Shibuya
| Shibuya-ku 渋谷区 |
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| Geographische Lage in Japan | ||
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| Region: | Kantō | |
| Präfektur: | Tokio | |
| Koordinaten: | 35° 40′ N, 139° 42′ O35.663961111111139.69805833333Koordinaten: 35° 39′ 50″ N, 139° 41′ 53″ O | |
| Basisdaten | ||
| Fläche: | 15,11 km² | |
| Einwohner: | 209.796 (1. Dezember 2012) |
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| Bevölkerungsdichte: | 13.885 Einwohner je km² | |
| Gemeindeschlüssel: | 13113-0 | |
| Symbole | ||
| Flagge/Wappen: | ||
| Baum: | Japanische Zelkove | |
| Blume: | Japanische Sumpf-Schwertlilie | |
| Rathaus | ||
| Adresse: | Shibuya City Hall 1-1, Udagawa-chō Shibuya-ku Tokio 150-8010 |
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| Webadresse: | http://www.city.shibuya.tokyo.jp | |
| Lage Shibuyas in der Präfektur Tokio | ||
Shibuya (jap. 渋谷区, -ku engl. -City) ist einer der 23 Stadtbezirke Tokios im Osten der japanischen Präfektur Tokio. Er befindet sich südwestlich des Zentrums von Tokio, der Hauptstadt Japans.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Das kommerzielle Zentrum von Shibuya mit zahlreichen Kaufhäusern, Modeläden und Büros liegt um den Bahnhof Shibuya herum. Vor dem Bahnhof befindet sich die Statue des legendären „treuen Hundes“ Hachikō, einer der bekanntesten Treffpunkte für Verabredungen in ganz Japan. Häufig finden hier Straßenkonzerte statt, als Werbeveranstaltungen für die nahegelegenen Hauptquartiere der japanischen Musiklabels.
Die Einkaufsstraße Center-gai (センター街, Sentā-gai) ist neben der in Harajuku gelegenen Takeshita-dōri (竹下通り) eine der beliebtesten Einkaufsmöglichkeiten für Schüler (und vor allem Schülerinnen) aus Tokio und der weiteren Region.
Die an der Westseite des Bahnhofs gelegene Kreuzung von Bahnhofsstraße und Center-gai ist eine Alle-Gehen-Kreuzung und wird zu abendlichen Spitzenzeiten pro Ampelphase von bis zu 15.000 Menschen überquert. Diese Fußgängerströme werden von ausländischen Medien häufig als Symbol für die Geschäftigkeit und Enge Tokios verwendet.
Der Hügel Dōgenzaka (道玄坂) ist ein Zentrum des Tokioter Nachtlebens: Hier konzentrieren sich viele Diskotheken für Jugendliche und viele Love Hotels.
Auf Grund der größten Ansammlung von Firmen aus der Informationstechnologie-Branche in Japan wurde Shibuya Bit Valley genannt. Dies ist einerseits eine Anspielung auf Silicon Valley als auch ein Wortspiel mit der wörtlichen Übersetzung von Shibuya als Bitter Valley (bitteres Tal).
Stadtteile (Auswahl) [Bearbeiten]
- Der Stadtteil Shibuya umfasst den Bahnhof Shibuya und das Hauptgeschäftszentrum östlich davon.
- In Sendagaya im Nordosten liegen einige Wettkampfstätten der Olympischen Spiele 1964.
- Rund um den Meiji-Schrein und den Yoyogi-Park (Stadtteilname Yoyogi-Kamizonochō) und den Bahnhof Harajuku sind in den Stadtteilen Jinnan und Jingū-mae zahlreiche weitere Geschäfte, das Kokuritsu Yoyogi Kyōgijō und die Zentrale des öffentlichen Rundfunksenders NHK.
- Südlich von Shibuya in den Stadtteilen Ebisu hat sich ein weiteres Büro- und Geschäftszentrum entwickelt. Im östlich angrenzenden Hiroo liegen unter anderem die Seishin-Frauenuniversität („Universität des Heiligen Herzens“) und die Pflegehochschule des Japanischen Roten Kreuzes sowie eine der teuersten Wohngegenden Tokios.
- In Stadtteilen wie Uehara oder Hatagaya im Nordwesten des Bezirks Shibuya befinden sich vermehrt Wohngebiete, westlich (außerhalb) der Yamanote-Linie wohnen zusammen mehr als zwei Drittel der Einwohner Shibuyas.
Für eine Vollständige Aufzählung der Stadtteile des Bezirks, siehe Liste der Stadtteile des Tokioter Bezirks Shibuya.
