Shinkansen-Baureihe E4

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Shinkansen-Baureihe E4
Baureihe E4
Baureihe E4
Anzahl: 26
Hersteller: Hitachi, Kawasaki HI
Baujahr(e): 1997-2003
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung: 201 m[1]
Länge: Endwagen: 25.700 mm[1]
Mittelwagen: 25.000 mm[1]
Höhe: 4.485 mm[1]
Breite: 3.380 mm[1]
Drehgestellachsstand: 2.500 mm[1]
Nutzmasse: 428 t[1]
Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h[1]
Dauerleistung: 6.720 kW[1]
Beschleunigung: 1,65 km/h/s[1]
Raddurchmesser: 910 mm[1]
Stromsystem: 25 kV 50 Hz ~
25 kV 50 Hz~ / 60 Hz: P80 Serie[1]
Stromübertragung: Oberleitung
2 Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren: 16[1]
Zugbremse: Motorbremsen, Scheibenbremse
Zugsicherung: ATC-2, DS-ATC
Sitzplätze: 54/763
(1./2. Klasse)
Klassen: normal (2. Klasse), Green Class (1. Klasse)

Die Shinkansen-Baureihe E4 (jap. 新幹線E4系電車, Shinkansen E4-kei densha) ist ein japanischer Hochgeschwindigkeitszug der von JR East auf den Tōhoku-, Jōetsu- und Hokuriku-Shinkansen Strecken betrieben wird. Der Shinkansen E 4 wird, wie auch die Baureihe E1, "MAX" genannt.

Design und Technik[Bearbeiten]

Dieser Zug ist trotz der höheren Baureihennummer der direkte Nachfolger der Baureihe E1. Trotz des bulligen Aussehens ist die Nase zur Vermeidung des Tunnelknalls windschnittig und langgezogen. Im Gegensatz zur E1-Serie, die aus zwölf Wagen besteht, weist eine E4-Garnitur lediglich acht Wagen auf; dafür kann der E4 in Doppeltraktion fahren, wodurch 1634 Reisenden ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Vier der acht Wagen sind mit Unterflurmotoren bestückt, die den Zug auf seine Maximalgeschwindigkeit von 240 km/h[2] bringen.

Inneneinrichtung[Bearbeiten]

Während es in der Ersten Klasse (Green Class) durch eine 2+2 Bestuhlung mehr Platz für die Fahrgäste gibt, verfügt die Zweite Klasse (Ordinary Class) über eine 3+3 (unreservierter Bereich im Oberdeck der Wagen 1–3) bzw. eine 2+3 Bestuhlung im übrigen, reservierten Bereich. Plätze für Rollstuhlfahrer gibt es in den Wagen 9 und 18. Im Wagen Nummer 5 stehen Snackautomaten zur Verfügung, zudem werden die Fahrgäste mit einer fahrenden Minibar am Platz bedient. Ein Zugrestaurant ist nicht vorhanden.

Einsatz[Bearbeiten]

Am 20. Dezember 1997 begann der Plandienst mit drei Zügen auf der Tohoku-Strecke. Bis zum Jahr 2003 wurden insgesamt 26 Garnituren produziert.

Siehe auch[Bearbeiten]

  • TGV Duplex - Französische Variante eines doppelstöckigen Hochgeschwindigkeitszuges

Weblinks[Bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m 高速鉄道物語 -その技術を追う- (Erzählung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs). Seizandō Syoten, Japan 1999, ISBN 4-425-92321-9, S. 61-62
  2. Laut http://www.h2.dion.ne.jp/~dajf/byunbyun/index.htm