil: Dr. Macdonalds Sanatorium | 1920: Der Hund von Baskerville – 6. Teil: Das Haus ohne Fenster | 1921: The Devil’s Foot | 1921: The Yellow Face | 1921: The Priory School | 1921: The Red-Haired League | 1921: A Case of Identity | 1921: The Tiger of San Pedro | 1921: The Man with the Twisted Lip | 1921: The Dying Detective | 1921: The Resident Patient | 1921: The Empty House | 1921: The Cooper Beeches | 1921: The Beryl Coronet | 1921: The Noble Bachelor | 1921: The Solitary Cyclist | 1921: A Scandal in Bohemia | 1922: The Six Napoleons | 1922: The Musgrave Ritual | 1922: The Greek Interpreter | 1922: The Second Stain | 1922: The Naval Treaty | 1922: The Boscombe Valley Mystery | 1922: The Abbey Grange | 1922: Charles Augustus Milverton | 1922: The Norwood Builder | 1922: Black Peter | 1922: The Reigate Squires | 1922: The Stockbroker’s Clerk | 1922: The Golden Pince-Nez | 1922: The Bruce Partington Plans | 1922: The Red Circle | 1922: Sherlock Holmes | 1922: Der Hund der Baskerville | 1923: The Mystery of the Dancing Men | 1923: The Missing Three Quarter | 1923: The Three Students | 1923: Silver Blaze | 1923: The Mystery of Thor Bridge | 1923: The Blue Carbuncle | 1923: The Gloria Scott | 1923: The Stone of Mazarin | 1923: The Disappearance of Lady Frances Carfax | 1923: The Final Problem | 1923: The Speckled Band | 1923: The Cardboard Box | 1923: The Crooked Man | 1923: His Last Bow | 1923: The Engineer’s Thumb | 1923: Das Zeichen der Vier | 1929: Der Hund von Baskerville | 1929: The Return of Sherlock Holmes | 1930: Paramount on Parade | 1931: The Sleeping Cardinal | 1931: The Speckled Band | 1932: The Missing Rembrandt | 1932: Lelícek ve sluzbách Sherlocka Holmese | 1932: The Hound of the Baskervilles | 1932: Das Zeichen der 4 | 1932: Sherlock Holmes | 1933: A Study in Scarlet | 1933: Le roi bis | 1935: The Triumph of Sherlock Holmes | 1937: Der Hund von Baskerville | 1937: Der Mann, der Sherlock Holmes war | 1937: Silver Blaze | 1937: The Three Garridebs | 1939: Der Hund von Baskerville | 1939: Die Abenteuer des Sherlock Holmes | 1942: Die Stimme des Terrors | 1943: Die Geheimwaffe | 1943: Verhängnisvolle Reise | 1943: Das tödliche Ritual | 1943: Gespenster im Schloß | 1944: Das Spinnennest | 1944: Die Kralle | 1944: Die Perle der Borgia | 1945: Das Haus des Schreckens | 1945: Die Frau in Grün | 1945: Gefährliche Mission | 1946: Juwelenraub | 1946: Jagd auf Spieldosen | 1947: Arsenio Lupin | 1949: The Adventure of the Speckled Band | 1951: Sherlock Holmes: The Man Who Disappeared | 1951: The Adventure of the Mazarin Stone | 1951: Sherlock Holmes | 1954: Sherlock Holmes liegt im Sterben | 1955: Der Hund von Baskerville | 1955: Sherlock Holmes | 1957: Sherlock Holmes ja kaljupäisten kerho | 1958: Dr. med. Hiob Praetorius | 1959: Der Hund von Baskerville | 1962: Sherlock Holmes und das Halsband des Todes | 1964: The Speckled Band | 1965: Sherlock Holmes’ größter Fall | 1965: The Double-Barrelled Detective Story | 1967: Une aventure de Sherlock Holmes | 1968: L’ultimo dei Baskerville | 1968: La valle della paura | 1967–1968: Sherlock Holmes | 1964–1968: Sherlock Holmes | 1969: The Best House in London | 1970: It’s Tommy Cooper | 1970: Das Privatleben