Geschichte [Bearbeiten]
Shibuya wurde 1889 ein Mura und 1909 ein Chō, zunächst im Landkreis Minami-Toshima, ab 1896 im Landkreis Toyotama. 1932 wurde es mit Sendagaya und Yoyohata zusammengefasst als Stadtbezirk in die Stadt Tokio eingemeindet. Nach deren Auflösung 1943 ist es seit 1947 ein „Sonderbezirk“ der Präfektur Tokio.
Wichtige Einrichtungen [Bearbeiten]
- Sendezentrum der staatlichen Rundfunkgesellschaft NHK
- Olympiastadion
- Hauptsitz der Japan Basketball Association
- Shibuya 109 - größtes Einkaufszentrum des Viertels
- Hauptsitz der Universität der Vereinten Nationen
Verkehr [Bearbeiten]
- Straße:
- Stadtautobahn Tokio
- Nationalstraße 20, nach Chūō oder Shiojiri
- Nationalstraße 246, nach Chiyoda oder Numazu
- Zug:
- JR Yamanote-Linie (Ringlinie), von Yoyogi, Harajuku, Shibuya oder Ebisu
- JR Chūō-Sōbu-Linie, von Yoyogi oder Sendagaya nach Mitaka oder Chiba
- JR Chūō-Hauptlinie, von Yoyogi oder Sendagaya nach Tokio oder Nagoya
- JR Saikyō-Linie, von Ebisu oder Shibuya nach Ōmiya oder Ōsaki
- JR Shōnan-Shinjuku Line, von Ebisu oder Shibuya nach Ōmiya oder Kamakura
- Tokyo Metro Ginza-Linie, von Shibuya nach Asakusa
- Tokyo Metro Hibiya-Linie, von Ebisu nach Meguro oder Adachi
- Tokyo Metro Chiyoda-Linie, von Yoyogi-Uehara oder Yoyogi-kōen nach Adachi
- Tokyo Metro Hanzōmon-Linie, von Shibuya nach Sumida
- Toei Ōedo-Linie, von Shinjuku, Yoyogi oder Kokuritsukyōgijō nach Shinjuku oder Nerima
- Tōkyū Tōyoko-Linie, von Shibuya oder Daikan-Yama nach Yokohama
- Tōkyū Den'entoshi-Linie, von Shibuya nach Yamato
- Keio-Inokashira-Linie, von Shibuya oder Shinsen nach Musashino
- Keio-Linie, von Sasazuka nach Hachiōji
- Neue Keio-Linie, von Sasazuka, Hatagaya oder Hatsudai nach Shinjuku
- Odakyū Odawara-Linie, von Minami-Shinjuku, Sangūbashi, Yoyogi-Hachiman oder Yoyogi-Uehara nach Shinjuku oder Odawara
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Ryūtarō Hashimoto (1937–2006), 82. und 83. Premierminister von Japan
- Hisaoki Kamei (* 1939), Minister
- Kazumi Watanabe (* 1953), Musiker
- Momoe Yamaguchi (* 1959), Sängerin
- Tōru Hashimoto (* 1969), Anwalt, Fernsehstar und Politiker
Angrenzende Städte und Gemeinden [Bearbeiten]
Galerie [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Bezirke (ku): Adachi | Arakawa | Bunkyō | Chiyoda | Chūō | Edogawa | Itabashi | Katsushika | Kita | Kōtō | Meguro | Minato | Nakano | Nerima | Ōta | Setagaya | Shibuya | Shinagawa | Shinjuku (Verwaltungssitz) | Suginami | Sumida | Taitō | Toshima
Kreisfreie Städte (shi): Akiruno | Akishima | Chōfu | Fuchū | Fussa | Hachiōji | Hamura | Higashikurume | Higashimurayama | Higashiyamato | Hino | Inagi | Kiyose | Kodaira | Koganei | Kokubunji | Komae | Kunitachi | Machida | Mitaka | Musashimurayama | Musashino | Nishitōkyō | Ōme | Tachikawa | Tama
Nishitama-gun: Hinohara | Hinode | Mizuho | Okutama
Gemeinden auf Inseln (tōsho chō-son): Aogashima | Hachijō | Mikurajima | Miyake | Ogasawara | Kozushima | Niijima | Ōshima | Toshima
Die 15 „alten“ Bezirke (ab 1889): Akasaka | Asakusa | Azabu | Fukagawa | Hongō | Honjo | Kanda | Koishikawa | Kōjimachi | Kyōbashi | Nihombashi | Shiba | Shitaya | Ushigome | Yotsuya
Die 20 „neuen“ Bezirke (ab 1932): Adachi | Arakawa | Ebara | Edogawa | Itabashi | Jōtō | Kamata | Katsushika | Meguro | Mukōjima | Nakano | Ōji | Ōmori | Setagaya | Shinagawa | Shibuya | Suginami | Takinokawa | Toshima | Yodobashi