des Sherlock Holmes | 1971: Touha Sherlocka Holmese | 1972: Der Hund von Baskerville | 1971–1973: Arsène Lupin | 1974: Das Zeichen der Vier | 1974: Le chien des Baskerville | 1975: Le signe des quatre | 1975: Sherlock Holmes cleverer Bruder | 1976: Sherlock Holmes in New York | 1976: Kein Koks für Sherlock Holmes | 1977: Silver Blaze | 1978: Der Hund von Baskerville | 1979: Kille, kille Händchen | 1979: Sherlok Kholms i doktor Vatson: Krovavaya nadpis | 1979: Goluboy karbunkul | 1979: Sherlock Holmes und Dr. Watson | 1979: Mord an der Themse | 1980: Die Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson | 1980: The Treasure of Alpheus T. Winterborn | 1980: Sherlock Holmes and Doctor Watson | 1981: Der Hund von Baskerville | 1981: Sherlock Holmes | 1982: The Case Against Mr. Roarke/Save Sherlock Holmes | 1982: Sherlock Holmes | 1982: Der Hund von Baskerville | 1982: Young Sherlock: The Mystery of the Manor House | 1983: Der Schatz der Agra | 1983: Sherlock Holmes and the Valley of Fear | 1983: Sherlock Holmes and a Study in Scarlet | 1983: Der Hund von Baskerville | 1983: Sherlock Holmes and the Sign of Four | 1983: The Baker Street Boys | 1983: Der Hund von Baskerville | 1984: The Case of Marcel Duchamp | 1984: Elementary Steele | 1984: Seung lung chut hoi | 1984: Meitantei Holmes | 1984: The Mask of Death | 1985: Im Zeichen der Vier | 1984–1985: Sherlock Holmes | 1985: Das Geheimnis des verborgenen Tempels | 1986: Sherlock Holmes im 20. Jahrhundert | 1986: Basil, der große Mäusedetektiv | 1987: Eine Pfeife in Amerika | 1987: The Sign of Four | 1988: Sherlock Holmes in the 23rd Century | 1986–1988: Die Wiederkehr von Sherlock Holmes | 1988: Der Hund von Baskerville | 1988: Genie und Schnauze | 1988: Die Zeugenaussage | 1989: Das Zeichen 4 | 1989: Alfred Hitchcock zeigt | 1990: Science Fiction | 1990: Sherlock Holmes muß sterben | 1991: Sherlock Holmes en Caracas | 1991: The Crucifer of Blood | 1991: Sherlock Holmes and the Leading Lady | 1992: Incident at Victoria Falls | 1992: The Other Side | 1991–1993: The Case-Book of Sherlock Holmes | 1993: Die Rückkehr des Sherlock Holmes | 1994: Fu er mo si yu zhong guo nu xia | 1984–1994: Die Abenteuer des Sherlock Holmes | 1994: The Memoirs of Sherlock Holmes | 1994: The Hound of London | 1996: Sherlock Holmes: The Case of the Temporal Nexus | 1997: J’en suis! | 1999–2000: Sherlock Holmes in the 22nd Century | 2000: Der Hund von Baskerville | 2001: Sherlock Holmes à Trouville | 2001: O Xangô de Baker Street | 2002: Sherlock Homes – Der Vampir von Whitechapel | 2002: Sherlock | 2002: Der Hund der Baskervilles | 2003: Sherlock Holmes: Skandal in Böhmen | 2003: The Sign of Four | 2004: Sherlock Holmes – Der Seidenstrumpfmörder | 2005: El ultimo caso del detective Prado | 2007: Baker Street Irregulars | 2007: I Am Bob | 2009: Mashup Movie | 2009: Sherlock Holmes | 2010: Sherlock Holmes | 2010: La dernière enquête de Sherlock Holmes | 2010: Tom and Jerry Meet Sherlock Holmes | seit 2010: Sherlock | 2011: Sherlock Holmes and the Shadow Watchers | 2011: Sherlock Holmes | 2011: Sherlock Holmes: Spiel im Schatten | 2012: Young Sherlock | 2012: Holmes & Watson. 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